Checker Tobi – Der große Gefühle-Check: Freude, Wut, Traurigkeit – Das check ich für euch! | Rezension

Kaum ein Tag vergeht, an dem wir nicht eine Checker-Folge oder ein CheXperiment oder eine CheXpedition anschauen. Checker Tobi (sowie Checker Can und Checker Julian) sind also eine ziemlich feste Konstante in unserem Familienalltag. Daher war natürlich klar, dass die Checker-Tobi-Sachbuchreihe bei uns einziehen musste. Im ersten Band, „Checker Tobi – Der große Gefühle-Check: Freude, Wut, Traurigkeit – Das check ich für euch!“ geht es um, klar, Gefühle. Wieso sind Gefühle wichtig? Woher kommt die Wut? Wieso gruseln wir uns manchmal gern? Diese und viele Fragen mehr werden in diesem Sachbuch für Kinder beantwortet. Und jetzt drehen wir also den Spieß um – dieses Mal checken wir. Los geht’s!

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Lese- und Spielspaß für Kinder mit dem Coppenrath Verlag & Die Spiegelburg

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Wochenlang zu Hause sein und keine Freunde treffen können? Das ist für Kinder und auch Eltern zurzeit eine große Herausforderung. Vor allem, wenn zusätzlich das Arbeiten im Home Office ansteht und das Kind sich alleine beschäftigen muss. Da wird es oft mit jedem Tag schwerer, Ideen zu haben und zu motivieren. Daher freue ich mich umso mehr, euch hier eine ganz bunte Auswahl an Sachbüchern, Forscher-Ausrüstung und Spielen zur Beschäftigung zu zeigen, die uns der Coppenrath Verlag & Die Spiegelburg zur Verfügung gestellt hat. Also, schaut rein, vielleicht ist ja auch die ein oder andere Idee für euch dabei!

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Das große Buch für Pferdefreunde von Karolin Leszinski | Kindersachbuch

Pferde sind faszinierende Geschöpfe und ich kenne kaum ein Kind, dass nicht stehen bleibt, sobald es eines der Tiere während eines Spaziergangs zu Gesicht bekommt. Für alle Kinder, die sich darüber hinaus noch mehr für Pferde interessieren oder gar reiten lernen wollen, ist „Das große Buch für Pferdefreunde“ von Karolin Leszinski wie geschaffen. Aber auch Kindern, die bereits angefangen haben, Reitstunden zu nehmen, wird mit diesem Sachbuch nicht langweilig. Sogar Erwachsene können beim Lesen viel lernen. So zumindest ist es uns ergangen, wir staunten angesichts der Fülle an Informationen und der wunderschönen Illustrationen von Thea Roß. Ein Buch für die ganze Familie also.

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Weniger ins Meer – was du tun kannst, um Plastik und Müll zu vermeiden von Hannah Wilson| Kindersachbuch

Rad- und Bahnfahren statt ins Auto zu steigen, Haarseife, Bambuszahnbürste & Co. gehören für viele inzwischen zum Alltag. Immer mit dem Ziel, die Umwelt zu schonen und Verpackungsmüll so gut es geht zu reduzieren. Man kann im Bioladen einkaufen und genau schauen, was in unseren Lebensmitteln drinsteckt und wo sie herkommen. Man kann Leitungswasser trinken, statt Wasser aus Plastikflaschen. Doch wie kann man die Beweggründe dafür Kindern erklären? In „Weniger ins Meer – was du tun kannst, um Plastik und Müll zu vermeiden“ von Hannah Wilson geht es genau darum. Kindern wird sachlich und verständlich erläutert, was mit unserem Planeten passiert, wenn immer mehr produziert wird und folglich immer mehr Müll entsteht, der im schlimmsten Fall nicht recycelt werden kann. Ob mich das Sachbuch überzeugen konnte, erfahrt ihr hier.

