The Stranger Times von CK McDonnell | Rezension

Was für eine verrückte und fantastische Geschichte, spannend und gespickt mit britischem Humor vom Allerfeinsten. Hinzu kommt ein Set an Figuren, die in ihrer jeweiligen Schrulligkeit und Eigentümlichkeit einfach nur hinreißend liebenswert sind. CK McDonnell hat mit „The Stranger Times“ einen Roman ganz nach meinem Geschmack geschrieben. Es geht um sonderbare Ereignisse, Ungeheuer und Magie. Und natürlich geht es um die „The Stranger Times“, eine Zeitung, die über eben jene unerklärlichen Dinge berichtet – sei es das Bild eines Trolls, der Haustiere frisst, oder eine vom Teufel besessene Toilette. Alles nur Humbug, denkt sich Hannah Willis, als sie notgedrungen die Stelle als stellvertretende Chefredakteurin annimmt. Doch schon am ersten Arbeitstag beginnt ein großes Abenteuer, das nicht nur ihr Weltbild auf den Kopf stellen wird.

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Eddie Fox und der Spuk von Stormy Castle von Antje Szillat | Kinderbuch

Eddie Fox ist ein 299 Jahre alter Geist, der friedlich das Turmzimmer seiner Burg Stormy Castle bewohnt. Er mag seine Kniebundhosen und Pullunder und er mag Tilla, seine Fledermaus-Freundin. Was er gar nicht mag, sind Kinder. Und das, obwohl er selbst noch ein Kind ist, denn dummerweise starb er leider im zarten Alter von zehn Jahren. Seine Eltern – ebenfalls Geister – sind viel auf Reisen und ab und an kommt der Drache Golfo zu Besuch. So lebt es sich gar nicht schlecht. Doch dann geschieht etwas, das alles durcheinanderbringt: Stormy Castle soll in eine Schule umfunktioniert werden. Also beschließt Eddie, die ersten „Burgbesetzer“, die Schuldirektorin nebst Tochter Pia sowie zwei Bauarbeiter und der Hausmeister, aus seiner Burg zu vertreiben. Das klang nach einer amüsanten Geschichte mit einem sympathischen Geisterhelden, der am Ende vielleicht lernt, dass nicht unbedingt alle Kinder schlimm sind.

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Fünf Tage mit Dir von Laura Newman | Rezension

Ein Roadtrip durch Frankreich? Im Sommer? Dazu eine lockerleichte Liebesgeschichte und jede Menge Humor? „Fünf Tage mit Dir“ von Laura Newman hält genau das bereit, eine ideale Auszeit also während der dunklen und tristen Wintermonate. Die Autorin hatte mich schon mit einem ihrer früheren Romane überzeugt, „Jonah“, zu dem ihr bei Interesse hier mehr erfahren könnt, und sie hat es mit diesem Werk erneut geschafft. Was mich besonders für den Roman eingenommen hat, sind die authentischen Figuren und der wunderbare Schreibstil von Laura Newman. Sie erzeugt damit eine sehr intensive Atmosphäre, so dass man sofort in der Geschichte „drin“ ist. Man reist durch Frankreich, sieht und fühlt das Land, riecht den Lavendel und das köstliche französische Essen. Hinzu kommen Figuren, die man unmittelbar gern hat. Milla mit ihrer organisierten Art, die nur darauf zu warten schien, dass jemand wie Jaro, gelassen und in den Tag hinein lebend, ihr Leben durcheinanderwirbelt.

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[Rezension] „Acht Sinne – Band 2 der Gefühle“ von Rose Snow

Viel zu lange habe ich den zweiten Band der Acht Sinne-Reihe links liegen lassen. Dabei hatte ich Band 1 doch so gerne gelesen! Was ist passiert? Nun, zu viele andere Bücher sind „passiert“ und wollten gelesen werden. In nächster Zeit werde ich mich aber wieder verstärkt den Buch-Reihen widmen – von „Monday Club“ über „Endgame“ bis hin zu Band 4 und Band 5 von „Obsidian“. Doch nun heißt es erstmal: Abtauchen in die Welt der Sinne mit dem Autorenduo Rose Snow.

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