Reiz von Simone Meier | Rezension

Es gibt Romane, die haben erst im Nachhinein einen Nachhall in der Herz- und Bauchgegend. So ist es mir mit „Reiz“ von Simone Meier, der Autorin von „Kuss“, ergangen. Ihr neuer Roman handelt von Valerie, einer lebenserfahrenen Journalistin Mitte fünfzig, und Luca, einem gefühlsgetriebenen und etwas blauäugigen jungen Erwachsenen. Sie hat genug von der Jugend, von dem beruflichen Druck und den Vergleichen, der Liebe und dem unweigerlich damit einhergehenden Schmerz. Er lässt sich fallen in seine erste Verliebtheit, seine Sehnsucht, den süßen Schmerz und gleichzeitig hadert er mit seinem Unvermögen, seinem Leben einen Sinn und eine Richtung zu geben. Beider Leben sind miteinander verbunden, ihre Erlebnisse und Erfahrungen sind wie ein Spiegel des jeweils anderen. Was kommt? Was war? Wie verändert man sich und wie ändert sich die Wahrnehmung im Laufe eines Lebens? Angesichts dieser Fragestellungen fing der Roman an, bei mir zu wirken und seine nachgelagerte Wirkung zu entfalten.

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[Rezension] „Romeo & Romy“ von Andreas Izquierdo

Sämtliche Erwartungen an dieses Buch wurden nicht erfüllt…zum Glück! Denn so hat es mich vollkommen überrascht – und zwar absolut positiv. Danken möchte ich dem Suhrkamp bzw. Insel Verlag für das Rezensionsexemplar, inklusive toller Leseproben. Dies ist übrigens nach „Moxyland“ das zweite Buch, das ich gemeinsam mit Tina vom Blog super.lese.helden gelesen habe. Ich bin schon sehr gespannt auf ihre Rezension, auf die ich hier verweise, sobald sie fertig ist. Wie ich das Buch fand, erfahrt ihr jetzt.

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