Neuerscheinungen Mai 2021 – Sally Green, Rena Fischer und mehr

Der Mai bringt eine Neuerscheinung mit sich, auf die ich mich schon seit Monaten freue. „Das Lied der Wölfe“ von Rena Fischer ist ihr erster Roman für Erwachsene und ich bin mächtig gespannt! Schottland, Wölfe, Liebe – das verspricht auf jeden Fall, meinen Geschmack zu treffen. Doch auch andere Neuerscheinungen machen mich neugierig, wie zum Beispiel „Unter Deck“ von Sophie Hardcastle oder „English Monsters“ von James Scudamore, zwei ernste Romane, die sicherlich unter die Haut gehen. Fantastisch wird es hingegen in Band 3 der „Kingdoms of Smoke“-Reihe von Sally Green (Band 2 muss ich dringend lesen!) und „All Our Hidden Gifts“ von Caroline O’Donoghue. Ist etwas für dich dabei? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen Januar 2021 – John Boyne, Rena Fischer und mehr

Neues Jahr, neue Bücher! Der Lockdown begleitet uns weiterhin und demnach gibt es auch weiterhin – zumindest für mich – kaum eine bessere Ablenkung und Beschäftigung als Bücher. Bei mir einziehen werden der neue Roman von Johann Scheerer, „Unheimlich nah“, und der zweite Band von Rena Fischers Elbendunkel-Reihe, „Kein Weg zu dir“. Bereits gelesen habe ich den beeindruckenden Roman „Die Geschichte eines Lügners“ von John Boyne, die Rezension gibt es am Erscheinungstag natürlich hier zu lesen. Auf welches Buch wartest du im Januar sehnsüchtig? Und welches dieser Bücher macht dich neugierig? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen im Mai – Laura Kneidl, Ella Blix und mehr

Wartet ihr auch schon so ungeduldig auf das neue Buch von Laura Kneidl? Spannende und romantische Fantasy ist aktuell genau das Richtige, finde ich, um vom Alltag abzulenken. Außerdem freue ich mich wahnsinnig auf das neue Jugendbuch von Ella Blix, ein Pseudonym, hinter dem sich das großartige Autorenduo Tania Witte und Antje Wagner verbirgt. Große Coverliebe löst „Die Geschichtensammlerin“ aus und „Wo ich mich finde“ klingt nach einem ganz besonderen und stimmungsvollen Roman. Wandert ein Buch auf eure Wunschliste? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen im Februar – Jasmin Schreiber, Madeline Miller und mehr

Wie es aussieht, wird der Februar mein neuer Lieblingsmonat – es erscheinen so viele interessante neue Bücher! Dementsprechend ist die Liste diesen Monat auch etwas länger als sonst üblich. Das größte Problem: Wie soll man sich da entscheiden? Bislang lese ich „Marianengraben“ von Jasmin Schreiber und „Das Lied des Achill“ von Madeline Miller. Auf beide Romane freue ich mich schon unendlich. Doch auch „Der Defekt“, „Je tiefer das Wasser“ und „Zusammen sind wir unbesiegbar“ versprechen ganz besondere Bücher zu sein. Welche dieser Geschichten machen dich neugierig? Viel Spaß beim Stöbern!

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Alle wollen was erleben von Fabian Hischmann | Kurzrezension

Fabian Hischmann zog meine Aufmerksamkeit bereits mit „Das Umgehen der Orte“ auf sich. Nun erschien im Sommer 2019 sein Erzählungsband „Alle wollen was erleben“, der 13 Kurzgeschichten der unterschiedlichsten Art umfasst. Ein Sammelsurium vielschichtiger, nachdenklicher und überraschender Geschichten sowie verletzlicher Figuren. Hier fasse ich kurz ein paar wesentliche Eindrücke zusammen.

Der Schreibstil von Fabian Hischmann gefiel mir gut. Nie aufdringlich oder überzogen, sondern klar, sachlich und stellenweise eben deshalb sehr emotional. Seine im teils banalen und langweiligen Alltag von an sich selbst, an ihrem Leben oder an ihrer Partnerschaft zweifelnden Figuren erzählt er nicht geradlinig. Er springt von Szene zu Szene, vollführt Zeitsprünge, von der Vergangenheit in die Gegenwart und wieder zurück. Als fordere er den Leser dazu auf, diese Szenenbausteine zu sammeln, um sie am Ende zu einem fertigen Mosaik zusammenzusetzen. Leider gelingt dies nicht immer, was eine gewisse Frustration und Unzufriedenheit zur Folge hat. Wo sollte die Reise hingehen?

