Zwischen zwei Fenstern von Dianne Touchell | Rezension

Diese Heimlichkeit ist spannend. Und sie ist notwendig. Das ist schließlich nicht unser Ort. Wir haben unseren eigenen Ort, den Raum zwischen zwei Fenstern (Seite 57)

Romane aus dem Königskinder Verlag sind dafür bekannt, eine besondere Intensität zu haben – sei es eine unglaublich herzliche Wärme oder auch erschreckende Tiefen. So oder so sind sie immer ein Erlebnis, sie ziehen mich in ihren Bann und ich kann, bis auf eine Ausnahme („Annähernd Alex“, hier gehts zur Rezension) sagen, dass sie mich komplett begeistern. So viel also zur Lobeshymne auf diesen Verlag, der leider in diesem Frühjahr sein letztes Programm herausgebracht hat. Doch die wundervollen Romane gehen glücklicherweise nicht verloren, sie schwirren weiter durch die Bücherwelt und warten darauf gelesen zu werden. (Welches wirst du als nächstes lesen?) Mein zuletzt gelesenes Buch aus dem Königskinder Verlag war „Zwischen zwei Fenstern“ von Dianne Touchell, über das ich euch nun etwas erzählen möchte.

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Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen von Matthew Quick | Rezension

„[…] Das Buch setzt Gefühle frei. Gefühle, denen jeder selbst auf den Grund gehen muss. (Seite 151)

„Die Geschichte von Matthew Quick ist auf eine völlig unaufgeregte Art etwas ganz Besonderes.“ So lautet eine Zeile aus meiner Rezension zu Quicks Roman „Goodbye Bellmont“, die ihr hier vollständig nachlesen könnt. Warum ich mich jetzt darauf beziehe? Weil der Autor es wieder geschafft hat, sich klammheimlich und unbemerkt in mein Herz zu schreiben – und zwar mit seinem neuen Roman „Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen“.

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Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1) von Rebecca Ross | Rezension

Das Haus Magnalia galt als Bildungsanstalt, in der wohlhabende begabte Mädchen ihre Passion meisterten. (Seite 17)

„Die fünf Gaben (Valenias Töchter 1)“ von Rebecca Ross ist ein Fantasyroman für Jugendliche ab 14 Jahren und erfüllt sämtliche Erwartungen an dieses Genre. Leider, muss ich ergänzen, denn ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin hier und da mit den Erwartungen bricht, überrascht und mich auf eine unbekannte Reise mitnimmt. So ist die Geschichte solide und durchaus spannend und schön zu lesen, bietet mir aber nichts Neues. Darüber hinaus gibt es weitere Aspekte, die mich etwas störten, auf die ich in meiner Rezension zu sprechen kommen werde.

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Neuerscheinungen im Mai 2018 – John Boyne, Annika Scheffel und mehr

Bücher voller Wärme und Wunder, eine fantastische Geschichte und Charaktere auf der Suche nach Identität und Heimat – dies bringt uns der Mai mit seinen Neuerscheinungen. Mir sticht ganz besonders „Cyril Avery“ von John Boyne ins Auge. Darin geht es um die konservative irische Gesellschaft der 1940er Jahre und um Cyril, der seine Jugend in einem katholischen Jungeninternat verbringt und sich auf eine Reise zu sich selbst begibt. Interessant finde ich außerdem „Der rote Swimmingpool“ von Natalie Buchholz (ihr Debütroman!) und ziemlich außergewöhnlich klingt „Hier ist es schön“ von Annika Scheffel. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!

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Schattengesicht von Antje Wagner | Rezension

Bleib bei mir, dachte ich. Bleib bei mir, und nichts wird jemals schief gehen. (Seite 104)

Wer auf der Suche nach einem Geheimtipp ist, der sollte unbedingt einen Blick in „Schattengesicht“ von Antje Wagner werfen, denn ich war der Geschichte von der ersten Seite an verfallen. Sowohl sprachlich als auch inhaltlich übte sie eine enorm starke Sogkraft aus. Auf dem Cover steht „Thriller“, doch es steckt so viel mehr darin. Danke daher an die Autorin, die auf meinen Blog aufmerksam wurde und mich wiederum mit der Nase auf ihr Buch stieß, und danke auch dem Ulrike Helmer Verlag, der mir nach „Alle Farben der Nacht“ von Jonas Zauels ein weiteres Mal ein Buch anvertraute.

