Crave von Tracy Wolff | Rezension

Ja, „Crave“ von Tracy Wolff ist ein Buch über Vampire und ja, es sieht den „Twilight“-Ausgaben übertrieben ähnlich – dennoch (oder vielleicht auch gerade deswegen) war ich neugierig auf diese Geschichte. Kann sie sich von der Twilight-Vampirromanze abheben oder betritt Wolff die gleichen ausgetretenen Pfade? Wird die Protagonistin dem Vampir wieder relativ willenlos verfallen? Wird der Vampir wieder blendend schön sein? Wird er im Sonnenschein funkeln? Zumindest die letzte Frage kann ich mit einem eindeutigen „Nein“ beantworten. In „Crave“ funkelt niemand. Höchstens der Schnee im Sonnenlicht. Was den Rest angeht, nun, hier gestaltet es sich schwieriger, denn in einigen Aspekten gleicht „Crave“ der Reihe von Stephenie Meyer durchaus: Ein Mädchen begegnet einem charismatischen und extrem gutaussehenden Vampir, sie verlieben sich ineinander und ihr Leben ist diverse Male in Gefahr. Dennoch kann sich die neue Vampir-Reihe von Meyers Werk abgrenzen und, nennt es Guilty Pleasure, aber ich hatte tatsächlich schlicht und einfach Spaß beim Lesen von „Crave“.

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