XOXO von Axie Oh | Rezension

Das Cover von „XOXO“ von Axie Oh hatte mich sofort in den Bann gezogen – und auch das Thema fand ich spannend, da ich mich momentan in die Welt der koreanischen und chinesischen Serien-, Comic- und Musik-Welt vortaste. Alles rund um die sogenannten Idols, ihr Werdegang und die Lebensumstände, waren mir bis vor kurzem beispielsweise vollkommen unbekannt. Eine ganz fremde Welt, mit der ich mich absolut nicht identifizieren kann, über die ich aber dennoch mehr erfahren wollte. Schließlich nehmen Seriendramen aus Korea, China und Japan auf Netflix zu und auch K-Pop Bands wie BTS sind in Deutschland längst angekommen. „XOXO“ greift all diese Themen auf und Axie Oh strickt daraus eine Liebesgeschichte zwischen Jaewoo, einem Mitglied einer südkoreanischen Boyband, und Jenny, einer gebürtigen Koreanerin, die jedoch seit ihrer Kindheit in den USA lebt.

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Once Upon a Broken Heart von Stephanie Garber | Rezension

„Once Upon a Broken Heart“ von Stephanie Garber ist ein märchenhaftes Überraschungspaket von einem Buch. And they lived happily ever after? Vielleicht – vielleicht aber auch nicht! Garber spielt mit den Erwartungen des Lesenden, es gibt Prinzen, es gibt Widersacher, ein Geheimnis und eine Prophezeiung, doch am Ende kommt alles ganz anders als man denkt. Mich hat diese Geschichte überrascht, um nicht zu sagen überrumpelt. „Once Upon a Broken Heart“ ist eigenwillig, ungewöhnlich und gleichzeitig ganz zauberhaft magisch. Ein perfektes Buch für gemütliche Lesestunden bei Kerzenschein.

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Neuerscheinungen Oktober 2021 – Kacen Callender, Colleen Hoover und mehr

Der Herbst wird fantastisch und romantisch und spannend. So viele Titel, die mich neugierig machen! Geht es euch im Herbst auch immer so, dass ihr quasi von Neuerscheinungen erschlagen werdet, die ihr alle am liebsten lesen möchtet? Ganz vorne mit dabei auf meiner Liste der Must-reads im Oktober ist „Felix Ever After“ von Kacen Callender, ein Roman zum Thema Transgender. Daneben interessieren mich aber auch „Die allerbeste Zeit meines Lebens“ von Sigurd Hartkorn Plaetner und „Du bist der Sturm, du bist das Licht“ Val Emmich sehr. Welche Neuerscheinung wirst du dir nicht entgehen lassen? Viel Spaß beim Stöbern!

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Dunkelgrün fast Schwarz von Mareike Fallwickl | Rezension

Mit ihrem Debütroman „Dunkelgrün fast Schwarz“ wirbelte Mareike Fallwickl die Welt der Buch- und Literaturblogger durcheinander. Kaum ein Tag verging, an dem sich Leser*innen nicht mit überschwänglichen Meinungen zu diesem Werk äußerten. Grund genug, gespannt zu sein auf die Geschichte von Moritz, Raffael und Johanna, deren Bekanntschaft ich nun endlich persönlich machen durfte. Wie haben sie mir gefallen? Moritz, der zurückhaltende, stille junge Mann ohne Rückgrat, Johanna, die junge Frau voller Sehnsucht, Selbstzweifeln und Selbsthass, und Raffael, der über allem zu thronen scheint, der Menschen um sich herum quält und mobbt, nur um seine Überlegenheit zu demonstrieren. Die Autorin beleuchtet auf äußerst berückende und bedrückende Weise die Dynamik dieser Dreiergemeinschaft.

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FOUTAH DJALLON – Eine kulinarische Reise durch Westafrika | Kochbuch

Foutah Djallon, so heißt das bis 1537 Meter hohe Bergland im Westen von Guinea, Afrika. Von dort stammen die Gerichte, die in diesem gleichnamigen Kochbuch von Mamadou Oury Balde, Eva Behringer und Carla Behringer vorgestellt werden. Die Autoren begeben sich auf eine „kulinarische Reise durch Westafrika“ und zeigen in „FOUTAH DJALLON“ sowohl traditionelle Familiengerichte als auch etwas spielerische Varianten. Ich habe mir ein paar der Rezepte geschnappt und erzähle euch hier, was ihr in diesem Kochbuch erwarten könnt und natürlich auch, wie das Essen geschmeckt hat.

