Zwischen zwei Fenstern von Dianne Touchell | Rezension

Diese Heimlichkeit ist spannend. Und sie ist notwendig. Das ist schließlich nicht unser Ort. Wir haben unseren eigenen Ort, den Raum zwischen zwei Fenstern (Seite 57)

Romane aus dem Königskinder Verlag sind dafür bekannt, eine besondere Intensität zu haben – sei es eine unglaublich herzliche Wärme oder auch erschreckende Tiefen. So oder so sind sie immer ein Erlebnis, sie ziehen mich in ihren Bann und ich kann, bis auf eine Ausnahme („Annähernd Alex“, hier gehts zur Rezension) sagen, dass sie mich komplett begeistern. So viel also zur Lobeshymne auf diesen Verlag, der leider in diesem Frühjahr sein letztes Programm herausgebracht hat. Doch die wundervollen Romane gehen glücklicherweise nicht verloren, sie schwirren weiter durch die Bücherwelt und warten darauf gelesen zu werden. (Welches wirst du als nächstes lesen?) Mein zuletzt gelesenes Buch aus dem Königskinder Verlag war „Zwischen zwei Fenstern“ von Dianne Touchell, über das ich euch nun etwas erzählen möchte.

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Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen von Matthew Quick | Rezension

„[…] Das Buch setzt Gefühle frei. Gefühle, denen jeder selbst auf den Grund gehen muss. (Seite 151)

„Die Geschichte von Matthew Quick ist auf eine völlig unaufgeregte Art etwas ganz Besonderes.“ So lautet eine Zeile aus meiner Rezension zu Quicks Roman „Goodbye Bellmont“, die ihr hier vollständig nachlesen könnt. Warum ich mich jetzt darauf beziehe? Weil der Autor es wieder geschafft hat, sich klammheimlich und unbemerkt in mein Herz zu schreiben – und zwar mit seinem neuen Roman „Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen“.

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Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln von Bettina Belitz | Rezension

Nirgendwo fühlte ich mich wohler und geborgener als in meiner kleinen, feinen Sternwarte auf dem Dachboden und nichts was spannender und zugleich beruhigender als der Nachthimmel im Winter. (Seite 10)

Bettina Belitz ist eine meiner liebsten deutschen Autorinnen. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass mit „Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln“ der Auftakt für eine neue Reihe erschienen ist. Es geht um die Sterne, das Weltall, eine geheimnisvolle Botschaft, einen besonderen Auftrag und mysteriöse Männer in Schwarz – und ja, diese Bezeichnung sorgt auch innerhalb der Geschichte für einen herzlichen Lacher. Ob mich „Mein Date mit den Sternen“ ebenso begeistern konnte, wie die anderen Bücher von Bettina Belitz, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Fuchs und Feuer: Die dunkelsten Sterne des Himmels von Heather Fawcett | Rezension

„Willst du behaupten, ich kann das nicht?“
„Ich glaube, du kannst alles“, erwiderte er leise. „Das ist es, was mir Angst macht.“ (Seite 28)

„Fuchs und Feuer“ von Heather Fawcett hat vor allem eines geschafft: Es hat mich überrascht! Ich erwartete eine klassische Fantasy-Geschichte für Jugendliche, die eher den ausgetretenen Pfaden dieses Genres folgt. Dennoch reizte mich etwas an diesem Buch. Sicherlich das Cover und ebenso das Thema Bergsteigen. Doch darüber hinaus? Ich kann es nicht benennen. Umso glücklicher bin ich, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben, denn auch wenn anfangs noch vieles darauf hindeutete, dass dieses Debüt von Autorin Heather Fawcett nichts bahnbrechend Neues liefern würde, wurde ich eines Besseren belehrt: In dieser fantastischen Geschichte um Bergsteigerin Kamzin stecken Fantasie und viele neue Ideen drin.

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Vor uns die Nacht von Bettina Belitz | Rezension

Für einen Flügelschlag unserer Seelen halten wir inne. Zeit löst sich auf. Alles wird ewig. (Seite 7)

Bettina Belitz‘ Geschichten für Jugendliche und junge Erwachsene sind speziell. Sie sind wie ein träger Rausch, süchtig machend und gleichzeitig stellenweise an der Grenze zu abgedreht und anstrengend. Sie haben einen mystischen oder auch esoterischen Touch, der nicht jedem zusagt. Auch ich kann dem nicht auf jeder Seite etwas abgewinnen, möchte mich zwischendurch von der Geschichte abwenden, empfinde sie als übertrieben und absurd, doch letztendlich kriegt die Autorin mich doch stets von neuem mit dem Gesamtkonzept ihrer Story und ihrem einnehmendem Schreibstil. So erging es mir mit ihrer Splitterherz-Trilogie und nun auch mit „Vor uns die Nacht“ aus dem Jahr 2014.

