Crave von Tracy Wolff | Rezension

Ja, „Crave“ von Tracy Wolff ist ein Buch über Vampire und ja, es sieht den „Twilight“-Ausgaben übertrieben ähnlich – dennoch (oder vielleicht auch gerade deswegen) war ich neugierig auf diese Geschichte. Kann sie sich von der Twilight-Vampirromanze abheben oder betritt Wolff die gleichen ausgetretenen Pfade? Wird die Protagonistin dem Vampir wieder relativ willenlos verfallen? Wird der Vampir wieder blendend schön sein? Wird er im Sonnenschein funkeln? Zumindest die letzte Frage kann ich mit einem eindeutigen „Nein“ beantworten. In „Crave“ funkelt niemand. Höchstens der Schnee im Sonnenlicht. Was den Rest angeht, nun, hier gestaltet es sich schwieriger, denn in einigen Aspekten gleicht „Crave“ der Reihe von Stephenie Meyer durchaus: Ein Mädchen begegnet einem charismatischen und extrem gutaussehenden Vampir, sie verlieben sich ineinander und ihr Leben ist diverse Male in Gefahr. Dennoch kann sich die neue Vampir-Reihe von Meyers Werk abgrenzen und, nennt es Guilty Pleasure, aber ich hatte tatsächlich schlicht und einfach Spaß beim Lesen von „Crave“.

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The Witch Queen. Entfesselte Magie von Verena Bachmann | Rezension

Eine Hexe, die für ein Verbrechen verantwortlich gemacht wird und ihre Unschuld beweisen muss? Ein attraktiver Gestaltwandler, der ihr dabei hilft? Eine magische Welt voller Geheimnisse? Manchmal muss so ein Buch wie „The Witch Queen. Entfesselte Magie“ von Verena Bachmann einfach sein – romantisch, magisch und spannend. Noch dazu, wenn es einen mit so einem wunderschönen Farbschnitt um die Finger wickelt. Hier hat sich der Carlsen Verlag viel Mühe bei der Gestaltung gegeben. Doch entgegen meiner Erwartungen konnte mich dieser Roman inhaltlich leider nicht überzeugen, meine Begeisterung endete bei der Optik. Da ich sehr viele positive Meinungen zu „The Witch Queen“ gelesen habe, verweise ich jedoch dringend darauf, im Zweifel auch diese zu lesen, da diese Rezension lediglich meine persönliche Sichtweise widerspiegelt. Welche Aspekte mir nicht gefielen, erfahrt ihr hier.

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Hexenwerk: Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach von Tanja Hanika | Rezension

Es bedurfte eines sanften Stupsers, um „Hexenwerk: Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach“ und mich zusammenzubringen. Doch was bin ich froh über diesen Stupser! Zwar gehört Horror nicht zu den von mir bevorzugten Genres, doch Tanja Hanika hat mich mit ihrem Roman vom Fleck weg überzeugt. Er war in genau dem richtigen Maße gruselig, unterhaltsam, lustig, überzeugend und richtig, richtig spannend. Filmreif gar. Wer sich diesen Herbst also zusammen mit ein paar jugendlichen Freunden und drei garstigen Hexen ein wenig gruseln möchte, dem kann ich das im Selfpublishing erschienene „Hexenwerk“ nur wärmstens ans Herz legen.

Die Gedanken in seinem Kopf explodierten zu unbrauchbaren Trümmern und er konnte zunächst nicht begreifen, was geschah. Simon hätte geschworen, dass sein Herz fünf Schläge aussetzte. Ein Schwindel der Angst erfasste seinen Körper. (Seite 49)

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