A Sky Beyond the Storm (Elias & Laia, Band 4) von Sabaa Tahir | Rezension

Der letzte Band der „Elias & Laia“-Reihe von Sabaa Tahir hat es in sich. Wow, was für eine Reise! Es ist lange her, dass mich eine Reihe dieser Länge derart begeistert hat, doch die Autorin schafft es einfach sehr gekonnt, Abenteuer, Fantasy, Kriege und Blutvergießen sowie große Gefühle in Worte zu fassen. Auch im letzten Band, „A Sky Beyond the Storm“ überraschte sie mich dabei mit unvorhersehbaren Wendungen und einem wahrhaft grandiosen Finale. Denn nun geht es um die Frage, ob Laia, der Blood Shrike oder der Soul Catcher den Nightbringer und seine Jinn aufhalten können – oder ob die Welt dem Untergang geweiht ist.

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Das Lied des Achill von Madeline Miller | Rezension

Lange Zeit waren Helena und Paris für mich der Inbegriff des Trojanischen Krieges aus der griechischen Mythologie. Das hat sich mit „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller jedoch gründlich geändert, denn darin sind Achill und Patroklos die Hauptfiguren. Mit viel Gefühl nimmt die Autorin die Perspektive von Patroklos ein und erzählt von seiner Kindheit, seinem ersten Zusammentreffen mit Achill und der überwältigenden Liebe, die daraus erwächst. Dabei bleibt Miller der ursprünglichen Version weitestgehend treu, interpretiert diese jedoch auf ihre Weise, um eine vollkommen neue Geschichte zu erzählen – eine Geschichte von Liebe, Verzweiflung, Hoffnung und Schmerz.

„Es wird andere Kriege geben.“
„Aber keinen wie diesen“, sagte Diomedes. „Daran wird man sich auf alle Zeit in Legenden und Liedern erinnern. Ein Narr, der die Gelegenheit versäumt, dabeigewesen zu sein.“ (S. 188)

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Sturm auf Amber – Väter und Söhne von Thea Perleth | Rezension

Fast wäre die High Fantasy Romanreihe von Thea Perleth an mir vorbeigegangen – hätte mich nicht die Autorin quasi mit der Nase darauf gestoßen. Vielen Dank nochmal, liebe Thea! In Sturm auf Amber geht es um den Kampf der Insel Amber um die Freiheit, um Magie und um die Unausweichlichkeit des Krieges. Immer angelehnt an tatsächliche Begebenheiten, wie zum Beispiel die Wikingerzeit und die Besiedlung Islands. Diesen Bezug zur realen Historie spürt man deutlich, denn schon lange habe ich keinen High Fantasy Roman mehr gelesen, der derart realistisch wirkte und mich gleichzeitig in eine unbekannte Welt entführte. Mehr zum Roman erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen (Band 1) von Mary E. Pearson

Mit einer großen Bloggeraktion hat Bastei Lübbe auf „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson aufmerksam gemacht. In den USA bereits in aller Munde, hat es Band 1 „Die Chroniken der Verbliebenen“ nun auch endlich nach Deutschland geschafft. Ich bin gespannt, ob die Geschichte hierzulande einen ähnlichen Hype auslösen wird. Ob meiner Meinung nach das Potential drinsteckt, erfahrt ihr in meiner Rezension. Danke an Bastei Lübbe, dass ich zu den Vorablesern gehören durfte.

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[Rezension] „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ von Hannah Rothschild

Zugegeben, ich habe lange an diesem Buch zu knabbern gehabt. Mehr als eine Woche las ich, bis ich am Ende der 508 Seiten angelangt war. Ob es sich gelohnt hat? Ja! Es war eine ganz wunderbare Reise, bei der ich durch die Kunstwelt streifen durfte, deutsche Geschichte nacherlebte, durch die Straßen Londons lief und Kunst-vernarrten Menschen begegnete. Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal und beim DVA Verlag dafür bedanken, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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[Rezension] „Young World – Nach dem Ende“ von Chris Weitz

Da war ich also wieder im New York nach der großen Katastrophe zu Besuch – nachdem alle Erwachsenen und alle kleinen Kinder an einer mysteriösen Krankheit starben und nur noch Jugendliche überlebten. Die Rede ist von der Dystopie-Reihe von Chris Weitz. In Band 1 wurden wir in diese harte und hoffnungslose Welt eingeführt, lernten unter anderem Jefferson und Donna kennen und begleiteten sie auf der gefährlichen Suche nach einem Heilmittel. Band 2 knüpft nahtlos an das Ende von Band 1 an. Vielen Dank an dtv – das junge Buch für dieses Rezensionsexemplar.

Achtung, wer nicht zu viel erfahren möchte, sollte den folgenden Klappentext nicht lesen. Meine Rezension ist frei von Spoilern.

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[Rezension] „Die Shannara Chroniken – Elfensteine“ von Terry Brooks

735 Seiten. 735 Seiten! Als ich „Die Shannara Chroniken“ das erste Mal in den Händen hielt, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Ein dickes Buch hatte ich ja erwartet, schließlich werden in dieser Ausgabe drei Einzelbände aus dem Jahr 1982 zusammengefasst. Der tatsächliche Umfang ließ mich dann aber doch schlucken. Seit Harry Potter und Der Herr der Ringe hatte ich nicht mehr so einen Wälzer gelesen. Grund für die Neuauflage ist der Start der gleichnamigen Fernsehserie, über die ich auch auf Terry Brooks Buch aufmerksam geworden bin – und ich wurde ganz und gar nicht enttäuscht. Danke an das Bloggerportal der Random House Verlage für das Rezensionsexemplar.

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