Schneetänzer von Antje Babendererde | Rezension

Antje Babendererde hat sich in einer Vielzahl ihrer Jugendromane der Kultur und der heutigen Situation der indigenen Bevölkerung Amerikas verschrieben. Von Mexiko („Wie die Sonne in der Nacht“) bis Kanada besucht sie „Indianer“ und beschreibt deren Geschichte und ihre Lebensbedingungen in einer von Digitalisierung und Globalisierung sowie vom Internet bestimmten Zeit. Babendererdes Porträts sind sensibel und authentisch, trotz der fiktiven Figuren und Handlung. Sie sind angereichert um einen spannenden Plot und jugendliche Figuren, die nicht nur dabei sind, sich selbst zu finden, sondern auch versuchen, trotz des Kulturkonflikts zueinander zu finden. Und so hat mich „Schneetänzer“ ebenso in seinen Bann gezogen, wie alle Werke von Antje Babendererde bisher.

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Wie die Sonne in der Nacht von Antje Babendererde | Rezension

Ich lauschte in mich hinein, doch ich konnte keine Furcht in meinem Inneren finden. Im Gegenteil, ich spürte freudige Erregung, bei etwas dabei zu sein, das geheimnisvoll, verrückt und auch ein bisschen unheimlich war. (Seite 131)

„Wie die Sonne in der Nacht“ von Antje Babendererde erlaubt sehr interessante Einblicke in die Pueblo Kultur New Mexicos – in Geschichte, Kultur und Leben der indigenen Bevölkerung des Landes. Denn die Geschichte handelt von der jungen Mara, die ein Austauschjahr in New Mexico verbringt und kurz vor ihrer Rückreise dem geheimnisvollen, verwundeten Kayemo begegnet. Er hat seine Erinnerung verloren und scheint er vollkommen auf sich alleine gestellt zu sein, so dass Mara sich seiner annimmt und in ein spannendes Abenteuer stolpert, das ihr zugleich eine vollkommen neue Welt zeigt.

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Neuerscheinungen | Februar 2018 – Guillermo del Toro, Brian Katcher und mehr

Im Februar habe ich so viele interessante, spannende, kuriose und fantastische Neuerscheinungen entdeckt, dass ich gar nicht weiß, wohin ich schauen soll. In die Kategorie kurios, ungewöhnlich und magisch fällt „Das vergessene Fest“ von Lisa Kreißler, „The Shape of Water“ von Guillermo del Toro und Daniel Kraus verspricht spannend und düster zu werden, wohingegen „Herzdenker“ von David Arnold pure Liebe versprüht. Besonders angetan hat es mir aber auch „Serverland“ von Josefine Rieke. Hierbei handelt es sich um ein Debüt, dass einen das Internet vermutlich mit ganz anderen Augen sehen lässt. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöber und verratet mir doch, welches Buch euer Favorit ist?

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