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Das Lied des Achill von Madeline Miller | Rezension

Lange Zeit waren Helena und Paris für mich der Inbegriff des Trojanischen Krieges aus der griechischen Mythologie. Das hat sich mit „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller jedoch gründlich geändert, denn darin sind Achill und Patroklos die Hauptfiguren. Mit viel Gefühl nimmt die Autorin die Perspektive von Patroklos ein und erzählt von seiner Kindheit, seinem ersten Zusammentreffen mit Achill und der überwältigenden Liebe, die daraus erwächst. Dabei bleibt Miller der ursprünglichen Version weitestgehend treu, interpretiert diese jedoch auf ihre Weise, um eine vollkommen neue Geschichte zu erzählen – eine Geschichte von Liebe, Verzweiflung, Hoffnung und Schmerz.

„Es wird andere Kriege geben.“
„Aber keinen wie diesen“, sagte Diomedes. „Daran wird man sich auf alle Zeit in Legenden und Liedern erinnern. Ein Narr, der die Gelegenheit versäumt, dabeigewesen zu sein.“ (S. 188)

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Eisfuchs von Tanya Tagaq | Rezension

„Eisfuchs“ von Tanya Tagaq klingt anspruchsvoll, emotional, bedrückend und gleichzeitig ungeheuer faszinierend. Eine Kindheit in Nunavut im Norden Kanadas in den 1970er Jahren, inmitten einer rauen und unnachgiebigen Natur, eine Gemeinschaft, die zerfällt, Kinder, die sich selbst überlassen und von Erwachsenen im Alkohol- und Drogenrausch missbraucht werden. Ein namenloses Mädchen, das versucht, in diesem Umfeld zurechtzukommen und sich selbst zu finden. Alles verwoben mit den Mythen der Inuit. Auch die Gestaltung des Buches ist wunderschön. Das schlichte, aber edle Cover, schwarz-weiße Illustrationen im Text und ein roter Farbschnitt. Doch leider lässt mich der Roman ausschließlich verwirrt zurück. „Eisfuchs“ war für mich eine verstörende und schwer verständliche Leseerfahrung.

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Gewinnspiel | Falling Skye von Lina Frisch

In meiner Wahrnehmung waren Dystopien lange Zeit eine zu negative, zu erschreckende, zu drastische und schlicht unmögliche Vision einer Gesellschaft, Politik und Umwelt, als dass sie auch nur ansatzweise realistisch sein könnte. Doch das stimmt nicht (mehr). Autoren beobachten die aktuellen Entwicklungen und denken reale Szenarien weiter. So konstruieren sie eine fiktive Wirklichkeit, die nicht unmöglich ist, sondern die tatsächlich innerhalb weniger Jahre eintreten könnte. Ich denke hier an „GRM: Brainfuck„, eine sehr verstörende und zermürbende Dystopie von Sibylle Berg, oder „Die Mauer“ von John Lanchester. „Falling Skye“ richtet sich zwar an ein deutlich jüngeres Publikum, die Handlung ist dementsprechend weniger drastisch, dennoch werden auch hier wichtige Themen aufgegriffen. Hierzu erzählt die Autorin mehr in einem aufschlussreichen Nachwort.

Hier hast du nun die Chance, ein Exemplar der Dystopie „Falling Skye – Kannst Du Deinem Verstand trauen?“ von Lina Frisch zu gewinnen. Neugierig? In meiner Rezension zu „Falling Skye“ kannst du schon einmal ein wenig tiefer in die Geschichte reinschnuppern. Darüber hinaus findest du hier außerdem eine Leseprobe.

