[Montagsfrage #60] Hast du Bücher aus der Kindheit, die Erinnerungen hervorrufen?

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Die letzten Tage war mein Blog ein wenig verwaist, da ich vergangene Woche mit der Arbeit unterwegs war und anschließend das Wochenende in einen kleinen Kurzurlaub umwandelte. Die Erholung war auch dringend nötig, da Workshops und Vorträge sowie eine anschließende Party bekanntlich an den Kräften zehren können. Diese Woche wird wieder ruhiger, so dass ich mich jeden Abend meinem Blog widmen kann. Aktuell stöbere ich nach interessanten Neuerscheinungen im Februar. Der Beitrag erscheint voraussichtlich am Mittwoch. Außerdem möchte ich ein Kinderbuch und natürlich „Chosen“ von Rena Fischer rezensieren. Doch nun widme ich mich erstmal der heutigen Montagsfrage:

Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen?

Ich liebe diese Frage und würde am liebsten einen ganzen Roman dazu schreiben. Da ich schon früh aus Büchern vorgelesen bekam und seit ich denken kann wahnsinnig viel und gerne gelesen habe, gibt es eine ganze Menge Bücher, die schöne Erinnerungen hervorrufen. Aus meiner frühesten Kindheit hängt mein Herz besonders an diesen Büchern:

Wie man sieht, bin ich ein kleiner Willi Wiberg-Fan. Ich liebe diese Geschichten über Willi und seinen Papa auch heute noch und erinnere mich sehr gerne daran, wie meine Mutter auf meiner Bettkante saß, und mir daraus vorlas. Wann immer ich heute meiner Tochter vorlese, habe ich das Bild vor Augen und die Stimme meiner Mutter im Ohr, und ich freue mich darüber, wie Geschichten von Generation zu Generation weitergegeben werden.

Meine Mutter las mir aber auch schon früh Bücher mit ernsteren Themen vor, wie zum Beispiel dieses:

  • Dieter Zimmer: Für’n Groschen Brause

Sobald ich ein wenig älter war, kamen weitere heißgeliebte Bücher hinzu:

  • Astrid Lindren: Ronja Räubertochter
  • Otfried Preußler: Krabat
  • Astrid Lindgren: Die Brüder Löwenherz

Teils las meine Mutter sie mir vor, teils las ich sie auch schon alleine. Sie vermitteln mir bis heute ein absolutes und tiefes Gefühl von Geborgenheit, wie man es wahrscheinlich nur als Kind erleben kann. Aber ich verbinde mit diesen Bücher (und später mit allen anderen Büchern) auch ein Gefühl von Freiheit. Die Freiheit, sich durch Bücher in alle erdenklichen Abenteuer stürzen zu können, ohne selbst Schaden zu nehmen. Das war eine Wunderwelt, die sich mir in diesem Alter erschloss, die ich danach nie wieder aufgeben wollte.

Kennt ihr dieses Gefühl auch? Welche Kindheitserinnerungen begleiten euch?

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5 Gedanken zu “[Montagsfrage #60] Hast du Bücher aus der Kindheit, die Erinnerungen hervorrufen?

  1. Ich habe mir immer viel von der alten Dame aus dem Haus vorlesen lassen. Sie mochte vor allem Märchen. Als ich dann selbst lesen konnte, mochte ich die Hanni und Nanni Bücher besonders gerne (und wollte dann unbedingt ins Internat ziehen). Aber auch Katzengeschichten war bei mir immer ein Renner. Es gibt eine Reihe die sich Kölnkrimi für Pänz nennt (oder gab?). An denen hatte mir besonders gefallen, dass ich alle Schauplätze kannte. Als Teenager waren es dann vorallem Mangas, Fantasyromane und Chick-Lit 😀

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  2. Hach, ich kann diese Gefühle gut verstehen. An solche Momente erinnert man sich sehr gerne. Ich habe auch einmal ein Willi Wiberg Buch gelesen.. Hatte den Namen aber total vergessen. Danke fürs wieder daran erinnern 🙂
    Lurchis Abenteuer habe ich mir auch begeistert durchgelesen, obwohl ich sie hier und da etwas schlimm fand. Aber was genau da war, weiß ich gar nicht mehr.
    Pippi Langstrumpf war mein absoluter Favorit, wobei ich zugeben muss, dass ich da auch viel den Hörspielen gelauscht, statt nur gelesen habe 😉
    Die kleine Raupe Nimmersatt ist natürlich auch ein Klassiker 🙂 Genau so wie „Frederick“ und „Alexander und die Aufziehmaus“ Letzteres war immer mit einem traurigen Gefühl verbunden. Ich habe bei Büchern schon immer sehr mitgefiebert und mit den Figuren mitgefühlt. Gerade als Kind.
    Was mir besonders lustige Erinnerungen ins Gedächtnis ruft und wobei ich noch immer die Stimme meiner Mutter im Kopf habe ist: „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“. Sie hat die Tiere immer so schön mit wechselnder Stimme gesprochen.
    Danke für den Anstoß nochmal zurück zu schauen. Ich finde es toll, wenn diese wertvollen Geschichten weitergegeben werden. 🙂

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    • „Lurchi“ war wirklich manchmal etwas seltsam 😅 Vor allem, wenn ich es nun als Erwachsener lese. Aber irgendwie fand ich die früher super und ich war immer traurig, wenn dieser letzte Satz kam: „Salamander lebe hoch“ 😄
      Pippi Langstrumpf und Frederick fand ich auch toll! „Alexander und die Aufziehmaus“ kenne ich gar nicht, da mache ich mich mal schlau 😊
      Das mitfiebern ist schon toll. Oder das herzhafte Lachen wie bei der Maulwurf-Geschichte! Ich verstelle meine Stimme auch, egal wie albern das klingen mag 😏 Schön, dass du daran so schöne Erinnerung hast ☺️

      Gefällt 1 Person

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