Das Buch der seltsamen neuen Dinge von Michel Faber | Rezension

Peter, ich liebe Dich, schrieb sie. Er las ihre Grüße mehrmals, nicht, um sie zu genießen, sondern um zu warten, bis die Worte mehr als nur auf einem Plastikschirm angeordnete Pixel waren, bis er ihre Stimme hörte. (Seite 394)

„Das Buch der seltsamen neuen Dinge“ lässt sich kaum in eine Form pressen, denn Michel Faber behandelt darin eine Vielzahl an Themen: Liebe, Christentum, Missionarisierung, Umwelt, Naturkatastrophen, Weltraumforschung. Auf über 600 Seiten geht Faber den Dingen auf den Grund, nichts streift er flüchtig, jeder Gedanke erhält die Menge an Zeilen, die er benötigt, um vollständig und umfassend zu Ende gedacht zu werden. Dadurch kann ich nur empfehlen: Nehmt euch Zeit für dieses Buch, denn darin gibt es vieles zu entdecken. Achtung, meine Rezension ist nicht frei von Spoilern, da ich auf einige spezielle Aspekte der Geschichte näher eingehen möchte. Es wird jedoch nicht zu viel verraten.

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