The Only Story (dt. Die einzige Geschichte) von Julian Barnes | Rezension

Would you rather love the more, and suffer the more; or love less, and suffer the less? That is, I think, finally, the only real question. (Seite 3)

„Novel: A small tale, generally of love.“ Mit dieser Definition aus „A Dictionary of the English Language“ aus dem Jahre 1755 beginnt die Geschichte von Julian Barnes. Und um was geht es in „The only story“ (deutsch: Die einzige Geschichte)? Um die Liebe natürlich. Genauer gesagt um die Liebe von Paul und Susan. Paul ist jung, rebellisch und bisweilen etwas naiv. Er wächst in einem typischen Vorort von London auf, „The Village“ genannt, etwa 15 Meilen südlich der Großstadt. Dort beschäftigt er sich damit, die Erwachsenen in seinem Leben zu beobachten und ihr Verhalten zu verurteilen. Auf keinen Fall möchte er so werden wie sie, diese Art zu leben lehnt er ab, dagegen rebelliert er. Und als er Susan im örtlichen Tennisclub begegnet – älter als er, verheiratet und Mutter von zwei Kindern – stürzt er sich mit Euphorie, Vertrauen und Leichtsinn in eine Liebesgeschichte abseits jeglicher Konventionen, welche die Erwachsenen so schätzen. Diese Beziehung soll ihn und sein Leben definieren, sie soll ihn von allem abgrenzen, was er am biederen, oberflächlichen und verlogenen Leben der anderen hasst.

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Neuerscheinungen im Februar 2019 – Simone Meier, Peter Høeg und mehr

Der Februar verwöhnt uns mit vielen interessanten, ernsten, spannenden und romantisch-fantastischen Romanen. Insgesamt zwölf finde ich besonders bemerkenswert und diese möchte ich euch vorstellen. Allen voran „Die Mauer“ von John Lanchester, ein Roman, der sicherlich viele Diskussionen anfachen wird. Er greift ein brisantes Thema auf, schaut es euch unbedingt an. Weiterhin „Kuss“ von Simone Meier, das ich aktuell lese, „Durch deine Augen“ von Peter Høeg und „Miami Punk“ von Juan S. Guse. Welche Bücher sind eure Favoriten? Viel Spaß beim Stöbern!

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