Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow von Rainbow Rowell | Rezension

Zauberei, Humor und Liebe – ich bin auch hier ein „Fangirl“. 

Im Grunde genommen ist „Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow“ von Rainbow Rowell nichts weiter als Fanfiction. Doch von „nichts weiter als“ kann hier eigentlich nicht die Rede sein. Zumal Fanfiction an sich auch eine sehr legitime Daseinsberechtigung hat. Rainbow Rowell hat in „Fangirl“ den Grundstein für dieses Buch gelegt, denn darin schreibt Cath Fanfiction zu „Simon Snow“. Die Geschichte existiert also bereits in einem gewissen Rahmen, allerdings nur in Bruchstücken und Andeutungen. Mit diesem Buch hat die Autorin dieses Universum aber zum Leben erweckt – zum Glück! Denn ich bin in dieses Buch mindestens ebenso verliebt wie in „Fangirl“.

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Jane & Miss Tennyson von Emma Mills | Rezension

Süß wie köstliche Zuckerwatte. Eine Geschichte ohne große Überraschungen, aber mit ganz viel Herz.

„Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills ist einfach schön. Und mit „einfach“ meine ich nicht simpel und einfallslos, sondern diese ganz besondere Weise einfach, die auf vollkommene Weise glücklich macht. Dieses Buch ist ein Seelentröster und eine warme Schokolade in einem, es fühlt sich an, wie den Lieblingsfilm zum 1.000 Mal anschauen. Auch ein wenig wie nach Hause kommen. Das Lesen dieser Geschichte schenkte mir das Gefühl, allen Druck und Ballast des Alltags abstreifen zu können und mich in der schlichten Schönheit zu verlieren. Als ich den letzten Satz gelesen hatte, trug ich das breiteste Lächeln im Gesicht, das man sich nur vorstellen kann. Wie frisch verliebt. Wenn ihr erfahren möchtet, wie das passieren konnte, dann findet ihr in meiner Rezension die Antwort.

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Die Fabelmacht-Chroniken. Flammende Zeichen von Kathrin Lange | Rezension

Paris und eine geheimnisvolle Gabe, Bücher und Magie, Abenteuer und Liebe.  

Kathrin Lange wusste mich mit ihrer Herz-Trilogie zu begeistern. Ich liebe die darin eingefangene düstere Atmosphäre, das niemals nachlassende unterschwellige Empfinden von Gefahr und den Einschlag ins Übersinnliche. Ein ähnlich intensives Leseerlebnis erhoffte ich mir von ihrer neuen Reihe, „Die Fabelmacht Chroniken“. Eine Erzählung über ein Mädchen, das mit ihren Geschichten die Wirklichkeit schreibt und diese mit ihren Worten verändern kann. Die über einen Jungen schrieb, der ihr in Paris wahrhaftig begegnet: Ist er ihren Geschichten entsprungen? Und warum schreibt er auch über sie? Ich war begeistert von der Grundidee, allerdings konnte Kathrin Lange dieses Mal nicht ganz meine Erwartungen erfüllen.

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Fangirl von Rainbow Rowell | Rezension

Das Leben von Cath wurde zwei Mal ziemlich in seinen Grundfesten erschüttert. Zum ersten Mal, als ihre Mutter ihren Vater, sie und ihre Zwillingsschwester Wren eines Tages verließ und niemals wiederkam. Zum zweiten Mal, als Cath und Wren ins College gehen und Wren sich immer mehr von Cath distanziert, obwohl sie doch in ihrer Kindheit und Jugend so ziemlich die einzige Konstante füreinander waren. Sie gingen zusammen durch dick und dünn. Umso schmerzlicher trifft Cath dieser Verlust, bringt er doch den letzten Halt ins wanken. So ist es nur allzu verständlich, dass sie sich in Fantasiewelten flüchtet und Fanfiction schreibt. Fanfiction zu schreiben ist das Beste überhaupt, es lässt einen vergessen, wie verwirrend, traurig und herausfordernd das echte Leben sein kann.

