Neuerscheinungen Oktober 2021 – Kacen Callender, Colleen Hoover und mehr

Der Herbst wird fantastisch und romantisch und spannend. So viele Titel, die mich neugierig machen! Geht es euch im Herbst auch immer so, dass ihr quasi von Neuerscheinungen erschlagen werdet, die ihr alle am liebsten lesen möchtet? Ganz vorne mit dabei auf meiner Liste der Must-reads im Oktober ist „Felix Ever After“ von Kacen Callender, ein Roman zum Thema Transgender. Daneben interessieren mich aber auch „Die allerbeste Zeit meines Lebens“ von Sigurd Hartkorn Plaetner und „Du bist der Sturm, du bist das Licht“ Val Emmich sehr. Welche Neuerscheinung wirst du dir nicht entgehen lassen? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen Mai 2021 – Sally Green, Rena Fischer und mehr

Der Mai bringt eine Neuerscheinung mit sich, auf die ich mich schon seit Monaten freue. „Das Lied der Wölfe“ von Rena Fischer ist ihr erster Roman für Erwachsene und ich bin mächtig gespannt! Schottland, Wölfe, Liebe – das verspricht auf jeden Fall, meinen Geschmack zu treffen. Doch auch andere Neuerscheinungen machen mich neugierig, wie zum Beispiel „Unter Deck“ von Sophie Hardcastle oder „English Monsters“ von James Scudamore, zwei ernste Romane, die sicherlich unter die Haut gehen. Fantastisch wird es hingegen in Band 3 der „Kingdoms of Smoke“-Reihe von Sally Green (Band 2 muss ich dringend lesen!) und „All Our Hidden Gifts“ von Caroline O’Donoghue. Ist etwas für dich dabei? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen November 2020 – Anabelle Stehl, Elif Shafak und mehr

Ein erneuter Lockdown – da helfen nur neue Bücher (finde ich zumindest)! Im November erscheinen viele Romane, die mich interessieren und sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Hier warten New Adult von Anabelle Stehl (wer freut sich nicht darauf?!), Fantasy von Tanja Heitmann sowie LGBTQ-Romane von Kate Davies und Bill Konigsberg auf euch. Außerdem erscheinen ein neuer Roman von Elif Shafak und Eva Siegmund (dieses Mal ein Thriller). Große Coverliebe gibt es für „Das Lied der Arktis“, aber auch die Geschichte verspricht etwas ganz Besonderes zu sein. Zu welchem Buch würdet ihr greifen? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen im Februar – Jasmin Schreiber, Madeline Miller und mehr

Wie es aussieht, wird der Februar mein neuer Lieblingsmonat – es erscheinen so viele interessante neue Bücher! Dementsprechend ist die Liste diesen Monat auch etwas länger als sonst üblich. Das größte Problem: Wie soll man sich da entscheiden? Bislang lese ich „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber und „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller. Auf beide Romane freue ich mich schon unendlich. Doch auch „Der Defekt“, „Je tiefer das Wasser“ und „Zusammen sind wir unbesiegbar“ versprechen ganz besondere Bücher zu sein. Welche dieser Geschichten machen dich neugierig? Viel Spaß beim Stöbern!

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Orangen sind nicht die einzige Frucht von Jeanette Winterson | Rezension

In ihrem autobiografischen Roman und ihrem literarischen Debüt erzählt Jeanette Winterson von ihrer Kindheit und Jugend als „Pfingstlerin“. Veröffentlicht wurde es erstmals im Jahr 1985. Von ihrer Mutter als missionarisches „Projekt“ adoptiert, wächst Jeanette mit strengen Regeln auf, das Leben ist vollständig nach der Bibel ausgerichtet, die Gemeinde ein eigener Kosmos. Erst spät besucht sie eine öffentliche Schule und stellt im Zuge dessen erstmals ihr bisheriges Leben in Frage. Doch wie löst man sich aus einer Glaubensgemeinschaft mit äußerst konservativen Glaubensgrundsätzen? Denn für Mitglieder der Pfingstgemeinde sind Scheidungen tabu, ebenso Sex außerhalb der Ehe. Die Evolutionstheorie? Reines Teufelswerk! Und wer  homosexuell ist, wird aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Was also soll Jeanette tun, als sie sich in ein Mädchen verliebt?

Ich wusste, dass Dämonen sich überall dort einschleichen, wo sich eine schwache Stelle zeigt. Falls ich einen Dämon hatte, so war Melanie meine schwache Stelle, aber sie war schön und gut und hatte mich geliebt. Kann Liebe wirklich den Dämonen gehören? (Seite 160)

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Starke Romane von Autorinnen im August 2019 | Neuerscheinungen

Geballte Frauenpower im August! Diesen Monat empfehle ich ausschließlich Literatur von Autorinnen – vom sanften und magischen Debütroman bis hin zum rebellischen und modernen Meisterwerk – und freue mich riesig darüber, dass so viele Frauen so großartige Geschichten schreiben. Welchem Buch könnt ihr nicht widerstehen? 🙂 Viel Spaß beim Stöbern!

