Hörbuch-Rezension | Der Club von Takis Würger

„Der Club“ von Takis Würger, Redakteur beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, war in den Wochen seit Erscheinen des Romans in aller Munde. Ich begegnete begeisterten Stimmen und stolperte auf sämtlichen Social-Media-Kanälen über das schlichte, aber dennoch (oder eben deshalb) auffällige Cover. Lange sträubte ich mich dagegen, das Buch selbst zu lesen bzw. es mir anzuhören, doch letztendlich siegte die Neugier. Mehr zum Hörbuch erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Rezension | Die Unvergesslichen von Val Emmich

„Some dance to remember, some dance to forget“ – diese Zeile aus dem Lied „Hotel California von den Eagles ging mir nicht mehr aus dem Kopf, während ich „Die Unvergesslichen“ (Originaltitel: The Unforgettables) von Val Emmich las. Musik kann das, sie kann Erinnerungen wecken und sie kann einen vergessen lassen. Im Roman geht es genau darum: Um das Vergessen, das Erinnern und Musik. Außerdem geht es um Lebensträume, Ängste, Familie und Freundschaft. Ich war umgehend fasziniert und danke daher dem Droemer Knaur Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar. Mehr zur Geschichte erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Rezension | Ich, Eleanor Oliphant von Gail Honeyman

„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeyman ist die Geschichte über eine einsame junge Frau. Das Buch erzählt, warum das so ist, wie Eleanor die Einsamkeit verkraftet, und wie sie daraus ausbrechen kann. Ein Thema, das mich sehr reizt, denn sind wir nicht alle dann und wann einsam? Ich war es früher oft, denn wir zogen häufig um und ich tat mich immer schwer damit, neue Freundschaften zu knüpfen. Trotz aller Nähe zum Thema also, ist es nun aber schwer, die richtigen Worte zu finden. Denn viele Teilabschnitte von „Ich, Eleanor Oliphant“ sind gut, haben mir gefallen, mich berührt, doch weitaus mehr Abschnitte haben mich stirnrunzelnd in die Seiten schauen lassen. Noch dazu lassen sich die jeweiligen Abschnitte nur schwer miteinander in Einklang bringen. Details erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Sweetgirl von Travis Mulhauser

Ehe der Frühling so richtig beginnt, möchte ich noch von einem Überraschungs-Winterlesetipp aus dem Hause dtv erzählen. „Sweetgirl“ von Travis Mulhauser wurde mir angekündigt als „ein Roman, der in den tiefverschneiten Bergen Michigans spielt und eine packende, wilde Mischung aus anrührend, witzig und grotesk ist; dessen Charaktere dich auch nach dem Lesen nicht loslassen; dessen Atmosphäre an Filme wie ›True Grit‹ und ›Winter’s Bone‹ erinnert und dessen Ton an Songs erinnert, die mit rauer Stimme am Lagerfeuer gesungen werden“. Inwiefern ich den Roman so erlebte oder auch nicht, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] „Nordnordwest“ von Sylvain Coher

Thalassophobie, das ist die Angst vor dem Meer, und diese Phobie habe ich. Mir genügt es schon, nur an die Tiefe des Meeres zu denken, und mein Magen schlägt Saltos. Angesichts dessen war es eine Herausforderung, den Roman „Nordnordwest“ von Sylvain Coher zu lesen, in dem drei Jugendliche ohne Erfahrung über den Ärmelkanal segeln. Doch da war etwas, das mich an der Geschichte reizte. Die unverbrauchte Thematik? Das ungewöhnliche Setting? Die Dreierkonstellation der Charaktere? In meiner Rezension erfahrt ihr, ob mir der Roman gefallen hat. Vielen Dank an den dtv Verlag für das Rezensionsexemplar.

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[Rezension] „Realitätsgewitter“ von Julia Zange

Ich liebe Katzen, daher musste ich direkt erstmal jauchzen, als ich dieses Cover sah. Doch mindestens genauso faszinierte mich der Klappentext, so dass schnell klar war, dass ich „Realitätsgewitter“ von Julia Zange unbedingt lesen wollte. Geschichten wie diese, die von einem jungen Menschen handeln, der mit sich selbst und seinem Leben zu kämpfen hat, üben einen großen Reiz auf mich aus. Daher meinen herzlichsten Dank an den Aufbau Verlag, dass ich diesen Roman lesen durfte.

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[Rezension] „Tage mit Leuchtkäfern“ von Zoe Hagen

Warum fällt die Rezension gerade bei Büchern, die einen zutiefst berührt haben, nur so schwer? Zwei Tage kaute ich auf den Worten herum und schaffte es dennoch nicht, die richtigen auszuspucken. Jetzt aber. Übrigens: Wer auf der Leipziger Buchmesse war, hat die Autorin Zoe Hagen vielleicht live erlebt. Im Rahmen der „Langen Leipziger Lesenacht“ las sie aus ihrem Buch.

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[Rezension] „Der Himmel kann warten“ von Sofie Cramer

Geschichten nach diesem Muster kennen wir schon zur Genüge: Junge trifft todkrankes Mädchen und sie erleben gemeinsam eine besondere Zeit. Da muss ein Buch schon das „gewisse Etwas“ haben, um sich aus der Masse hervorzuheben. Ob „Der Himmel kann warten“ das in meinen Augen geschafft hat, erfahrt ihr hier. Ich bedanke mich erneut herzlich bei den Rowohlt Verlagen für das Rezensionsexemplar.

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[Filmkritik] „Brooklyn – Eine Liebe zwischen zwei Welten“ von John Crowley

Juhu, ich konnte die Verfilmung des Romans „Brooklyn“ sehen und sie hat mir – ebenso wie das Buch – sehr gut gefallen. Die Adaption von Regisseur John Crowley wird dem Buch in jeder Hinsicht gerecht. Crowley ist unter anderem bekannt für den großartigen Film „Boy A“ mit Andrew Garfield. Das Drehbuch schrieb Nick Hornby. Mit einem feinem Gespür hat er einfühlsame Szenen und detaillierte Beobachtungen, die auch das Buch schon ausgezeichnet haben, für die Leinwand übersetzt.

Original Trailer

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[Rezension] „Brooklyn“ von Colm Tóibín

Wie ihr am Rande vielleicht mitbekommen habt, hat mein altes Laptop vor einigen Wochen den Geist aufgegeben. Seitdem arbeite ich mit dem (noch älteren) Ersatz-Laptop, das mir zunehmend Nerven und Zeit raubt. Es ist einfach sooooo langsam, es ist zum aus der Haut fahren. Daher hinke ich im Moment ein wenig mit Beiträgen hinterher. Zum Glück kann ich mir nächste Woche ein neues Schmuckstück holen 🙂 Nun muss ich euch aber unbedingt von dem Buch erzählen, dass ich gestern beendet habe. Vielen lieben Dank an den dtv Verlag, dass ich das Buch lesen durfte!

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