Hexenwerk: Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach von Tanja Hanika | Rezension

Es bedurfte eines sanften Stupsers, um „Hexenwerk: Die gestohlenen Kinder von Schwarzbach“ und mich zusammenzubringen. Doch was bin ich froh über diesen Stupser! Zwar gehört Horror nicht zu den von mir bevorzugten Genres, doch Tanja Hanika hat mich mit ihrem Roman vom Fleck weg überzeugt. Er war in genau dem richtigen Maße gruselig, unterhaltsam, lustig, überzeugend und richtig, richtig spannend. Filmreif gar. Wer sich diesen Herbst also zusammen mit ein paar jugendlichen Freunden und drei garstigen Hexen ein wenig gruseln möchte, dem kann ich das im Selfpublishing erschienene „Hexenwerk“ nur wärmstens ans Herz legen.

Die Gedanken in seinem Kopf explodierten zu unbrauchbaren Trümmern und er konnte zunächst nicht begreifen, was geschah. Simon hätte geschworen, dass sein Herz fünf Schläge aussetzte. Ein Schwindel der Angst erfasste seinen Körper. (Seite 49)

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