Worum es in Falling Skye geht

Nach einer großen Katastrophe sind die USA zu den Gläsernen Nationen geworden. Endlich ist Schluss mit Diskriminierung, Populismus und impulsiven Entscheidungen! Die Menschen werden in Ratio oder Senso eingeteilt – und zu ihrem eigenen Schutz unterliegen die Emotionalen strengen Auflagen. Als die 16-jährige Skye zu ihrer Testung einberufen wird, ist sie überzeugt, als mustergültige Rationale erkannt zu werden, der eine glänzende Zukunft bevorsteht. Doch die Prüfungen sind verstörend, und Skye fragt sich immer häufiger, welchem Zweck sie in Wahrheit dienen. Wer ist der mysteriöse Testleiter, der ihr auf Schritt und Tritt folgt? Und wohin verschwinden die Mädchen, die im täglichen Ranking abfallen? Zu ihrem Entsetzen muss Skye erkennen, wer in den Gläsernen Nationen den Preis für die neue Ordnung zahlen soll: sie selbst…

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So kannst Du teilnehmen

Du möchtest dein Glück versuchen? Dann beantworte in den Kommentaren diese Frage: Würdest du dich zu den Emotionalen (Senso) oder den Rationalen (Ratio) zählen – und warum? Das Gewinnspiel läuft bis zum 31. Januar 2020.

Teilnahmebedingungen

  • Kommentiere den Beitrag und beantworte die Frage.
  • Du folgst meiner Seite.
  • Falls du gewinnst und unter 18 Jahre bist, musst du eine Einverständniserklärung deiner Eltern vorweisen können, damit du deine Adresse an mich herausgeben darfst.
  • Als Gewinner musst du deine gültige E-Mail-Adresse angeben, damit wir Weiteres dort besprechen können.
  • Teilnahme aus Deutschland möglich.
  • Das Gewinnspiel endet am 31. Januar 2020 um 23:59 Uhr.
  • Der Gewinner/die Gewinnerin wird zwischen dem 1. und 2. Februar ausgelost und benachrichtigt.

Falling Skye – Kannst du deinem Verstand trauen (Band 1) von Lina Frisch | Rezension

Die USA sind zu den Gläsernen Nationen geworden, in denen Transparenz und Vertrauen groß geschrieben werden. Damit sollen Diskriminierung, Populismus und impulsive Entscheidungen der Vergangenheit angehören. Zu diesem Zweck werden Menschen in Rationale und Emotionale unterteilt, je nach natürlicher Veranlagung. Mit Hilfe eines Testverfahrens wird ermittelt, welchem „Trait“ man angehört. Klingt sehr nach der Dystopie-Reihe „Die Bestimmung“ von Veronica Roth? Auch hier werden Menschen in verschiedene Gruppen unterteilt, die ihrem Charakter am ehestens entsprechen. Es gibt anfangs tatsächlich zahlreiche Überschneidungen, wodurch meine Erwartungen im ersten Drittel etwas enttäuscht wurden. Doch dranbleiben lohnt sich, denn danach wurde ich überrascht: die Geschichte nimmt eine Wendung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte.

Die Traits sorgen für Gleichheit zwischen Hautfarben, Geschlechtern und Religionen. Das ist es, was mein Vater mir beigebracht hat und wofür die ganze Welt uns feiert. (Seite 278)

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The Wicker King von Kayla Ancrum | Rezension

Ich wage zu behaupten, dass niemand auch nur den Hauch einer Ahnung hat, worauf er sich mit „The Wicker King“ von Kayla Ancrum einlässt. Zumindest erging es mir so. Der Klappentext ließ mich eine vollkommen anders ausgerichtete Handlung erwarten, doch was ich stattdessen las, war intensiv. Dunkel. Mysteriös. Aufwühlend. Herzzerreißend. Die Krux an der Sache ist, dass man unter Umständen lange im Dunkeln tappt und den Kern der Geschichte nicht versteht. Doch das macht nichts, denn die Bilder und die Sprache sind so stark, dass man unweigerlich mitgezogen wird. Das Thema entfaltet sich schleichend, anfangs nur wenig greifbar, am Ende trifft es einen mit voller Wucht. Denn in der Welt von Jack und August verschmelzen Realität und Fiktion aus speziellen Gründen, die einem schier das Herz brechen. (Achtung, diese Rezension enthält Spoiler. Das Fazit ist spoilerfrei.)  

Jack pulled him in almost to his chest, then rested his head in the curve of August’s neck. „What would you do for me?“
August shivered while he thought up an answer. „I don’t know. Anything, probably.“
„Do you really mean that?“
(Seite 170)

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