XOXO von Axie Oh | Rezension

Das Cover von „XOXO“ von Axie Oh hatte mich sofort in den Bann gezogen – und auch das Thema fand ich spannend, da ich mich momentan in die Welt der koreanischen und chinesischen Serien-, Comic- und Musik-Welt vortaste. Alles rund um die sogenannten Idols, ihr Werdegang und die Lebensumstände, waren mir bis vor kurzem beispielsweise vollkommen unbekannt. Eine ganz fremde Welt, mit der ich mich absolut nicht identifizieren kann, über die ich aber dennoch mehr erfahren wollte. Schließlich nehmen Seriendramen aus Korea, China und Japan auf Netflix zu und auch K-Pop Bands wie BTS sind in Deutschland längst angekommen. „XOXO“ greift all diese Themen auf und Axie Oh strickt daraus eine Liebesgeschichte zwischen Jaewoo, einem Mitglied einer südkoreanischen Boyband, und Jenny, einer gebürtigen Koreanerin, die jedoch seit ihrer Kindheit in den USA lebt.

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Freaks von Joey Goebel | Rezension

„Freaks“ von Joey Goebel ist die schrägste Geschichte mit den schrägsten Figuren, die ich seit langem gelesen habe. Anfangs ging mir daher nicht viel mehr als ein ungläubiges, teils skeptisches, teils belustigtes „oooookay“ durch den Kopf, denn die Figuren werden dem Leser alle miteinander direkt zu Beginn in all ihrer wundervollen Exzentrik präsentiert. Und dennoch haben sich Ray, Opal, Luster, Aurora und Ember vollkommen wider Erwarten in mein Herz geschlichen. Goebel fängt einen ein und ehe man sich versieht, steckt man knietief mittendrin. Was anfangs fremd und gar verrückt erscheint, wird nachvollziehbar, man kann sich einfühlen. Joey Goebel durchdringt die augenscheinlichen Seltsamkeiten und fördert zutage, was den Menschen in seinem verschrobenen Kern liebenswert macht.

„Wenn ich losrocke wie ein verliebtes Menschenkind, dann bin ich gottähnlich. Rockmusik ist meine Religion. Ich glaube an Rockmusik.“ (Seite 74)

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[Rezension] „Alles, was ich sehe“ von Marci Lyn Curtis

Twitter sei Dank wurde ich auf die Bloggerseite des Carlsen Verlags aufmerksam. Habt ihr die Seite schon mal besucht? Dort sind Informationen für Blogger zusammengestellt und es werden eine Vielzahl an Möglichkeiten der Zusammenarbeit aufgezeigt. Unter anderem wird Bloggern mit einem noch recht jungen Blog ein Willkommens-Buchgeschenk angeboten. Ich fand das eine wahnsinnig nette Initiative und „meldete mich an“. Kurz darauf hielt ich diesen Buchschatz in meinen Händen. Vielen Dank an den Carlsen Verlag und im Besonderen Ute Nöth!

In diesem Zusammenhang: Pssst! Ich kann euch schon mal verraten, dass es hier auf meinem Blog bald eine kleine, schöne Überraschung für euch geben wird. Mehr dazu am 10. Juli 🙂

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[Rezension] „Rockherz“ von Andie F. Andersson

„Rockherz“ von Andie F. Andersson ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die erste große Liebe und vor allem die Liebe zur Musik. Zur Rockmusik wohlgemerkt – Hard Rock und Heavy Metal. Je mehr dröhnender Bass und kreischende Gitarren, desto besser. Eine willkommene Abwechslung. Daher habe ich mich sehr über die Anfrage der Autorin gefreut, ob ich das Buch lesen möchte! Es hat mir viel Freude bereitet, auch wenn ich mich nicht ganz so in die Geschichte einfühlen konnte, wie ich es mir gewünscht hatte.

andersson_rockherz„Rockherz“ war mein erstes eBook – und so sieht es aus, wenn ich es lese 😉

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Eleanor & Park

© HanserEs gibt Bücher, bei denen weiß man schon ohne sie zu lesen, dass sie einem gefallen. Und es gibt Charaktere, die werden einem so herrlich vertraut. Man schließt sie einfach in ihr Herz. Geht es euch auch so? Mir erging es zuletzt so mit Eleanor und Park in dem gleichnamigen Buch von Rainbow Rowell. Klar wurde um das Buch ein ganz schöner Hype gemacht, so dass man es einfach lesen musste – aber mir war auch ohne Hype klar, dass diese Geschichte wunderbar sein würde. (Zugegeben, es lag auch ein bisschen an den Worten von John Green: “Diese Liebesgeschichte ‘erinnert mich daran, wie es ist, jung und verliebt in ein Buch zu sein.’”

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