Tilda von Maiken Brathe | Rezension

Verlust und Trauer sind zentrale Themen in „Tilda“ von Maiken Brathe, einem emotionalen und feinfühligen Roman aus dem Ulrike Helmer Verlag. Genauso geht es aber auch um die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit bzw. Kindheit, um nachteilige Verhaltens- und Beziehungsmuster sowie um Selbstfindung und Neuanfänge. Susanna hat ihre Partnerin Anna verloren. Tiefe Trauer umfängt Susanna, gleichzeitig brennt eine unbändige Wut in ihr – auf Anna, die eine andere Frau traf, auf ihre Mutter, die sie als Kind zu oft alleine ließ, und auf ihre Tante, die ihr etwas Wichtiges verschwieg. Wie soll Susanna mit all diesen Erkenntnissen umgehen? Und wie wirkt sich dies auf ihr Leben aus? Ein aufwühlender und vielschichtiger Roman über Familie, Freundschaft und die Liebe.

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