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Lanny von Max Porter | Rezension

Folge nur brav und bete recht fromm, dass dich Totpapa Schuppenwurz nicht holen kommt. Er wohnt im Wald. Ich glaube an ihn. Ich habe ihn gesehen. (Seite 76)

Der Klappentext von „Lanny“ machte mich unglaublich neugierig auf den zweiten Roman von Max Porter. Eine mystische Gestalt, ein abgelegenes Dorf, ein einschneidendes Ereignis – all dies wird angedeutet, nichts konkretisiert. Wundervoll! Ich wollte mich ins Ungewisse stürzen und mehr wissen. Wer ist dieser Altvater Schuppenwurz, von dem die Rede ist? Was geschieht in dem Dorf? Und vor allem: Wer ist Lanny? Letztendlich ist „Lanny“ ein Roman für Träumer, für diejenigen, die sich nicht davon abschrecken lassen, nicht alles zu verstehen und alles zu durchschauen. Denn es geht weniger um eine greifbare und realistische Handlung, sondern vielmehr um Gefühle, Ahnungen und nicht logisch nachvollziehbare Ereignisse.

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Neuerscheinungen im März 2019 – Svenja Gräfen, Louise Erdreich und mehr

März ist Buchmessemonat! Wer von euch wird in Leipzig sein? Wer bleibt daheim? Ich werde nicht auf der Buchmesse sein, doch ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, einige (viele!) interessante, aufregende und originelle Neuerscheinungen im März zusammenzustellen. Lesen werde ich auf jeden Fall „Die Stille zwischen den Sekunden“ von Tania Witte. Darüber hinaus reizen mich besonders „Das wilde Herz“ von Andrea de Carlo und „Lanny“ von Max Porter sowie „Der Gott am Ende der Straße“ von Louise Erdreich. Welche Bücher sind eure Favoriten? Viel Spaß beim Stöbern!

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Kuss von Simone Meier | Rezension

Gut, Yann schnarchte ein wenig, im Alter würde es gewiss schlimmer werden, aber noch störte es sie nicht, noch störte sie sich nur selbst. Mit ihren ganz persönlichen Träumen und Gedanken. Mit denen sie sich nachts nicht nur um ein paar Zentimeter, sondern um kleine Welten von Yann entfernte, weil sie mit dem zu tun hatten, was zwischen ihnen gerade nicht stattfand. (Seite 58)

Das fröhlich-verspielte Cover von „Kuss“ von Simone Meier täuscht über den Inhalt hinweg. Dieser Roman ist weit mehr als ein leichtes Beziehungsdrama, es offenbart sich stattdessen ein Blick auf die dunklere Seite der menschlichen Seele. Er fördert Sehnsüchte, Begierden, Zweifel und erotische Fantasien zutage, die im Licht des Tages betrachtet geradezu irrsinnig erscheinen, und die dennoch in den Protagonisten Gerda, Yann und Valerie schlummern.

Valerie, spröde und zynisch, ist überzeugt, den Rest ihres Lebens nicht noch einmal mit einem Mann teilen zu wollen. Zu sehr liebt sie ihre Freiheit und ihre Unabhängigkeit. Oder ist es auch Verletzlichkeit, die durch ihre standhafte Verweigerung von Gefühlen und Nähe zum Ausdruck kommt? Gewinnt man vielleicht doch mehr, als man verliert, wenn man sich auf einen anderen Menschen einlässt? Gerda und Yann sind von außen betrachtet ein Vorzeigepaar – er hat einen guten Job, sie versucht sich unfreiwillig, aber nicht minder zufrieden, in der Rolle der Hausfrau, die das frisch bezogene Haus einrichtet und gestaltet. Ideale Voraussetzungen für die Familiengründung also. Doch was bleibt danach noch im Leben, wenn das Knistern des Neuen längst der Vergangenheit angehört? War es das? Und was, wenn dieses Fehlen, dieses Loch in einem selbst, einen dazu antreibt, sich anderen zuzuwenden. In der Fantasie, in Träumen. Und was, wenn dadurch etwas in Gang gesetzt wird, was unwiderruflich ins Unglück führt?

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Neuerscheinungen im Februar 2019 – Simone Meier, Peter Høeg und mehr

Der Februar verwöhnt uns mit vielen interessanten, ernsten, spannenden und romantisch-fantastischen Romanen. Insgesamt zwölf finde ich besonders bemerkenswert und diese möchte ich euch vorstellen. Allen voran „Die Mauer“ von John Lanchester, ein Roman, der sicherlich viele Diskussionen anfachen wird. Er greift ein brisantes Thema auf, schaut es euch unbedingt an. Weiterhin „Kuss“ von Simone Meier, das ich aktuell lese, „Durch deine Augen“ von Peter Høeg und „Miami Punk“ von Juan S. Guse. Welche Bücher sind eure Favoriten? Viel Spaß beim Stöbern!

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