Clean von Juno Dawson | Kurzrezension

Bildlich stelle ich mir einen tiefen Zug aus einem Joint vor, stelle mir die Qualmwolke vor, den Schleier, und wie verwischt meine scharfen Kanten dann wären. Ich will wieder pastell sein. Schweinchenrosa. Ich fühle mich zu deutlich zu ausgeprägt. (Seite 188)

„Lexi ist reich, cool, ein It-Girl – und heroinsüchtig.“ So lautet der erste Satz auf dem Klappentext von „Clean“ von Juno Dawson. Und dieser Satz fasst die Handlung des Young Adult Romans auch ideal zusammen. Lexi stirbt beinahe an einer Überdosis, weshalb sie in die Clarity-Klinik gebracht wird, eine Einrichtung für reiche Jugendliche, in der sie mit dem Entzug beginnt. Der Roman ist in vielerlei Hinsicht ziemlich interessant. Lexi ist provokant, manchmal ein richtiger Snob und gleichzeitig aber auch sehr emotional und sensibel. Im Verlauf der Handlung und in der Therapie zeigt sie alle ihre Facetten. Auch die Rahmenbedingungen sind stimmig – von den anderen Charakteren bis hin zu Lexis Vergangenheit und Leben außerhalb der Klinik. Das macht „Clean“ zu einem runden Lesevergnügen.

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Autoboyography von Christina Lauren | Rezension

Eine Liebesgeschichte voller kribbeliger Momente, berührend leidenschaftlich, kompromisslos und echt.

Puh. Es gibt Bücher, die liest man nicht einfach nur, man spürt sie in sich vibrieren. So geschehen bei „Autoboyography“ von Christina Lauren, dem Pseudonym des Autoren-Duos Christina Hobbs und Lauren Billings. Sie schreiben mit so viel Herz und Humor, dass ich mich selbst ganz verliebt fühlte. Ich erinnere mich noch so gut an dieses „zum ersten Mal verliebt sein“. Dieses Gefühl, nicht schlafen zu können, ständig rastlos zu sein, nur noch an diesen einen Menschen denken zu können, keinen Hunger zu haben, in den Tag hinein zu träumen, vom Zusammenkommen zu fantasieren. Daher liebe ich es, wenn Autoren in ihren Büchern genau diese Gefühle einfangen und sie in so treffende Worte verpacken, wie ich es niemals könnte. In „Autoboyography“ lernte ich Tanner kennen, der sich in Sebastian verliebt. Hier erfahrt ihr mehr über seine Geschichte.

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It Ends With Us (Nur noch ein einziges Mal) von Colleen Hoover | Rezension

Aufwühlend und voller Ernst, Liebe und Dramatik.  

Liebe Colleen Hoover, was machst du bloß mit mir? Du bringst mich zum Weinen, zum Lachen, zum Hoffen und Bangen – und das in „It Ends With Us“ (deutscher Titel: Nur noch ein einziges Mal) so sehr wie nie. Das liegt maßgeblich am Thema, denn dass Frau Hoover schreiben kann und mir ihre Art Geschichten zu erzählen gefällt, ist nichts Neues. Doch das Thema und vor allem die Umsetzung ihrer neuesten Geschichte ist anders und ungewohnt ernst, dafür aber umso aufrüttelnder.

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Annähernd Alex von Jenn Bennett | Rezension

Sowohl Plot als auch Charaktere konnten mich leider nicht überzeugen.

Über „Annähernd Alex“ von Jenn Bennett hatte ich viel Gutes gehört und gelesen. Außerdem ist das Jugendbuch im Königskinder Verlag erschienen – eigentlich ein Garant für Geschichten, die das gewisse Etwas haben, die überraschen, berühren und zum Staunen bringen. Auch hier überzeugten mich Klappentext und Aufmachung sofort, so dass ich die Geschichte von Mink und Alex unbedingt lesen wollte. Schlussendlich hat sie mich jedoch leider enttäuscht und zwar aus diversen Gründen. Welche das sind, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Fangirl von Rainbow Rowell | Rezension

Das Leben von Cath wurde zwei Mal ziemlich in seinen Grundfesten erschüttert. Zum ersten Mal, als ihre Mutter ihren Vater, sie und ihre Zwillingsschwester Wren eines Tages verließ und niemals wiederkam. Zum zweiten Mal, als Cath und Wren ins College gehen und Wren sich immer mehr von Cath distanziert, obwohl sie doch in ihrer Kindheit und Jugend so ziemlich die einzige Konstante füreinander waren. Sie gingen zusammen durch dick und dünn. Umso schmerzlicher trifft Cath dieser Verlust, bringt er doch den letzten Halt ins wanken. So ist es nur allzu verständlich, dass sie sich in Fantasiewelten flüchtet und Fanfiction schreibt. Fanfiction zu schreiben ist das Beste überhaupt, es lässt einen vergessen, wie verwirrend, traurig und herausfordernd das echte Leben sein kann.

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Rezension | Maybe not – von Colleen Hoover

Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich dieses Buch lieben werde. – Davon war ich überzeugt, als ich von dem Spin-Off zu „Maybe Someday“ erfahren hatte, denn diese Geschichte von Colleen Hoover überzeugte mich sehr. „Maybe not“ knüpft nun an diese Erzählung an, beziehungsweise erzählt die Liebesgeschichte von Warren, dem Freund und Mitbewohner von Ridge, und Bridgette. Ob ich mit meinem Bauchgefühl richtig lag, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover

Ich mag Colleen Hoover bis auf wenige Werke sehr gerne. Sie schreibt Young Adult Romane voller Unbeschwertheit und Feingefühl, vermischt mit ernsten Facetten, wie das Leben einem eben so mitspielen kann. Mich überzeugte sie mit „Love and Confess“ sowie allen darauffolgenden Romanen, nur „Weil ich Layken liebe“ traf zuvor nicht meinen Geschmack. Demnach hatte ich sicherlich die eine oder andere Erwartung an ihren neuen Roman „Nächstes Jahr am selben Tag“, den ich bei einer Bloggeraktion des dtv Verlags gewonnen hatte. Mit dieser Geschichte konnte sich Colleen Hoover jedoch leider nicht in mein Herz schreiben. Weshalb das so ist, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] „Splitterherz“ – Band 1 der Trilogie von Bettina Belitz

Bettina Belitz wurde mit „Splitterherz“ völlig unerwartet zu einer neuen Lieblingsautorin von mir. Unerwartet, weil mich dieser erste Band einer Trilogie zu Beginn enttäuschte und mich am Ende absolut in seinen Bann zog. Interesse am Buch hatte ich schon lange, doch der Anreiz es tatsächlich zu kaufen fehlte bislang. Ein Besuch bei einem Bücherflohmarkt änderte dies (zum Glück). Et voilà, hier meine Meinung zum Debütroman von Bettina Belitz.

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[Rezension] „The problem with forever“ von Jennifer L. Armentrout

Hach, ich komme einfach nicht an Büchern von Jennifer L. Armentrout vorbei. Davon war ich immer felsenfest überzeugt. Allerdings begann ich „The problem with forever“ dann doch nicht mit der gleichen uneingeschränkten Vorfreude wie zum Beispiel noch „Opal – Schattenglanz“ sowie die zwei darauffolgenden Bände der Reihe. Dazu enttäuschten mich „Obisidan – Schattendunkel“ und „Opposition – Schattenblitz“ einfach zu sehr. Diese Enttäuschung nagte noch an mir, als ich das neue Werk von ihr begann. Und was soll ich sagen? Ich verschlang es und es ging mir gleichzeitig gehörig auf die Nerven.

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