„Glaubst du, man kommt irgendwann an?“
Er sieht lange geradeaus. Schließlich erwidert er:
„Man kommt dauernd an. Aber eigentlich geht es doch vielmehr darum, wie lange man bleiben will.“ 
(Seite 57)

Teils vermochten Hischmanns Kurzgeschichten jedoch auch länger nachzuwirken. Denn die lückenhafte Erzählweise lädt dazu ein, die Gedanken schweifen zu lassen, eigene Schlüsse zu ziehen und Verbindungen aufzudecken. Am Ende liegt es an jedem selbst, einen ganz persönlichen Aha-Moment zu erleben. Denn es gibt nicht nur eine Auslegung, eine Interpretation, alles was Fabian Hischmann tut ist, den Leser in eine Richtung anzustupsen. Den Rest des Weges geht jeder für sich. Ob dieser Weg einen glücklich zurücklässt, ist sicherlich von Leser zu Leser sehr unterschiedlich. Bei mir überwiegen gemischte Gefühle, ich hätte mir mehr Substanz und auch ein wenig mehr Spannung gewünscht.


Alle wollen was erleben

hischmann-alle-wollen-was-erlebenVerlag (Copyright Cover): Berlin Verlag
Preis:
 18.00 Euro
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-8270-1357-6
Erscheinungstermin: 5. August 2019

Nach „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ und „Das Umgehen der Orte“ beschließen diese Stories den Bogen einer Trilogie über das Auswegsuchen in unserer rasenden Gegenwart: Während Simon und Sophie zu einem Familientreffen unterwegs sind, zettelt Lukas einen Nachbarschaftskrieg an, erfährt ein einsamer Bäcker vom Tod Charles Mansons, hofft Ella auf Erlösung, prophezeit ein Türsteher den Untergang. Und auch Max Flieger nimmt einen neuen Anlauf. Was die einen scheitern lässt, nutzen andere als Sprungbrett aus dem Stillstand und der eigenen Komfortzone hinaus. In klarer Sprache zeichnet Fabian Hischmann ein Panorama zwischenmenschlicher Beziehungen und erinnert uns daran, dass es nicht immer nur eine Wahrheit gibt.

Fabian Hischmann, geboren 1983 in Donaueschingen, studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. 2013 war er Teilnehmer der Jürgen-Ponto-Schreibwerkstatt, 2015 Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg. 2017 wurde er zum Festival Neue Literatur nach New York City eingeladen und erhielt ein Aufenthaltsstipendium des Schleswig-Holsteinischen Künstlerhauses in Eckernförde. Kurzgeschichten von ihm wurden in verschiedenen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. Sein Debütroman „Am Ende schmeißen wir mit Gold“ war 2014 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert, sein zweiter Roman „Das Umgehen der Orte“ erschien 2017. Und im Sommer 2019 erscheint der Erzählungsband „Alle wollen was erleben“. Fabian Hischmann lebt in Berlin.


Weitere Stimmen zum Buch

SL Leselust |

Rainbirds von Clarissa Goenawan | Rezension

„Rainbirds“ wurde mir vom Verlag Kiepenheuer & Witsch geschickt und sehr ans Herz gelegt. Noch einmal Danke an dieser Stelle für die schöne Überraschung. „Rainbirds“ ist der erste Roman der indonesischen Autorin Clarissa Goenawan, die für ihre Kurzgeschichten bereits internationale Literaturpreise erhielt, und die mit ihrer Familie in Singapur lebt. Die Geschichte spielt jedoch in Tokio und der näheren Umgebung der Großstadt, so dass für viele ein Vergleich mit den Werken von Haruki Murakami naheliegend ist. Beiden gemein ist auf jeden Fall die große Ruhe, die den Geschichten innewohnt, ebenso die Integration von mystischen Elementen. Ob mich Goenawan ebenso begeistern konnte wie Murakami, erfahrt ihr hier.

