[Rezension] „Origin (Lux #4) (Obsidian, Band 4: Origin. Schattenfunke)“ von Jennifer L. Armentrout

Nachdem ich von so vielen gehört und gelesen hatte, dass der Cliffhanger nach Origin: Schattenfunke (Band 4) von Jennifer L. Armentrout richtig fies (also gut) ist, habe ich erstmal mit dem Lesen gewartet, bis ich Band 5 bestellt hatte. Vor einer Woche war ich dann soweit und ich konnte getrost beginnen.

armentrout_origin

Über das Buch

Der deutsche Klappentext:
Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …
(Quelle: Carlsen)

Verlag: Carlsen
Preis:
 19,99 Euro
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-551-58343-7

Erschienen: 18. 12 2015
Weitere Infos zur deutschen Ausgabe
Weitere Infos zur englischen Ausgabe

He had this masculine beauty I’d never seen before in real life, had only read about in the books I loved. Man, I missed books already. (Seite 33)

„Origin: Schattenfunke“ knüpft unmittelbar am Ende von Band 3 an. Katy gelang die Flucht nicht und sie befindet sich nun in den Händen von Daedalus, während Daemon natürlich außer sich ist vor Sorge. Angesichts dieser aussichtlos scheinenden Lage herrscht eine bedrückende, hoffnungslose und gleichzeitig explosive Stimmung.

Der Leser lernt Daedalus in all seinen Facetten kennen und erfährt, dass es sich um eine äußerst vielschichtige Organisation handelt. Wie bei einer Zwiebel kommen immer neue Ebenen hinzu, was natürlich sehr spannend ist. Dennoch wurde ich nicht so sehr in den Bann der Geschichte gezogen wie in den Bänden 1 bis 3. Dieser ganz besondere Sog, den ich bisher erlebte, blieb aus. Sicherlich trug die Trennung von Daemon und Katy ihren Teil dazu bei – sie fehlten mir als unschlagbares Duo.

Wie erhofft wurde es besser, als sie dann zusammen waren. Lediglich die Liebesszenen gerieten mir ein wenig zu unecht. Und sie wirkten angesichts der verzweifelten Lage etwas deplatziert. Die Handlung nahm gerade wieder an Fahrt auf, da wollte ich eher wissen, wie es denn nun weitergeht. Auf den letzten Seiten wird es nämlich ziemlich rasant, inklusive völlig unerwarteter Wendungen.

Was mit insgesamt sehr gut gefiel war, dass nichts und niemand zu 100 Prozent gut oder zu 100 Prozent schlecht dargestellt wurde – alles hat seine guten und seine schlechten Seiten. Das gilt sowohl für die Ziele von Daedalus, als auch für Entscheidungen, die von Daemon, Katy und den anderen getroffen werden.

Schreibstil

That kiss broke me down and then rebuilt me. His kiss…well, it made me. He made me. And because of that, I knew it went both ways. He made me. And I made him. (Seite 353)

Jennifer L. Armentrout fasst die großen Gefühle in noch größere Worte. Das mag ich durchaus sehr gerne. Hinzu kommen der wunderbare Humor und die Schlagfertigkeit der Charaktere. Diese Kombination machte für mich einen Großteil des Charmes der ersten drei Bände aus. Doch in diesem 4. Band lag mir zu wenig Humor in den Worten, die Lockerheit wich einer beständigen Besorgtheit. Mir fehlte der Ausgleich, auch wenn dieser Mangel an Humor der Lage natürlich nur mehr als gerecht wird.

Charaktere

Gosh, I missed my books. I wanted to hug them, love them, squeeze them. (Seite 260)

Es kommen sehr spannende und tolle Charaktere hinzu. Archer beispielsweise habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Er hat so eine ruhige und beherrschte Art, steht Daemon in Sachen Humor jedoch in nichts nach. Eine tolle Kombination. Auch Luc spielt glücklicherweise eine größere Rolle. Seinen Charakter fand ich ebenfalls vom ersten Moment an enorm spannend.

Katy und Daemon haben sich wenig entwickelt. Katy ist stark und standhaft wie schon in Band 3, Daemon ist nach wie vor in jeder Lebenslage leidenschaftlich. Schön fand ich, wie Daemon und Katy unabhängig voneinander über ihre Beziehung reflektierten: Wo stehen wir gerade? Wohin entwickeln wir uns, wohin wollen wir uns entwickeln? Das war eine Bereicherung.

Fazit

Eine spannende Fortsetzung, die einen Schwerpunkt auf die Fortentwicklung der Geschichte legt. Allerdings konnte mich Band 4 an einigen Stellen nicht ganz so packen wie die Bände zuvor. Den letzten Band erwarte ich hingegen mit großer Neugier – hier wird alles anders!

Die Reihe

Über die Autorin

Jennifer L. Armentrout lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund Loki in West Virginia. Schon im Matheunterricht schrieb sie Kurzgeschichten, was ihre miserablen Zensuren erklärt. Wenn sie heute nicht gerade mit Schreiben beschäftigt ist, schaut sie sich am liebsten Zombie-Filme an. Mit ihren romantischen Geschichten stürmt sie in den USA – und in Deutschland – immer wieder die Bestsellerlisten.
(Quelle: Carlsen)

Advertisements

2 Gedanken zu “[Rezension] „Origin (Lux #4) (Obsidian, Band 4: Origin. Schattenfunke)“ von Jennifer L. Armentrout

  1. Pingback: [Rezension] „Opposition (Lux #5) (Obsidian, Band 5: Opposition. Schattenblitz)“ von Jennifer L. Armentrout | Buchstabenträumerei

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s