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Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln von Bettina Belitz | Rezension

Nirgendwo fühlte ich mich wohler und geborgener als in meiner kleinen, feinen Sternwarte auf dem Dachboden und nichts was spannender und zugleich beruhigender als der Nachthimmel im Winter. (Seite 10)

Bettina Belitz ist eine meiner liebsten deutschen Autorinnen. Daher habe ich mich umso mehr gefreut, dass mit „Mein Date mit den Sternen – Blaues Funkeln“ der Auftakt für eine neue Reihe erschienen ist. Es geht um die Sterne, das Weltall, eine geheimnisvolle Botschaft, einen besonderen Auftrag und mysteriöse Männer in Schwarz – und ja, diese Bezeichnung sorgt auch innerhalb der Geschichte für einen herzlichen Lacher. Ob mich „Mein Date mit den Sternen“ ebenso begeistern konnte, wie die anderen Bücher von Bettina Belitz, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Fuchs und Feuer: Die dunkelsten Sterne des Himmels von Heather Fawcett | Rezension

„Willst du behaupten, ich kann das nicht?“
„Ich glaube, du kannst alles“, erwiderte er leise. „Das ist es, was mir Angst macht.“ (Seite 28)

„Fuchs und Feuer“ von Heather Fawcett hat vor allem eines geschafft: Es hat mich überrascht! Ich erwartete eine klassische Fantasy-Geschichte für Jugendliche, die eher den ausgetretenen Pfaden dieses Genres folgt. Dennoch reizte mich etwas an diesem Buch. Sicherlich das Cover und ebenso das Thema Bergsteigen. Doch darüber hinaus? Ich kann es nicht benennen. Umso glücklicher bin ich, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben, denn auch wenn anfangs noch vieles darauf hindeutete, dass dieses Debüt von Autorin Heather Fawcett nichts bahnbrechend Neues liefern würde, wurde ich eines Besseren belehrt: In dieser fantastischen Geschichte um Bergsteigerin Kamzin stecken Fantasie und viele neue Ideen drin.

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Das Buch der seltsamen neuen Dinge von Michel Faber | Rezension

Peter, ich liebe Dich, schrieb sie. Er las ihre Grüße mehrmals, nicht, um sie zu genießen, sondern um zu warten, bis die Worte mehr als nur auf einem Plastikschirm angeordnete Pixel waren, bis er ihre Stimme hörte. (Seite 394)

„Das Buch der seltsamen neuen Dinge“ lässt sich kaum in eine Form pressen, denn Michel Faber behandelt darin eine Vielzahl an Themen: Liebe, Christentum, Missionarisierung, Umwelt, Naturkatastrophen, Weltraumforschung. Auf über 600 Seiten geht Faber den Dingen auf den Grund, nichts streift er flüchtig, jeder Gedanke erhält die Menge an Zeilen, die er benötigt, um vollständig und umfassend zu Ende gedacht zu werden. Dadurch kann ich nur empfehlen: Nehmt euch Zeit für dieses Buch, denn darin gibt es vieles zu entdecken. Achtung, meine Rezension ist nicht frei von Spoilern, da ich auf einige spezielle Aspekte der Geschichte näher eingehen möchte. Es wird jedoch nicht zu viel verraten.

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Neuerscheinungen April 2018 – Celeste Ng, Jay Kristoff und mehr

Sprachmächtig und fesselnd soll „Teich“ von Claire-Louise Bennett sein und daran wage ich nicht zu zweifeln. Es geht um eine Flucht vor den Zwängen der Gesellschaft und um einen Rückzug, der die Sinne schärft. In eine ähnliche Kerbe schlägt „Super und dir?“ von Kathrin Weßling. Darin geht es um eine Arbeitswelt geht, in der Ersetzbarkeit, fehlende Perspektiven und der Zwang zur (Selbst-)Optimierung unter Druck setzen. Beide Romane greifen damit äußerst spannende Themen auf, die besonders in unserer Leistungsgesellschaft neue Perspektiven ermöglichen können. Ganz anders, aber nicht minder faszinierend finde ich „Montpelier Parade“ von Karl Geary. Die Geschichte um den jungen Sonny werde ich unbedingt lesen müssen. Doch schaut selbst, welche Neuerscheinung im April euch am meisten anspricht – ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern!

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