Das Geheimnis von Shadowbrook von Susan Fletcher | Rezension

Um schon einmal den Ton dieser Rezension zu setzen: Dies ist mein Buch des Jahres 2019. „Das Geheimnis von Shadowbrook“ von Susan Fletcher überzeugt auf den verschiedensten Ebenen – sprachlich, inhaltlich, mit satten Figuren, die einem aus den Seiten heraus regelrecht entgegentreten. Schicksale, die berühren. Einer Geistergeschichte, die sich subtil und unbemerkt im Gedächtnis festkrallt und abends wieder den Weg ins Bewusstsein findet. Wendungen, die man nicht hat kommen sehen, die alles immer wieder völlig neu ausrichten. Eine klare, sinnliche Sprache, eine starke Protagonistin, die sich Herausforderungen mit messerscharfem Verstand stellt und dabei einen vollkommen neuen Blick auf die Welt erlangt. Ich war vom ersten Satz an gefesselt, wer es beendet hat, sehnt sich mitunter wieder an den Anfang zurück.

Jemand stand vor meiner Tür.
Ich rührte mich nicht.
Ich lauschte.
(Seite 129)

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[Rezension] „Wenn der Sommer endet“ von Moira Fowley-Doyle

Ok ok. Ich hatte mich ja eigentlich schon in den Urlaub abgemeldet… Doch dieses Buch habe ich heute früh zu Ende gelesen und es ist so unglaublich gut, dass ich die Rezension unbedingt noch vor der Abreise schreiben muss. Das Buch habe ich von der Verlagsgruppe Random House als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen – herzlichen Dank daher an das Bloggerportal und im Besonderen an Sebastian Menacher.

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[Rezension] „In dieser ganz besonderen Nacht“ von Nicole C. Vosseler

Wie lange dieses Buch schon im Regalfach „noch zu lesen“ lag? Bestimmt ein Jahr. Dabei hatte ich mich so darauf gefreut! Letztendlich kamen immer wieder andere Bücher dazwischen, auf die ich mich noch mehr gefreut hatte, oder die einfach zeitnah gelesen werden wollten. Doch nun – endlich – bin ich mit diesem Buch durch und kann euch meine äußerst zwiegespaltene Meinung dazu verraten.

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[Rezension] „Herz zu Asche“ von Kathrin Lange

So. Nachdem ich nun Band 3 der Trilogie von Kathrin Lange gelesen habe, weiß ich eines ganz sicher: Ich habe es nicht mit einer romantischen Mysterygeschichte zu tun, sondern mit einem handfesten Jugendthriller. Im Finale der Trilogie ging es ganz schön atemberaubend zu und ich konnte es nicht aus der Hand legen. Meine müden Augen sagen alles! An einer Kritik aus Band 2 halte ich allerdings fest – wobei daraus schon wieder etwas Gutes entsteht…

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Rezension „Monday Club: Das erste Opfer (Band 1)“ von Krystyna Kuhn

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© Oetinger

Was habe ich mich beim Lesen von „Monday Club: Das erste Opfer“ von Krystyna Kuhn gegruselt! Na gut, ich gebe es zu, das ist leicht geschafft: Mehr als eine Erzählung über ein altes, unbewohntes Haus, eine geheimnisumwitterte Familiengeschichte, geisterhafte Erscheinungen und unheimliche Musik in der Nacht braucht es nicht, um mir ordentlich Gänsehaut zu bescheren.

Die Protagonistin Faye Mason, ein Mädchen aus der Kleinstadt Bluehaven, leidet an idiopathischer Insomnie, einer seltenen Schlafkrankheit. Ein Leiden, das für schlaflose Nächte sorgt und es Faye teilweise schwer macht, zwischen Traum und Wirklichkeit zu unterscheiden. Statt also im Bett zu liegen, streift Faye lieber alleine oder gemeinsam mit ihrer Freundin Amy durch die Straßen von Bluehaven – oder eben zu jenem verlassenen Haus der Familie Fuller. Faye und Amy rätseln, was es mit dem Haus auf sich hat. Ein Spaß, mehr nicht. Doch als Amy bei einem Unfall ums Leben kommt, stößt Faye auf immer mehr Rätsel, Lügen und Geheimnisse. Angefangen beim mysteriösen Monday Club und der verrückten Missy, bis hin zu den Ärztinnen der Stadt, die Amy doch eigentlich hätten retten können. Oder…?

Faye’s Welt steht plötzlich Kopf und nur dem Neuankömmling Luke Salerno kann sie sich anvertrauen. Luke, dessen Familie in dem leer stehenden Haus lebte, und der ebenso nach Antworten sucht wie Faye.

Der Autorin ist es gelungen, das gesamte Buch über die Spannung aufrechtzuerhalten. Ebenso wie Faye tappt man als Leser ständig im Dunkeln, weiß nicht, was wirklich passiert ist und was Faye vielleicht nur geträumt hat. Krystyna Kuhn hat ein außergewöhnliches Thema für ihren Mädchenthriller gewählt und daraus eine atemberaubende Geschichte gesponnen. Wie Faye fragt sich der Leser, ob es für das Erlebte eine wissenschaftliche Erklärung gibt, oder ob wir es wirklich mit Geistern zu tun haben. In Band 1 wird das Geheimnis nicht enthüllt und ich kann es kaum erwarten, Band 2 in den Händen zu halten!

Das Erscheinungsdatum von Band 2 der Trilogie konnte ich bisher leider nicht in Erfahrung bringen. Das wird nachgeholt, sobald ich mehr weiß!

Auf der Website zum Buch findet ihr dafür viele Informationen zum Buch, den Charakteren sowie der Autorin. Außerdem werden regelmäßig Schreibwettbewerbe veranstaltet, bei denen ihr Buchpakete gewinnen könnt! Ein Blick auf die Seite lohnt sich also 🙂

Eine Leseprobe stellt der Oetinger Verlag auf seiner Website zur Verfügung.

Über das Buch

Kann ein Mensch zwei Mal sterben? Ein perfides Spiel um Wahn und Wahrheit!

Bei der sechzehnjährigen Faye Mason wurde bereits in früher Kindheit idiopathische Insomnie diagnostiziert, eine seltene Schlafkrankheit. Die schlaflosen Nächte hinterlassen Spuren: Oft kann sie Wirklichkeit und Fantasie nicht unterscheiden. Da geschieht etwas Entsetzliches: Fayes beste Freundin Amy kommt bei einem Autounfall ums Leben. Doch wenig später begegnet sie der totgeglaubten Amy auf der Straße. Halluziniert sie? Oder ist Amy noch am Leben? Faye sollte besser nicht zu viele Fragen stellen, auch nicht zum Monday Club, in dem alle wichtigen Leute der Stadt Mitglied sind.

Eine Tote, die lebt, und eine schlaflose Heldin, deren Alpträume wahr werden: der erste Band der Mädchen-Mystery-Trilogie der Extraklasse!

384 Seiten, gebunden
ab 14 Jahren
EUR 16,99
ISBN-13: 978-3-7891-4061-7
EAN: 9783789140617
Erscheinungstermin: Juli 2015