Simon vs. the Homo Sapiens Agenda von Becky Albertalli | Rezension

So süß. Soo sprühend komisch. Sooo herzerwärmend! Seufz, Hach und Dauergrinsen 🙂

Ich warne vor: Wer „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ (dt. Titel: Nur drei Worte) von Becky Albertalli liest, begibt sich in die akute Gefahr, nach dem Lesen unter Herzklopfen und glückseligem Dauergrinsen zu leiden. Wobei „leiden“ eigentlich der gänzlich falsche Ausdruck ist, denn hier leidet wenn überhaupt der Protagonist. Er leidet unter der wundervollsten, sehnsüchtigsten und kribbeligsten ersten Verliebtheit, die man sich nur vorstellen kann. Davon steckt Simon den Leser gewaltig an – ich bin verliebt in diese Geschichte. Doch „Simon vs. the Homo Sapiens Agenda“ ist mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte. Was noch im Buch drinsteckt, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Das Leben meines besten Freundes von Judith Gridl | Rezension

Überraschend spannende Coming-of-Age Geschichte. Eine Freundschaft, die sich über alle Grenzen hinwegsetzt.

Ich muss gestehen – ich hatte weniger erwartet, als ich den Klappentext des Buches las. Auch die Altersempfehlung ab 12 ließ mich eher auf eine angenehm unterhaltende Lektüre tippen. Doch ich habe mich getäuscht. „Das Leben meines besten Freundes“ von Judith Gridl fordert seine jungen (und älteren) Leser, denn neben der Geschichte einer tiefen Freundschaft, geht es um Armut und Reichtum, Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Kriminalität, Identität und Lebensziele. All dies fließt dabei so gekonnt in die Haupthandlung mit ein, dass ich am Ende sehr beeindruckt war. In meiner Rezension erfahrt ihr mehr.

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Alle Farben der Nacht von Jonas Zauels | Rezension

Sprachgewaltiges und intensives Roman-Debüt, das erschüttert und berührt. 

Für manche Rezensionen fühle ich mich zu klein. Ich fühle mich ihnen nicht gewachsen, vor allem, wenn mich der Roman sprachlich und inhaltlich so sehr gefangennimmt und beeindruckt, wie dieses Debüt: „Alle Farben der Nacht“ von Jonas Zauels. Der Autor, gerade einmal Mitte zwanzig, schreibt so gut. Metaphorisch, philosophisch, nüchtern, poetisch, gleichzeitig jugendlich und reif – seine Worte fühlen sich schlicht energiegeladen an. Herrje, manchmal kann man einfach nur dankbar sein, auf ein Buch aufmerksam gemacht worden zu sein.

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Rezension | Die Unvergesslichen von Val Emmich

„Some dance to remember, some dance to forget“ – diese Zeile aus dem Lied „Hotel California von den Eagles ging mir nicht mehr aus dem Kopf, während ich „Die Unvergesslichen“ (Originaltitel: The Unforgettables) von Val Emmich las. Musik kann das, sie kann Erinnerungen wecken und sie kann einen vergessen lassen. Im Roman geht es genau darum: Um das Vergessen, das Erinnern und Musik. Außerdem geht es um Lebensträume, Ängste, Familie und Freundschaft. Ich war umgehend fasziniert und danke daher dem Droemer Knaur Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar. Mehr zur Geschichte erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Rezension | Hallo Leben, hörst du mich? von Jack Cheng

In „Hallo Leben, hörst du mich?“ habe ich mich mit jeder Zeile mehr verliebt. Es ist eine dieser ganz stillen, auf den ersten Blick simplen Geschichten, die sich aber für mich wahrhaft magisch anfühlte. Wer neugierig ist, sollte sie sich nicht entgehen lassen. Aber Achtung, für meinen Geschmack beinhaltet der Klappentext einen Spoiler. Wer das Buch völlig unvoreingenommen lesen möchte, dem empfehle ich, den letzten Satz des Klappentextes nicht zu lesen. Einen etwas detaillierteren, aber Spoiler-freien Eindruck vom Buch könnt ihr euch in meiner Rezension verschaffen.

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[Rezension] Mehr Schwarz als Lila von Lena Gorelik

Lena Gorelik hat mit ihren Werken bereits zahlreiche Preise abgeräumt. Doch das ist es nicht, wodurch ich auf das neue Buch von ihr, „Mehr Schwarz als Lila“, aufmerksam wurde. Es war der Klappentext, der eine Mischung aus Coming-of-Age, Liebesgeschichte und historischen Kontext versprach, der mich so sehr ansprach, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Dank an den rowohlt Verlag, der mir dies ermöglichte. Was mir dann im Buch begegnete, unterbot meine Erwartungen einerseits, und übertraf sie andererseits. Mehr dazu in meiner Rezension.

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[Rezension] „Solitaire“ von Alice Oseman

Beinahe ein Jahr lang wartete „Solitaire“ von Alice Oseman geduldig darauf gelesen zu werden. Vor einer Woche war die Wartezeit dann endlich vorbei. Gelesen habe ich gemeinsam mit Emily von Stopfi’s Bücherwelten, so dass wir während des Lesens munter unsere Eindrücke und Meinungen austauschen konnten. Gemeinsam zu lesen ist einfach wunderbar. Was ich nun aber von „Solitaire“ hielt? In meiner Rezension erfahrt ihr es.

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[Rezension] „vergissdeinnicht“ von Cat Clarke

Für diese Buchempfehlung werde ich Nadine von WortKUNSTSalat ewig dankbar sein. Beim Lesen ihrer Rezension war mein Interesse sofort geweckt und ich bestellte mir den Roman von Cat Clarke noch am gleichen Abend. Das Ergebnis: Ich las es in kürzester Zeit – die letzten Seiten auf dem Weg zur Arbeit, so dass ich meine Haltestelle verpasste und mich anschließend im Lesen und Laufen gleichzeitig übte. (Keine gute Idee.) Es war einfach unmöglich aufzuhören, ehe ich nicht am Ende angelangt war.

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[Rezension] „Sieben Nächte in Tokio“ von Cecilia Vinesse

Dieses Buch hat mich völlig fix und fertig zurückgelassen. Was war ich froh, dass ich es alleine auf dem Sofa eingekuschelt beendet habe – es war bestimmt ein interessanter Anblick, wie ich da mit Buch und Taschentuch in der Hand saß und Seite für Seite fieberhaft und mit Tränen in den Augen durchblätterte. Ich hatte nicht erwartet, dass dieses Buch eine derart heftige Reaktion auslösen würde, aber es rief sehr viele Erinnerungen an selbst erlebte Abschiede von Städten und Freunden wach.

„Sieben Nächte in Tokio“ ist für mich ein Highlight in diesem Jahr. Ich liebe es. Und ich spiele mit dem Gedanken, mir das Cover als Großdruck an die Wand zu hängen – es ist zu schön, um nur im Regal sein Dasein zu fristen. Ganz herzlich möchte ich mich beim dtv Verlag bedanken, der mir das Lesen ermöglichte. Eine wunderbare Bloggeraktion!

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[Rezension] „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ von Elizabeth LaBan

Dieses Buch hat einen Titel, der unglaublich poetisch klingt. Findet ihr nicht? Mich hatte er sofort angesprochen. Ich versprach mir ein Jugendbuch voller Geheimnisse und Poesie, voll unerwarteter Zusammenhänge und tiefschürfender Gedanken. „Hör dir meine Geschichte an“ heißt es im Klappentext – das wollte ich nur zu gerne tun. Warum das Buch mich letztendlich aber nicht so recht überzeugen konnte, erfahrt ihr hier.

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