Marianengraben von Jasmin Schreiber | Rezension

„Marianengraben“ von Jasmin Schreiber erzählt eine Geschichte, die von Tod, Krankheit, Trauer und Depression handelt. Davon, wie ein Verlust so schwer wiegen kann, dass man tief in den Marianengraben hinabtaucht und man es aus eigener Kraft nicht schafft, wieder an die Oberfläche zu tauchen. Und doch steckt dieser Roman voller Lachen, Lebensfreude und Hoffnung. Und ist es nicht auch in Wirklichkeit so? Dass der Tod unausweichlich zum Leben dazugehört? Dass Trauer und Glück ganz nah beieinander liegen? Wir bewegen uns immer auf einem schmalen Grad zwischen diesen beiden Zuständen, verdrängen das Negative nur allzu gerne – bis wir jemanden verloren haben und uns die Vergänglichkeit von allem bewusst wird. „Man spürt erst etwas durch Veränderung“, sagte Jasmin Schreiber im Rahmen einer Lesung. Ein Gedanke, der ihren Roman durchdringt und so unglaublich faszinierend macht. Es geht um Veränderung des Lebens durch Verlust und Tod, es geht um die Verwandlung von Trauer zu Akzeptanz und es geht, ganz praktisch, um die Veränderung des Alltags. Begeben wir uns also gemeinsam mit den Protagonisten auf einen Roadtrip der Veränderung.

Ich hatte keine Lösung. In mir breitete sich das Nichts aus, es hatte kein Gefühl, kein Aussehen, keinen Geruch, keinen Klang, keinen Geschmack. Ich war ein Menschenkostüm, das Nichts enthielt. (Seite 13)

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Rezension | Ich, Eleanor Oliphant von Gail Honeyman

„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeyman ist die Geschichte über eine einsame junge Frau. Das Buch erzählt, warum das so ist, wie Eleanor die Einsamkeit verkraftet, und wie sie daraus ausbrechen kann. Ein Thema, das mich sehr reizt, denn sind wir nicht alle dann und wann einsam? Ich war es früher oft, denn wir zogen häufig um und ich tat mich immer schwer damit, neue Freundschaften zu knüpfen. Trotz aller Nähe zum Thema also, ist es nun aber schwer, die richtigen Worte zu finden. Denn viele Teilabschnitte von „Ich, Eleanor Oliphant“ sind gut, haben mir gefallen, mich berührt, doch weitaus mehr Abschnitte haben mich stirnrunzelnd in die Seiten schauen lassen. Noch dazu lassen sich die jeweiligen Abschnitte nur schwer miteinander in Einklang bringen. Details erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] „Solitaire“ von Alice Oseman

Beinahe ein Jahr lang wartete „Solitaire“ von Alice Oseman geduldig darauf gelesen zu werden. Vor einer Woche war die Wartezeit dann endlich vorbei. Gelesen habe ich gemeinsam mit Emily von Stopfi’s Bücherwelten, so dass wir während des Lesens munter unsere Eindrücke und Meinungen austauschen konnten. Gemeinsam zu lesen ist einfach wunderbar. Was ich nun aber von „Solitaire“ hielt? In meiner Rezension erfahrt ihr es.

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[Rezension] „Herz zu Asche“ von Kathrin Lange

So. Nachdem ich nun Band 3 der Trilogie von Kathrin Lange gelesen habe, weiß ich eines ganz sicher: Ich habe es nicht mit einer romantischen Mysterygeschichte zu tun, sondern mit einem handfesten Jugendthriller. Im Finale der Trilogie ging es ganz schön atemberaubend zu und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Meine müden Augen sagen alles! An einer Kritik aus Band 2 halte ich allerdings fest – wobei daraus schon wieder etwas Gutes entsteht…

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