[Montagsfrage #44] Gibt es Antagonisten, die du magst?

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Au weia, bin ich müde. Aber im Büro wurde heute die neue Kaffeemaschine aufgebaut! Da freue ich mich direkt auf morgen 🙂 Die macht sogar warmen Kakao, mhmmm. Doch bevor ich den Abend auf dem Sofa und mit meiner aktuellen Lektüre „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ ausklingen lasse, gibt es noch etwas zu tun: Die heutige Montagsfrage lautet:

Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Als erstes fiel mir Severus Snape von Harry Potter ein. Ihn fand ich in den Büchern ausgezeichnet und später in den Filmen dargestellt von Alan Rickman einfach nur wundervoll. Er ist nicht der Typ Antagonist, der grundsätzlich und stur gegen Harry und seine Freunde ist, sondern vielmehr ein vielschichtiger, von eigenen Motiven getriebener Charakter. Darüber hinaus fallen mir auf die Schnelle recht wenige sympathische Antagonisten ein. Ich vermute aber auch, dass es wenige gibt, die ich wirklich mag.

Grundsätzlich habe ich beim Blick durch meine Regalreihen festgestellt, dass viele Antagonisten nach dem gleichen oder zumindest ähnlichen Muster angelegt sind: Anfangs sind sie abweisend, kühl, berechnend, gemein oder gefährlich, doch ab einem bestimmten Zeitpunkt wendet sich das Blatt und sie sollen einem regelrecht gefallen. Das betrifft zum Beispiel Warner aus der Shatter me-Reihe von Tahereh Mafi. Er ist zu Beginn ganz klar „der Böse“, der Antagonist. Doch im Verlauf der Geschichte erfährt man mehr über ihn und das Bild ordnet sich neu.

Kennt ihr auch Antagonisten, die sich so entwickeln? Und welche Antagonisten mögt ihr?

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7 Gedanken zu “[Montagsfrage #44] Gibt es Antagonisten, die du magst?

  1. Hallihallo,
    Ich löse mich von der einseitigen gut-böse-Sicht. Gerade im Fantasy-Bereich sind herausfordernde Charaktere nicht wegzudenken. Ohne sie gäbe es keine Handlung, keine Entwicklung, nichts.
    Liebste Kinderbuchgrüße, Anna

    Gefällt 1 Person

  2. Ich weiß nicht ob mögen das richtige Wort ist, aber es ist durchaus schon vorgekommen, dass ich sie interessanter fand und lieber vom Bösewicht gelesen habe als was der Protagonist gerade macht. Spontan fällt mir da „The Stand“ von Stephen King ein, wo einem das Gutmenschentum der „guten“ Seite schon mal nervig aufstoßen konnte…
    Liegt glaube ich auch einfach daran, dass die Bösewichte spannender sind, dadurch das sie unberechenbarer sind und natürlich auch der Antrieb für Wendungen in der Geschichte sind.

    PS: Snape sehe ich ja weniger als Antagonist. Das war für mich schon immer Voldemort 😛

    Gefällt mir

  3. Huhu,
    ja, Snape ist ein hervorragendes Beispiel. Vor allem, weil er immer ganz anders ist, als Harry und Co. ihn einschätzen. Er ist zwar gemein zu Harry und seinen Freunden, doch er hat einen Grund dafür, den man erst mit der Zeit herausfindet. Auch das Ende ist tragisch und ich war echt sooooo traurig, als er gestorben ist 😦

    Ganz liebe Grüße
    Myna

    Gefällt 1 Person

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