Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green | Rezension

Jugendbuch voller Schmerz, Zweifel, Verzweiflung, Liebe und Freundschaft.

Bisher hatte sich jedes Buch von John Green einen Weg in mein Herz gebahnt. Allen voran „Eine wie Alaska“ und „Will & Will“, das in Zusammenarbeit mit David Levithan entstand. Ich mag Greens frischen und authentischen Schreibstil, voller Sensibilität, Feingefühl und Humor. „Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken“ ist sein neuestes Werk und wurde von mir sehnlichst erwartet. Ein herzliches Dankeschön daher an dieser Stelle an die Hanser Literaturverlage, von denen ich das Buch erhielt. Meine Meinung ist davon selbstverständlich unbeeinflusst.

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Filmkritik „Paper Towns – Auf Margos Spuren“

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© dtv

Was habe ich das Buch geliebt: „Paper Towns“ (dt. Titel Margos Spuren) von John Green ist für mich, wie alle seine Bücher, eine absolute Pflichtlektüre. Bücher von ihm kaufe ich blind, denn ich weiß einfach, das sie gut sind. Das Leben von Teenagern fasst er wunderbar passend und lebensnah in Worte. Mit seinen Büchern hat er daher einen verdienten Erfolg, finde ich. Nun wird eines seiner Bücher nach dem anderen verfilmt – das sah ich anfangs und sehe ich auch jetzt noch eher kritisch. Es hat so einen Beigeschmack von Massenproduktion. Zwar war die erste Verfilmung „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ glücklicherweise sehr gut gelungen, doch die zweite Verfilmung „Paper Towns – Auf Margos Spuren“ hat mich leider nicht umgehauen.

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter – erste Filmkritik fertig

Was habe ich dieses Buch von John Green – diesem herrlich liebenswert verrückten Nerd – geliebt. Und mindestens genauso liebe ich den Film dazu: „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green. Nun habe ich mir endlich ein wenig Zeit genommen, eine kurze Filmkritik zu schreiben. Und für alle, die den Film noch nicht gesehen haben, gibt es auch direkt noch den Trailer dazu.

Übrigens bin ich schon ganz kribbelig vor Vorfreude! Denn mit „Paper Towns“ (Margos Spuren) läuft aktuell die zweite Verfilmung eines John Green Romans in den Kinos.

Trailer Englisch

Trailer Deutsch

Das Schicksal ist ein mieser Verräter – John Green

John Green habe ich als den weltbesten Youtube-Nerd kennengelernt. Denn sein Bruder Hank und er sind gemeinsam die vlogbrothers. Total verrückt, chaotisch und unfassbar lustig. Dann fing er an zu schreiben. Seit Erscheinen des ersten Buches (Looking for Alaska, 2005), bin ich absolut verliebt in seine Art, Geschichten zu erzählen, seine lebensnahen Szenarien und seine glaubwürdigen Charaktere. Wirklich keines seiner insgesamt sechs Bücher ist schlecht! Jedes rührte mich (allzu oft auch zu Tränen), bereicherte mich, machte mich glücklich und gleichzeitig tieftraurig.

Entsprechend hohe Erwartungen hatte ich an die erste Verfilmung. Was mich im Laufe der Produktion grenzenlos beruhigte: John Green war mit an Bord und bei jedem Detail involviert. Und zum Glück ist er äußerst aktiv auf Facebook, so dass  man viele Produktionsschritte mitverfolgen konnte. Manchmal bekam ich bereits von den Postings Gänsehaut. Doch worum geht es eigentlich?

Zum Film
Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche Teenager, die ihren Sinn für Humor und ihre Abneigung gegen Konventionen teilen. Die beiden verlieben sich unsterblich ineinander und auch ihre Beziehung ist nichts weniger als außergewöhnlich – nicht nur weil eine Sauerstoff-Flasche Hazels ständige Begleiterin ist und Gus dauernd Witze über seine Bein-Prothese macht! Gemeinsam fliegen die beiden nach Amsterdam, um dort Peter van Houten
(Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels Lieblingsbuch. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte nach dem vielfach ausgezeichneten Bestseller des US-Autors John Green.

Mein Eindruck
Das Schicksal ist ein mieser Verräter ist eindeutig einer meiner liebsten Filme. Warum? Nun ja, erstens ist und bleibt die Buchvorlage einfach gut. Zweitens wurde das Drehbuch hervorragend adaptiert. Drittens wurden beim Casting mit Shailene Woodley und Ansel Elgort sehr talentierte und auf natürliche Weise ergreifende Schauspieler ausgewählt. Manchmal braucht es sogar nicht mehr als einen Blick und die Tränen laufen unaufhaltsam.

Doch nicht nur Shailene Woodley (wir kennen sie natürlich auch aus den Filmen „Divergent“ und „Insurgent“) und Ansel Elgort machen den Film zu dem was er ist. Die Nebendarsteller sind ebenfalls stark und ergänzen den Film um weitere Facetten. Denn ebenso wie Hazel und Gus mit ihrem Schicksal zu kämpfen haben, werden auch Familie und Freunde davon mitgerissen. Allen voran Hazels Eltern, gespielt von Laura Dern und Sam Trammell sowie Nat Wolff als Isaac schenken dem Film sehr viel Wärme und Eindringlichkeit.

Im Vordergrund steht aber die Liebesgeschichte von Hazel und Gus – ungewöhnlich, humorvoll und nicht die Spur kitschig. Und wer am Ende des Films nicht in alle miteinander verliebt ist: selbst Schuld 😉 Denn kaum jemand schafft es derart gut, das Tragische, Romantische und Lustige in Jugendromanen und -filmen zusammenzubringen wie John Green.

Weitere Informationen

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