Breakaway von Anbelle Stehl | Rezension

Auf „Breakaway“, den Debütroman von Anabelle Stehl, haben New Adult Leser und BuchbloggerInnen sehnsüchtig gewartet. Gespannt haben wir den Entstehungsprozess in den Sozialen Netzwerken mitverfolgt und mit der Autorin mitgefiebert. Daher war es natürlich keine Frage, dass dieser Roman bei mir einziehen musste. Wie also hat mir „Breakaway“ gefallen? Konnte mich die Geschichte überzeugen und begeistern?

Die Story beginnt mit Lia und ihrer fluchtartigen Reise nach Berlin. Was sie dorthin treibt, weiß man nicht, doch die Dringlichkeit wird einem nur allzu schnell bewusst. Irgendetwas ist vorgefallen, etwas verängstigt sie so sehr, dass sie sich vor allen Menschen versteckt und sich sogar als jemand anderes ausgibt. In der Hauptstadt begegnet sie Noah und seinen Freunden, die sie herzlich aufnehmen und ihr das Gefühl geben, alles könne wieder gut werden. Doch auch Noah hat Schwierigkeiten mit seiner Familie, sein Bruder soll sich geprügelt haben und setzt damit den Ruf der Familienunternehmen aufs Spiel. Darüber hinaus belastet ihn auch seine eigene Rolle innerhalb der Familie – wo ist sein Platz, ist er gut genug und gehört er auch wirklich dazu?

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Someone New von Laura Kneidl | Rezension

„Someone New“ von Laura Kneidl behandelt ein Thema, das tatsächlich – wie schon von so vielen Lesern gesagt – wichtig ist. Laura Kneidl schreibt vom Anderssein und von den Vorurteilen, die viele Menschen leider diesem Anderssein gegenüber haben. Vor allem aber schreibt sie darüber, wie wichtig es ist, allen Menschen mit Toleranz zu begegnen und zu akzeptieren, wer sie sind. Ohne Wenn und Aber, ungeachtet der Hautfarbe, der sexuellen Orientierung oder der Geschlechtsidentität. Wir sind alle gleich und wir haben alle das gleiche Recht dazu, glücklich zu sein in unserem Leben, egal, auf welche Weise wir es leben wollen, solange niemand anders dabei zu Schaden kommt oder verletzt wird. Ich hoffe sehr, dass durch Romane wie „Someone New“ besagte Vorurteile zunehmend der Vergangenheit angehören. Achtung, diese Rezension enthält Spoiler.

Egal, was ihr tut, bleibt authentisch. Es lohnt sich nicht, sich für andere Menschen zu verstellen. Deshalb ist es auch ganz wichtig, dass ihr auf euch selbst hört. Nur ihr wisst, was sich richtig und was sich falsch, was sich besser und was sich schlechter anfühlt. Tut alles dafür, dass ihr glücklich werdet. (Nachwort, Thorben Rump)

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Wir. Hier. Jetzt. von K. A. Tucker | Rezension

„Wir. Hier. Jetzt“ von K. A. Tucker erinnert vom Stil her stark an Colleen Hoover. Beide schreiben sie New Adult Romane, in denen es immer auch um persönliche oder familiäre Probleme und Herausforderungen geht. Dieser Roman handelt von Kacey, die mit ihrer kleinen Schwester Livie nach Miami zieht, um einen Neustart zu wagen, nachdem bei einem Autounfall ihre Eltern, ihre beste Freundin und ihr Freund starben. Sie muss der Erinnerung entkommen, dafür kämpft sie beim Kickboxen und zu diesem Zweck hat sie auch eine dicke Mauer um sich herum errichtet. Niemand kommt wirklich an sie heran. Bis auf Trent, ihr neuer Nachbar in Miami. Wird Kacey es wagen, sich ihre Gefühle für ihn einzugestehen und sich auf ihn einzulassen? Nun, geübte Leser des Genres New Adult wissen nun sicherlich schon einiges über den Handlungsverlauf. Schafft es der Roman dennoch, mich mit Besonderheiten zu überzeugen?