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Wildnis ist ein weibliches Wort von Abi Andrews | Rezension

Meine Reise wird über See und Land führen, eine heldenhafte Odyssee, ich ganz allein, ein Mädchen, auf einer weiblichen Suche nach Authentizität. (Seite 14)

Island, Grönland, Kanada, Alaska – das sind allesamt Orte der Welt, die ich bereisen möchte. Absolute Sehnsuchtsorte. Ein Roman, in dem eine junge Frau genau diese Länder bereist, ist daher ein Roman, den ich ohne Wenn und Aber lesen muss. In „Wildnis ist ein weibliches Wort“ von Abi Andrews begibt sich Erin hinaus in die Welt, sie will beweisen, dass Frauen genauso Entdecker sein können, wie Männer. Sie will nicht an Heim und Herd gebunden sein, sie will ihren Horizont erweitern und sich selbst an ihre Grenzen bringen. Erleben, wozu sie fähig ist, und gleichzeitig die Kraft der Natur erfahren. „Into the Wild“, aber eben aus Sicht einer Frau. Ein großartiges Thema! Doch leider dämpfte die Umsetzung meine Begeisterung erheblich.

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Wir sind dann wohl die Angehörigen von Johann Scheerer | Rezension

Wir waren aus unserem Universum hinauskatapultiert worden. Die Zeit, wie wir sie kannten, existierte nicht mehr. (Seite 19)

„Und ich schau wieder auf die Uhr: du bist immer noch nicht da
Keine Ahnung wo du bleibst, es ist wahr:
Mir ist langweilig […]“*

Nachdem ich „Wir sind dann wohl die Angehörigen“ von Johann Scheerer in der vergangenen Woche gelesen hatte, hat sich der Sinngehalt des Liedes *“Langweilig“ von den Ärzten für mich grundlegend geändert. In dem autobiografischen Bericht des Hamburger Musikproduzenten ist Langeweile ein zentrales Motiv, denn vor 22 Jahren konnte Johann Scheerer 33 Tage lang nichts anderes tun, als im Nichtstun zu verharren und zu warten: Am 25. März 1996 wurde sein Vater, Literatur- und Sozialwissenschaftler Jan Philipp Reemtsma, entführt und erst 33 Tage später wieder freigelassen.

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Warum wir unseren Eltern nichts schulden von Barbara Bleisch | Rezension

Philosophische Untersuchung der Eltern-Kind-Beziehung.

Barbara Bleisch ist Philosophin und Moderatorin und untersucht in ihrem Buch „Warum wir unseren Eltern nichts schulden“ auf philosophischer Ebene, inwiefern Kinder ihren Eltern etwas schuldig sind. Seien es regelmäßige Besuche, gemeinsame Urlaube oder auch finanzielle Leistungen. Ein spannendes Thema, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich Familien sind. Während sich die Mitglieder in einer Familie sehr nahe stehen und ganz selbstverständlich Zeit miteinander verbringen und sich unter die Arme greifen, wenn Hilfe nötig ist, sind sich andere Familien einander beinahe fremd. Ganz zu schweigen von Familien, die sich komplett zerstritten haben und keinerlei Kontakt mehr pflegen. Meine Neugier war demnach geweckt, als ich dieses Buch aus dem Hause Hanser bei mir aus dem Briefkasten fischte.

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Rattatatam, mein Herz von Franziska Seyboldt | Rezension

 

Humorvoller und informativer Blick auf das Leben mit einer Angststörung.  

Jeder sechste Erwachsene in Deutschland leidet unter einer Angststörung. Doch kaum jemand traut sich, darüber zu sprechen. Zu groß ist die Furcht, wegen seiner Angst nicht mehr ernst genommen zu werden. Gebrandmarkt zu werden als jemand, der nicht die Leistung erbringen kann, die vor allem in unserer heutigen Arbeitswelt von uns gefordert wird. Immer zu funktionieren, ohne Wenn und Aber. Die Zähne zusammenzubeißen und das Spiel mitzuspielen. Eine Angststörung zu haben, ist für viele gleichbedeutend damit, eine Schwäche zu haben. Leider. Denn das stimmt ganz und gar nicht. Franziska Seyboldt leidet selbst an einer Angststörung und hat mit „Rattatatam, mein Herz“ ihre Ängste zu Papier gebracht.

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