Neuerscheinungen Februar 2021 – Benedict Wells, Matt Haig und mehr

Der Februar bringt ganz viele unterschiedliche Highlights für mich. Allen voran bin ich unendlich neugierig auf „Hard Land“ von Benedict Wells. Wem geht es ebenso? Darüber hinaus freue ich mich auf „Reiz“ von Simone Meier, deren Roman „Kuss“ mich bereits überraschte und faszinierte. Was fürs Herz sind „Die Liebesbriefe von Abelard und Lily“ von Laura Creedle und „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig, Fantasy schreibt Caroline Brinkmann mit „Die Clans von Tokito“. Dieses Cover ist ziemlich cool, oder? Auf welche Neuerscheinung seid ihr gespannt? Viel Spaß beim Stöbern!

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Livia von Friedrich Hechelmann | Ein modernes Märchen | Rezension

In einer Zeit, in der man sich am Abend noch lange Geschichten erzählte und niemand wusste, was ein Handy oder ein Laptop ist, …. (Seite 7)

Wenn ein Buch mit Zeilen wie diesen beginnt, dann kann es sich nur um ein Märchen handeln. Und richtig, „Livia“ von Friedrich Hechelmann ist ein Märchen, eine spannende und moderne Märchengeschichte, um genau zu sein, die mit ihren wundervollen Illustrationen in eine andere Welt entführt. Es war ein herrliches Gefühl, an diesen ersten ersten trüben Herbsttagen zu diesem Buch greifen zu können! Doch halt, ich gerate ins Schwärmen – dabei sollte ich erst einmal erzählen, worum es in „Livia“ geht: Ganz klassisch um den Kampf von Gut gegen Böse, und um alles andere, was uns an Märchen begeistert. König und Königin, eine rachsüchtige Gräfin, Intrigen, Gefahren, Tod und Leid, Freude und Hoffnung, Vergebung, Feinde und Verbündete, ein wundersames Findelkind, einen Zwerg und eine Schar freundlicher und gewitzter Tiere.

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Das Leben meines besten Freundes von Judith Gridl | Rezension

Überraschend spannende Coming-of-Age Geschichte. Eine Freundschaft, die sich über alle Grenzen hinwegsetzt.

Ich muss gestehen – ich hatte weniger erwartet, als ich den Klappentext des Buches las. Auch die Altersempfehlung ab 12 ließ mich eher auf eine angenehm unterhaltende Lektüre tippen. Doch ich habe mich getäuscht. „Das Leben meines besten Freundes“ von Judith Gridl fordert seine jungen (und älteren) Leser, denn neben der Geschichte einer tiefen Freundschaft, geht es um Armut und Reichtum, Macht und Ohnmacht, Unterdrückung und Kriminalität, Identität und Lebensziele. All dies fließt dabei so gekonnt in die Haupthandlung mit ein, dass ich am Ende sehr beeindruckt war. In meiner Rezension erfahrt ihr mehr.

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