„Ist das nicht anstrengend?“ fragt er und streichelt mit dem Daumen sanft über meinen Nacken.
„Was?“
„Sich ständig vor anderen zu verschließen?“
„Tu ich gar nicht“, sage ich schnell, aber meine brechende Stimme straft mich Lügen. (Seite 117)

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Too Late von Colleen Hoover | Rezension

Colleen Hoover war für mich immer der Garant für Young und New Adult Romane voller Gefühl und Spannung. Ein bisschen erinnern mich ihre Geschichten an Filme wie „The Notebook“: zwei Menschen finden zueinander, aber äußere Umstände oder Geheimnisse aus der Vergangenheit treiben einen Keil zwischen sie, bis am Ende natürlich dennoch alles gut wird. Colleen Hoover scheut nicht davor zurück, unbequemere Themen, wie den Verlust der Eltern, eine schwere Verletzung oder eine harte Kindheit anzusprechen. Oft übernehmen ihre Figuren schon früh ein hohes Maß an Verantwortung, sie kämpfen für ihre Träume und für ihre Liebe und erreichen am Ende das, was sie sich vorgenommen haben. Ein bisschen Seifenoper, ein bisschen Rosamunde Pilcher, der perfekte Snack für zwischendurch also. So ist es teils auch in „Too Late“ von Colleen Hoover, das im neuen dtv Imprint „bold“ veröffentlicht wurde. Der New Adult Roman hebt sich in vielerlei Hinsicht von ihren anderen Werken ab, angefangen bei der Covergestaltung bis hin zu der Tatsache, dass „Too Late“ anfangs nicht mehr als eine Schreibübung war.

„Wenn ich nachher zu euch komme, werde ich dich keines Blickes würdigen“, sagt er. „Ich werde nicht mal in deine Richtung sehen. Aber du sollst wissen, dass du trotzdem das Einzige bist, das ich sehen werde. Das absolut Einzige, Sloan.“ (Seite 138)

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So sieht es also aus, wenn ein Glühwürmchen stirbt von Maike Voß | Rezension

Du willst mich nicht, Leon. Du willst jemanden, der normale Schwächen hat, die man wieder hinbiegen kann. Aber das bin ich nicht. (Seite 28)

Dieses Buch ist keine leichte Kost. Es ist keine locker-leichte Liebesgeschichte. Es ist keine oberflächliche Romanze. „So sieht es also aus, wenn ein Glühwürmchen stirbt“ von Maike Voß ist eindringlich, intensiv und bedrückend. Es ist eine wahrhaftige Achterbahn der Gefühle. Es geht um die Freunde Leon und Viola und darum, welche Folgen eine gemeinsame Nacht haben kann. Was bedeutet das für die Freundschaft? Wie soll man damit umgehen? Vor allem aber geht es um jeweils vorangegangene Erfahrungen von Leon und Viola und welchen Einfluss diese auf ihr Leben, auf ihr Selbstbild, ihre Psyche und letztendlich auf ihre Beziehungen bzw. Beziehungsfähigkeit haben.

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[Rezension] „Opposition (Lux #5) (Obsidian, Band 5: Opposition. Schattenblitz)“ von Jennifer L. Armentrout

Kennt ihr das Phänomen? Ihr beginnt damit, eine Serie anzuschauen und findet sie wahnsinnig gut – die erste Staffel, die zweite Staffel. Doch irgendwann ab der dritten Staffel verliert ihr die Lust daran, weil alles zu kompliziert und einfach zu viel wird. Mir geht es jedenfalls oft so. Daran muss ich gerade denken, da es mir beim Lesen der Obsidian-Reihe von Jennifer L. Armentrout genauso erging. Band 1 bis 3 waren super, Band 4 eher mäßig und Band 5 – naja, lest selbst.

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[Rezension] „Origin (Lux #4) (Obsidian, Band 4: Origin. Schattenfunke)“ von Jennifer L. Armentrout

Nachdem ich von so vielen gehört und gelesen hatte, dass der Cliffhanger nach Origin: Schattenfunke (Band 4) von Jennifer L. Armentrout richtig fies (also gut) ist, habe ich erstmal mit dem Lesen gewartet, bis ich Band 5 bestellt hatte. Vor einer Woche war ich dann soweit und ich konnte getrost beginnen.

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[Rezension] „Caroline & West – Lass mich nie mehr los“ von Ruthie Knox

Endlich habe ich die Fortsetzung von „Caroline & West – Überall bist du“ gelesen. Vielen lieben Dank an die Egmont Verlagsgesellschaften mbH, dass ich „Lass mich nie mehr los“ lesen durfte! Den ersten Band hatte ich glücklicherweise noch gut in Erinnerung, so dass der Einstieg problemlos klappte. In Band 1 kamen Caroline und West nach einigem Hin und Her zusammen, nur um am Ende wieder auseinander gebracht zu werden. In Band 2 erfahren wir, ob sie wieder zueinander finden.

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