Vor uns die Nacht von Bettina Belitz | Rezension

Für einen Flügelschlag unserer Seelen halten wir inne. Zeit löst sich auf. Alles wird ewig. (Seite 7)

Bettina Belitz‘ Geschichten für Jugendliche und junge Erwachsene sind speziell. Sie sind wie ein träger Rausch, süchtig machend und gleichzeitig stellenweise an der Grenze zu abgedreht und anstrengend. Sie haben einen mystischen oder auch esoterischen Touch, der nicht jedem zusagt. Auch ich kann dem nicht auf jeder Seite etwas abgewinnen, möchte mich zwischendurch von der Geschichte abwenden, empfinde sie als übertrieben und absurd, doch letztendlich kriegt die Autorin mich doch stets von neuem mit dem Gesamtkonzept ihrer Story und ihrem einnehmendem Schreibstil. So erging es mir mit ihrer Splitterherz-Trilogie und nun auch mit „Vor uns die Nacht“ aus dem Jahr 2014.

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Mein Herz in zwei Welten von Jojo Moyes | Rezension

Unterhaltsame Fortsetzung, aber voller Klischees und wenig Überraschungen.

Jojo Moyes hat mit „Mein Herz in zwei Welten“ bereits den dritten Roman rund um die quirlige Lou geschrieben, mit der wir zum ersten Man in „Ein ganzes halbes Jahr“ Bekanntschaft geschlossen haben. Darin wird sie Pflegerin von Will, der seit einem Unfall Tetraplegiker ist, also seine Arme und Beine nicht bewegen kann. Zwischen beiden entspinnt sich eine innige Freundschaft und später eine zarte Liebe. Band 2, „Ein ganz neues Leben“, habe ich nicht gelesen, doch wer wissen möchte, worum es darin geht, kann auf rowohlt.de die Handlung nachlesen. Da es sich bei „Mein Herz in zwei Welten“ um Band 3 handelt, ist diese Rezension nicht frei von Spoilern.

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Lou hat den schmerzhaften Verlust von Will mit Hilfe von Sam verkraftet und hat neuen Mut geschöpft. Daher bricht sie aus ihrem gewohnten Leben aus und begibt sich auf große Reise – nach New York. Ein Jahr lang möchte sie bei der Familie Gopnik als Assistentin arbeiten. Die Gopniks sind reich und wohnen unmittelbar am Central Park. Eine fremde, aber auch faszinierende Welt, tut sich vor Lou’s Augen auf. Doch wie kann sie sich an diesen neuen Alltag anpassen und gleichzeitig nicht die Verbindung zu ihrem Zuhause und zu Sam verlieren?

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Tell me three things (dt. Absender: Glück) von Julie Buxbaum | Rezension

Young Adult Liebesgeschichte, herrlich für zwischendurch.

Twitter ist eine hervorragende Quelle für Buchtipps (möge der SuB ins Unermessliche wachsen…). So fand kürzlich, nachdem die liebe Anna von „Ink of Books“ davon erzählte, „Tell me three things“ von Julie Buxbaum den Weg zu mir nach Hause. Eine süße Highschool-Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund und einer angenehmen Prise Humor. Genau das richtige für zwischendurch, fand ich, und wurde nicht enttäuscht. Jessie zieht nach dem Tod ihrer Mutter mit ihrem Vater nach Los Angeles, in das Haus seiner neuen Frau und ihrem abweisenden Sohn. Vollkommen entwurzelt muss Jessie an einer privaten Highschool ihren Weg finden, was ihr mehr schlecht als recht gelingt. Bis die Mail eines Mitschülers, der sich „Somebody/Nobody“, kurz SN, nennt, in ihrem Postfach landet. Er bietet ihr an, ihr unter die Arme zu greifen.

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Nach anfänglichem Zögern entspinnt sich ein reger E-Mail Kontakt, der es Jessie tatsächlich ermöglicht, Fuß zu fassen in dieser vollkommen fremden Umgebung. Doch wer ist SN? Und wie kann sie sich ihm so nahe fühlen, obwohl sie ihn noch nie gesehen hat? Klingt nach einer wirklich schönen Geschichte, oder? Und da SN und Jessie einander in ihren E-Mails dazu auffordern, drei Dinge beziehungsweise Wahrheiten zu erzählen, werde ich das in meiner Rezension ebenso tun. Also, los geht’s, tell me three things:

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Jane & Miss Tennyson von Emma Mills | Rezension

Süß wie köstliche Zuckerwatte. Eine Geschichte ohne große Überraschungen, aber mit ganz viel Herz.

„Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills ist einfach schön. Und mit „einfach“ meine ich nicht simpel und einfallslos, sondern diese ganz besondere Weise einfach, die auf vollkommene Weise glücklich macht. Dieses Buch ist ein Seelentröster und eine warme Schokolade in einem, es fühlt sich an, wie den Lieblingsfilm zum 1.000 Mal anschauen. Auch ein wenig wie nach Hause kommen. Das Lesen dieser Geschichte schenkte mir das Gefühl, allen Druck und Ballast des Alltags abstreifen zu können und mich in der schlichten Schönheit zu verlieren. Als ich den letzten Satz gelesen hatte, trug ich das breiteste Lächeln im Gesicht, das man sich nur vorstellen kann. Wie frisch verliebt. Wenn ihr erfahren möchtet, wie das passieren konnte, dann findet ihr in meiner Rezension die Antwort.

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Rezension | Ein bisschen wie Unendlichkeit – von Harriet Reuter Hapgood

Das Erwachsenwerden kann manchmal ganz schön kompliziert sein. Besonders schwierig wird es, wenn man so traurig ist wie Gottie. Seit dem Tod ihres Großvaters hat sie sich verändert. Sie kapselt sich ab, verliert sich in ihrer Traurigkeit – und gerät noch dazu in Wurmlöcher, die sie in ihre eigene Vergangenheit katapultieren. Was will das Universum ihr damit sagen? Oder verliert sie etwa einfach ihren Verstand?

Das Genre Coming-of-Age empfand ich schon immer als absolut faszinierend, Harriet Reuter Hapgood beleuchtet diese Entwicklungsphase in „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (Orig.-Titel: „The Square Root of Summer“) sensibel, humorvoll und extravagant. Mehr dazu in meiner Rezension.

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Rezension | Zeitlose: Simeons Rückkehr – von Eva-Maria Obermann

Die Autorin Eva-Maria Obermann kenne ich inzwischen seit etwas über einem Jahr (zumindest virtuell, leider noch nicht im realen Leben – das klappt aber sicher auch noch!). Sie liest, bloggt und schreibt, und ich kann nicht ansatzweise begreifen, woher sie im Alltag die Zeit für all dies findet. Doch ihr Buch „Zeitlose: Simeons Rückkehr“, der erste Band einer Trilogie, ist der Beweis dafür, dass sie alles ganz wunderbar unter einen Hut bekommt. Natürlich musste ich ihr Buch lesen! Zu einer tragischen Liebesgeschichte mit einem Hauch Fantasy kann ich sowieso nur schwer „Nein“ sagen. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Zurück ins Leben geliebt von Colleen Hoover

Colleen Hoover muss eine wahre Produktionsmaschine sein. Insgesamt dreizehn Romane schrieb sie in den vergangenen sechs Jahren, eines davon eine Zusammenarbeit mit Tarryn Fisher. Ihre Genres sind Young und New Adult, und ja, sie bedient in vielerlei Hinsicht gängige Klischees. Dennoch lese ich ihre Bücher gerne, da meist irgendetwas Besonderes in ihnen steckt, und sie ein gutes Gefühl für authentische Charaktere hat. So auch bei „Zurück ins Leben geliebt“, ein Geschenk vom Weihnachtswichteln, dessen Klappentext förmlich nach „Klischee“ schreit. Ob drinsteckt war draufsteht, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen (Band 1) von Mary E. Pearson

Mit einer großen Bloggeraktion hat Bastei Lübbe auf „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson aufmerksam gemacht. In den USA bereits in aller Munde, hat es Band 1 „Die Chroniken der Verbliebenen“ nun auch endlich nach Deutschland geschafft. Ich bin gespannt, ob die Geschichte hierzulande einen ähnlichen Hype auslösen wird. Ob meiner Meinung nach das Potential drinsteckt, erfahrt ihr in meiner Rezension. Danke an Bastei Lübbe, dass ich zu den Vorablesern gehören durfte.

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[Rezension] „Heart. Beat. Love.“ von James Patterson

Wenn ich eines gelernt habe mit diesem Buch, dann, dass man immer erst einen Blick hinein werfen sollte, bevor man es kauft. Denn so entging mir, dass „Heart. Beat. Love“ mit Fotos von den Protagonisten bebildert ist. Die Fotos auf dem Cover zeigen einige Beispiele. Empfinde nur ich das so, oder würde euch das auch enorm stören? Ich versuchte während des Lesens verzweifelt, nicht auf die Bilder zu achten und mich stattdessen auf die Geschichte zu konzentrieren. Ob mir das gelang, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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