Rezension „Endgame: Die Auserwählten“ (Band 1) von James Frey

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© Oetinger

Zunächst war ich unsicher, ob mir das Buch gefallen würde. Es klang so sehr nach Apokalypse-Fantasy gepaart mit ganz schön viel Gewalt. Man erfährt beispielsweise über den Inhalt: „Endgame hat begonnen. 12 Spieler, die kämpfen, leiden und töten.“ Das ist eigentlich eher nicht nach meinem Geschmack. Doch nach den ersten 100 Seiten geriet ich vollkommen in den Sog der Geschichte – Kämpfe, Leid und Tod hin oder her. Bei einigen Szenen musste ich allerdings, ähnlich wie in Filmen, einfach „wegschauen“ und die Zeilen überspringen. Die positiven Eindrücke überwiegen dennoch um Längen! Vielleicht bin ich auch einfach nur zu sensibel 😉

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Neuerscheinungen im Herbst 2015

Schaue ich mir diese Neuerscheinungen für den Herbst 2015 an, würde ich am liebsten nichts mehr tun außer lesen. Und hierbei handelt es sich lediglich um eine Auswahl der für mich besten und reizvollsten Romane!

brell_kress  wolitzer_was uns bleibt  reid_jeden tag ein bisschen mehr  cooper_changers2  drsicoll_für alle tage

stiefvater_spiegel wissen  oseman_solitaire  reynolds_coole nummer  marten_nicht auch noch der  miles_brair creek

086_INK_VS_01_GLUECKLICH_FIN.indd  harmon_für immer blue  Heinz Helle Die Nacht ist dunkel ohne Sterne von Kelley York

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Rezension „Caroline & West: Überall bist du“ von Ruthie Knox

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© Egmont INK

Über „Caroline & West: Überall bist du“ von Ruthie Knox Buch zu schreiben liegt mir schon am Herzen, seit ich es vor etwa zwei Monaten gelesen habe. Denn: Nicht immer muss es das große Schicksal sein, dass zwei Menschen zusammenführt (á la: sie sahen sich und waren sofort ineinander verliebt, denn sie wussten, dass sie füreinander bestimmt sind…) Bei Caroline und West ist es einfach das Leben, das sie zusammenführt – die Umstände sind zwar nicht unbedingt schön, eher so richtig mies, aber echt. Und mit diesem Gefühl lässt mich die Geschichte auch zurück: es fühlte sich einfach echt an.

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter – erste Filmkritik fertig

Was habe ich dieses Buch von John Green – diesem herrlich liebenswert verrückten Nerd – geliebt. Und mindestens genauso liebe ich den Film dazu: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green. Nun habe ich mir endlich ein wenig Zeit genommen, eine kurze Filmkritik zu schreiben. Und für alle, die den Film noch nicht gesehen haben, gibt es auch direkt noch den Trailer dazu.

Übrigens bin ich schon ganz kribbelig vor Vorfreude! Denn mit „Paper Towns“ (Margos Spuren) läuft aktuell die zweite Verfilmung eines John Green Romans in den Kinos.

Trailer Englisch

Trailer Deutsch

Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green

John Green habe ich als den weltbesten Youtube-Nerd kennengelernt. Denn sein Bruder Hank und er sind gemeinsam die vlogbrothers. Total verrückt, chaotisch und unfassbar lustig. Dann fing er an zu schreiben. Seit Erscheinen des ersten Buches (Looking for Alaska, 2005), bin ich absolut verliebt in seine Art, Geschichten zu erzählen, seine lebensnahen Szenarien und seine glaubwürdigen Charaktere. Wirklich keines seiner insgesamt sechs Bücher ist schlecht! Jedes rührte mich (allzu oft auch zu Tränen), bereicherte mich, machte mich glücklich und gleichzeitig tieftraurig.

Entsprechend hohe Erwartungen hatte ich an die erste Verfilmung. Was mich im Laufe der Produktion grenzenlos beruhigte: John Green war mit an Bord und bei jedem Detail involviert. Und zum Glück ist er äußerst aktiv auf Facebook, so dass  man viele Produktionsschritte mitverfolgen konnte. Manchmal bekam ich bereits von den Postings Gänsehaut. Doch worum geht es eigentlich?

Zum Film
Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche Teenager, die ihren Sinn für Humor und ihre Abneigung gegen Konventionen teilen. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und auch ihre Beziehung ist nichts weniger als außergewöhnlich – nicht nur weil eine Sauerstoff-Flasche Hazels ständige Begleiterin ist und Gus dauernd Witze über seine Bein-Prothese macht! Gemeinsam fliegen die beiden nach Amsterdam, um dort Peter van Houten
(Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels Lieblingsbuch. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte nach dem vielfach ausgezeichneten Bestseller des US-Autors John Green.

Mein Eindruck
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist eindeutig einer meiner liebsten Filme. Warum? Nun ja, erstens ist und bleibt die Buchvorlage einfach gut. Zweitens wurde das Drehbuch hervorragend adaptiert. Drittens wurden beim Casting mit Shailene Woodley und Ansel Elgort sehr talentierte und auf natürliche Weise ergreifende Schauspieler ausgewählt. Manchmal braucht es sogar nicht mehr als einen Blick und die Tränen laufen unaufhaltsam.