Sie
zerfiel
vor meinen Augen
und
wurde
zu
Asche.
(Seite 5)

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Warum die Vögel sterben von Victor Pouchet | Rezension

„Nichts fällt einfach so runter. Mir kommt es vor, als wären diese Vögel auf mich gestürzt, auf mein Dorf, meine Kindheit oder vielleicht auch auf etwas ganz anderes. Auf uns. (Seite 18)

Dieser Debütroman von Victor Pouchet lässt mich mit vielen Fragezeichen zurück. Und einer gewissen Leere und einer vagen Unzufriedenheit. Leider, denn ich hatte mir sehr viel von der Geschichte erhofft. Vögel, die aus unbekannten Gründen tot vom Himmel fallen und ein Student, der sich daran macht, dieses Rätsel zu lösen? Und damit ungewollt einen Selbstfindungsprozess anstößt? Das macht neugierig!

Die Geschichte konnte mich zu Beginn begeistern, als ich noch davon ausging: es kommt etwas Ungewöhnliches und Gutes auf mich zu. Beobachtungen, die sich interpretieren lassen, und die am Ende ein zusammenhängendes Gesamtbild ergeben. Doch entweder konnte ich dieses Gesamtbild nicht sehen oder es gibt keines. Letztendlich war „Warum die Vögel sterben“ für mich nicht mehr als eine flüchtige Erscheinung ohne tieferen Sinn, ein reines Spiel mit den Worten, ein Spiel mit Zusammenhängen, die vielleicht richtig sind, vielleicht aber auch nicht, ein Spiel mit den Erwartungen des Lesers – die bei mir am Ende nicht erfüllt wurden. Ich konnte die Intention des Autors über weite Teile nicht verstehen und am Ende wollte ich es auch nicht mehr. Mir fehlte es zu sehr an Griffigkeit und Substanz.

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Neuerscheinungen im Februar 2019 – Simone Meier, Peter Høeg und mehr

Der Februar verwöhnt uns mit vielen interessanten, ernsten, spannenden und romantisch-fantastischen Romanen. Insgesamt zwölf finde ich besonders bemerkenswert und diese möchte ich euch vorstellen. Allen voran „Die Mauer“ von John Lanchester, ein Roman, der sicherlich viele Diskussionen anfachen wird. Er greift ein brisantes Thema auf, schaut es euch unbedingt an. Weiterhin „Kuss“ von Simone Meier, das ich aktuell lese, „Durch deine Augen“ von Peter Høeg und „Miami Punk“ von Juan S. Guse. Welche Bücher sind eure Favoriten? Viel Spaß beim Stöbern!

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Neuerscheinungen im Winter 2018 – Paolo Giordano, Leigh Bardugo und mehr

Großartige Bücher bringt der Herbst/Winter 2018! Ich hatte die Qual der Wahl, denn viele Geschichten weckten meine Aufmerksamkeit. Empfehlen möchte ich euch nun zwölf Neuerscheinungen – und in einige könnt ihr direkt reinlesen, wenn ihr mögt! Denn auf der Seite findet ihr Leseproben-Widgets, über die ihr mit nur einem Klick direkt in die Leseprobe des entsprechenden Buches gelangt. Von da gelangt ihr bei Interesse außerdem in einem nächsten Schritt unmittelbar in einen Shop eurer Wahl. Probiert das Widget gerne aus, ich freue mich auf Feedback diesbezüglich! Was aber viel wichtiger ist: Welches Buch hat euer Interesse geweckt? Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.

Bei den Leseproben-Widgets handelt es sich um Affiliate-Links. Beachtet hierzu bitte Folgendes: Meine ausgewählten Neuerscheinungen sind frei von einer Einflussnahme durch Affiliate-Partner. Wenn ihr etwas über einen der Links bestellt, bekomme ich lediglich eine kleine Provision für die Empfehlung. Wichtig: Ihr musst deswegen selbstverständlich nicht mehr bezahlen.

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Neuerscheinungen im September 2018 – Victoria Schwab, Sarah Perry und mehr

Geht es nur mir so oder rast das Jahr nur so vorbei? Kaum zu glauben, dass ich schon wieder zu den Herbstvorschauen der Verlage greife, um nach interessanten Neuerscheinungen zu stöbern. Doch viel wichtiger ist natürlich, dass sich darin ganz viele kuriose, originelle und schöne Geschichten tummeln. Wie zum Beispiel „Die Prophezeiung der Giraffe“ von Judith Pinnow. Oder „Sofia trägt immer Schwarz“ von Paolo Cognetti. Mit dabei auch „Das erste Gewand“ von Guram Dotschanaschwili, das meistgelesene Buch in Georgien endlich in deutscher Übersetzung. Ist etwas für euch dabei? Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern.

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