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Tell me three things (dt. Absender: Glück) von Julie Buxbaum | Rezension

Young Adult Liebesgeschichte, herrlich für zwischendurch.

Twitter ist eine hervorragende Quelle für Buchtipps (möge der SuB ins Unermessliche wachsen…). So fand kürzlich, nachdem die liebe Anna von „Ink of Books“ davon erzählte, „Tell me three things“ von Julie Buxbaum den Weg zu mir nach Hause. Eine süße Highschool-Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund und einer angenehmen Prise Humor. Genau das richtige für zwischendurch, fand ich, und wurde nicht enttäuscht. Jessie zieht nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Los Angeles, in das Haus seiner neuen Frau und ihrem abweisenden Sohn. Vollkommen entwurzelt muss Jessie an einer privaten Highschool ihren Weg finden, was ihr mehr schlecht als recht gelingt. Bis die Mail eines Mitschülers, der sich „Somebody/Nobody“, kurz SN, nennt, in ihrem Postfach landet. Er bietet ihr an, ihr unter die Arme zu greifen.

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Nach anfänglichem Zögern entspinnt sich ein reger E-Mail Kontakt, der es Jessie tatsächlich ermöglicht, Fuß zu fassen in dieser vollkommen fremden Umgebung. Doch wer ist SN? Und wie kann sie sich ihm so nahe fühlen, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat? Klingt nach einer wirklich schönen Geschichte, oder? Und da SN und Jessie einander in ihren E-Mails dazu auffordern, drei Dinge beziehungsweise Wahrheiten zu erzählen, werde ich das in meiner Rezension ebenso tun. Also, los geht’s, tell me three things:

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Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green | Rezension

Jugendbuch voller Schmerz, Zweifel, Verzweiflung, Liebe und Freundschaft.

Bisher hatte sich jedes Buch von John Green einen Weg in mein Herz gebahnt. Allen voran „Eine wie Alaska“ und „Will & Will“, das in Zusammenarbeit mit David Levithan entstand. Ich mag Greens frischen und authentischen Schreibstil, voller Sensibilität, Feingefühl und Humor. „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist sein neuestes Werk und wurde von mir sehnlichst erwartet. Ein herzliches Dankeschön daher an dieser Stelle an die Hanser Literaturverlage, von denen ich das Buch erhielt. Meine Meinung ist davon selbstverständlich unbeeinflusst.

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Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle von Timothée de Fombelle | Rezension

Eine magisch-faszinierende Reise. Ungewöhnlich, poetisch und vielschichtig.

Auf dem Weg zur Arbeit las ich die letzten Seiten, arbeitete mich bis zu den letzten Sätzen vor und befand mich, als ich aus der Bahn ausstieg, in einem Taumel der Gefühle. Ich wollte weinen, ich musste lächeln, ich träumte und dachte nach. Mit „Die wundersamen Koffer des Monsieur Perle“ hat Timothée de Fombelle eine Geschichte geschrieben, die viel mehr ist, als der Klappentext vermuten lässt. Es ist Märchen, Jugendbuch, Fantasy und historischer Roman in einem. Voller Zauber und Wunder, Drama und Abenteuer. Zusätzlich spielt der Autor mit verschiedenen Zeit- und Realitätsebenen sowie Perspektivwechseln. Eine Herausforderung! Weshalb dieses wunderschöne Buch meiner Meinung nach dennoch in jedes gut sortierte Bücherregal gehört, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell | Rezension

Zauberei, Humor und Liebe – ich bin auch hier ein „Fangirl“. 

Im Grunde genommen ist „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ von Rainbow Rowell nichts weiter als Fanfiction. Doch von „nichts weiter als“ kann hier eigentlich nicht die Rede sein. Zumal Fanfiction an sich auch eine sehr legitime Daseinsberechtigung hat. Rainbow Rowell hat in „Fangirl“ den Grundstein für dieses Buch gelegt, denn darin schreibt Cath Fanfiction zu „Simon Snow“. Die Geschichte existiert also bereits in einem gewissen Rahmen, allerdings nur in Bruchstücken und Andeutungen. Mit diesem Buch hat die Autorin dieses Universum aber zum Leben erweckt – zum Glück! Denn ich bin in dieses Buch mindestens ebenso verliebt wie in „Fangirl“.

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