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Chosen – Das Erwachen von Rena Fischer | Rezension

Der Cliffhanger am Ende von „Chosen – Die Bestimmte“ hatte es ganz schön in sich. Ich konnte kaum glauben, dass die Geschichte vorerst so enden sollte – und zappelte am Haken. Ein Glück dauerte es nicht allzu lange, bis Rena Fischer den zweiten Band ihrer Jugendbuch-Fantasy Dilogie beendet hatte und ich Emma und Aidan wiederbegegnen konnte. Wie mir das Finale der Reihe gefallen hat, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Rezension | Die Schule der Nacht von Ann A. McDonald

Ein Hauch Mystery, eine alte und ehrwürdige Universität, eine geheimnisvolle Gesellschaft und eine Suche nach der eigenen Identität – das sind starke Trigger für mich, die dafür sorgen, dass ich ein Buch unbedingt lesen muss. So auch geschehen mit „Die Schule der Nacht“ von Ann A. McDonald, das jedes dieser Themen behandelt und mich vom ersten Moment an „in Versuchung führte“. Daher herzlichen Dank an das Bloggerportal der Random House Verlagsgruppe für das Rezensionsexemplar. Wie mir die Geschichte gefallen hat, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Rezension | Ein bisschen wie Unendlichkeit – von Harriet Reuter Hapgood

Das Erwachsenwerden kann manchmal ganz schön kompliziert sein. Besonders schwierig wird es, wenn man so traurig ist wie Gottie. Seit dem Tod ihres Großvaters hat sie sich verändert. Sie kapselt sich ab, verliert sich in ihrer Traurigkeit – und gerät noch dazu in Wurmlöcher, die sie in ihre eigene Vergangenheit katapultieren. Was will das Universum ihr damit sagen? Oder verliert sie etwa einfach ihren Verstand?

Das Genre Coming-of-Age empfand ich schon immer als absolut faszinierend, Harriet Reuter Hapgood beleuchtet diese Entwicklungsphase in „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (Orig.-Titel: „The Square Root of Summer“) sensibel, humorvoll und extravagant. Mehr dazu in meiner Rezension.

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[Rezension] Zurück ins Leben geliebt von Colleen Hoover

Colleen Hoover muss eine wahre Produktionsmaschine sein. Insgesamt dreizehn Romane schrieb sie in den vergangenen sechs Jahren, eines davon eine Zusammenarbeit mit Tarryn Fisher. Ihre Genres sind Young und New Adult, und ja, sie bedient in vielerlei Hinsicht gängige Klischees. Dennoch lese ich ihre Bücher gerne, da meist irgendetwas Besonderes in ihnen steckt, und sie ein gutes Gefühl für authentische Charaktere hat. So auch bei „Zurück ins Leben geliebt“, ein Geschenk vom Weihnachtswichteln, dessen Klappentext förmlich nach „Klischee“ schreit. Ob drinsteckt war draufsteht, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen (Band 1) von Mary E. Pearson

Mit einer großen Bloggeraktion hat Bastei Lübbe auf „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson aufmerksam gemacht. In den USA bereits in aller Munde, hat es Band 1 „Die Chroniken der Verbliebenen“ nun auch endlich nach Deutschland geschafft. Ich bin gespannt, ob die Geschichte hierzulande einen ähnlichen Hype auslösen wird. Ob meiner Meinung nach das Potential drinsteckt, erfahrt ihr in meiner Rezension. Danke an Bastei Lübbe, dass ich zu den Vorablesern gehören durfte.

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[Rezension] Chosen: Die Bestimmte (Band 1) von Rena Fischer

Manchmal sind einfach der Zufall und das Glück im Spiel, wenn es darum geht, neue Bücher zu entdecken. Auf „Chosen: Die Bestimmte“ von Rena Fischer wurde ich aufmerksam, als ich bei Twitter erstmals das Cover sah. Auch die Geschichte sprach mich sehr an, Jugendbuch und Fantasy ist für mich meist eine sehr bestechende Kombination. Kurz darauf erhielt ich dann die Nachricht der Autorin, ich könne mich beim Verlag melden, sollte ich Interesse am rezensieren ihres Buches haben. Sind die Sozialen Netzwerke nicht etwas großartiges? Ich habe mich wahnsinnig gefreut und heute kann ich nun endlich erzählen, wie mir „Chosen“ gefiel. Mehr dazu in meiner Rezension.

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