Doch nicht nur Shailene Woodley (wir kennen sie natürlich auch aus den Filmen „Divergent“ und „Insurgent“) und Ansel Elgort machen den Film zu dem was er ist. Die Nebendarsteller sind ebenfalls stark und ergänzen den Film um weitere Facetten. Denn ebenso wie Hazel und Gus mit ihrem Schicksal zu kämpfen haben, werden auch Familie und Freunde davon mitgerissen. Allen voran Hazels Eltern, gespielt von Laura Dern und Sam Trammell sowie Nat Wolff als Isaac schenken dem Film sehr viel Wärme und Eindringlichkeit.

Im Vordergrund steht aber die Liebesgeschichte von Hazel und Gus – ungewöhnlich, humorvoll und nicht die Spur kitschig. Und wer am Ende des Films nicht in alle miteinander verliebt ist: selbst Schuld 😉 Denn kaum jemand schafft es derart gut, das Tragische, Romantische und Lustige in Jugendromanen und -filmen zusammenzubringen wie John Green.

Weitere Informationen

Trailer Englisch

Trailer Deutsch

Was ich gerade lese: „Endgame: Die Auserwählten“ von James Frey

endgameWie oft bin ich schon in der Bücherei an diesem Buch vorbeigegangen und wurde von dem Cover angelacht! Jedes Mal war ich kurz davor, diesen ersten Band einer Trilogie auszuleihen – doch letztendlich war der Funke nie genug übergesprungen. Jetzt aber, endlich, liegt es bei mir zuhause und die ersten Seiten sind gelesen.

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Eleanor & Park

© HanserEs gibt Bücher, bei denen weiß man schon ohne sie zu lesen, dass sie einem gefallen. Und es gibt Charaktere, die werden einem so herrlich vertraut. Man schließt sie einfach in ihr Herz. Geht es euch auch so? Mir erging es zuletzt so mit Eleanor und Park in dem gleichnamigen Buch von Rainbow Rowell. Klar wurde um das Buch ein ganz schöner Hype gemacht, so dass man es einfach lesen musste – aber mir war auch ohne Hype klar, dass diese Geschichte wunderbar sein würde. (Zugegeben, es lag auch ein bisschen an den Worten von John Green: “Diese Liebesgeschichte ‘erinnert mich daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.’”

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Tahereh Mafi: Band 5

Ich brenne für dich

© GoldmannDiesen letzten Band habe ich kaum aus der Hand legen können. Es war zum Beispiel auch eine ganz dumme Idee, zum Einschlafen noch ein paar Seiten zu lesen – denn aus einer Seite wurde fast das halbe Buch! Der nächste Tag war dann auch eine entsprechende Herausforderung. Aber es hat sich gelohnt: Denn dieses Finale ist seit langem ein Ende, das mich richtig glücklich macht. Der Plot löst sich realistisch und lebensnah und die Geschichte bleibt bis zur letzten Seite ergreifend und unaufdringlich schön. Alle Bände kommen auf meine Liste der absoluten Lieblingsbücher, die ich ab sofort jedem ans Herz legen möchte – so auch euch 🙂 Wer sich diese Lesefreude also noch nicht gemacht hat, der sollte schnellstens in die nächste Bücherei oder in den nächsten Buchladen gehen und sich den ersten Band beschaffen.

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[Rezension] Tahereh Mafi: Bände 1-4

Ich fürchte mich nicht, Zerstöre mich, Rette mich vor dir, Vernichte mich

Diese Sprache! Ich könnte baden in dieser poetischen Ausdrucksform, ich würde sie am liebsten so genüsslich auf meiner Zunge zergehen lassen wie ein Löffel voll Nutella. Fast jeder Satz lässt mich vor Entzücken lächeln – und das, obwohl die Geschichte weitestgehend alles andere als zum Lächeln ist. Doch Tahereh Mafis Art, die ungewöhnlichsten Metaphern zu finden und in einen großartigen Kontext zu setzen, der die Geschichte bereichert, hinterlässt mich sprachlos. Dieses Buch ist ein Muss für alle, die es lieben, mit der Sprache und mit Wörtern zu spielen. Die ersten vier Bände von insgesamt fünf sind sprach- und bildgewaltig und illustrieren eine ziemlich fantasie-, aber auch gewaltreiche Geschichte ganz wunderbar.

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Anna Todd: After (Bände 1-4)

Nach diesen vier Büchern von Anna Todd muss ich mich erstmal sammeln. Zum Einen, weil es wirklich aufregende, spannende, schöne und sinnliche Bücher sind – zum Anderen aber auch, weil die von der Autorin allzu häufig beschriebenen vielen, immer wiederkehrenden Probleme der Hauptcharaktere mächtig an den Nerven zehren. Nach den ersten zwei Bänden habe ich diese Stellen einfach überlesen und mich danach wieder ins Geschehen gestürzt. Doch von Anfang an für alle, die den Inhalt noch nicht kennen (viele können es nicht sein, oder?).

Copyright: Heyne

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