[Rezension] „vergissdeinnicht“ von Cat Clarke

Für diese Buchempfehlung werde ich Nadine von WortKUNSTSalat ewig dankbar sein. Beim Lesen ihrer Rezension war mein Interesse sofort geweckt und ich bestellte mir den Roman von Cat Clarke noch am gleichen Abend. Das Ergebnis: Ich las es in kürzester Zeit – die letzten Seiten auf dem Weg zur Arbeit, so dass ich meine Haltestelle verpasste und mich anschließend im Lesen und Laufen gleichzeitig übte. (Keine gute Idee.) Es war einfach unmöglich aufzuhören, ehe ich nicht am Ende angelangt war.

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[Rezension] „Sieben Nächte in Tokio“ von Cecilia Vinesse

Dieses Buch hat mich völlig fix und fertig zurückgelassen. Was war ich froh, dass ich es alleine auf dem Sofa eingekuschelt beendet habe – es war bestimmt ein interessanter Anblick, wie ich da mit Buch und Taschentuch in der Hand saß und Seite für Seite fieberhaft und mit Tränen in den Augen durchblätterte. Ich hatte nicht erwartet, dass dieses Buch eine derart heftige Reaktion auslösen würde, aber es rief sehr viele Erinnerungen an selbst erlebte Abschiede von Städten und Freunden wach.

„Sieben Nächte in Tokio“ ist für mich ein Highlight in diesem Jahr. Ich liebe es. Und ich spiele mit dem Gedanken, mir das Cover als Großdruck an die Wand zu hängen – es ist zu schön, um nur im Regal sein Dasein zu fristen. Ganz herzlich möchte ich mich beim dtv Verlag bedanken, der mir das Lesen ermöglichte. Eine wunderbare Bloggeraktion!

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[Rezension] „The problem with forever“ von Jennifer L. Armentrout

Hach, ich komme einfach nicht an Büchern von Jennifer L. Armentrout vorbei. Davon war ich immer felsenfest überzeugt. Allerdings begann ich „The problem with forever“ dann doch nicht mit der gleichen uneingeschränkten Vorfreude wie zum Beispiel noch „Opal – Schattenglanz“ sowie die zwei darauffolgenden Bände der Reihe. Dazu enttäuschten mich „Obisidan – Schattendunkel“ und „Opposition – Schattenblitz“ einfach zu sehr. Diese Enttäuschung nagte noch an mir, als ich das neue Werk von ihr begann. Und was soll ich sagen? Ich verschlang es und es ging mir gleichzeitig gehörig auf die Nerven.

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[Montagsfrage #41] Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

 

Schon wieder Montag? Das Wochenende verging viel zu schnell! Aber so ist es ja meist, wenn die Tage von früh bis spät vollgestopft sind. Ich war nur unterwegs und bin nun völlig erledigt. Die nächsten Tage heißt es daher erstmal wieder ein wenig Kraft tanken – doch bevor ich mich zurücklehne, kommt hier noch meine Antwort auf die Montagsfrage.

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln. Die heutige Montagsfrage lautet:

Wie kommst du mit einem offenen Ende oder einem Cliffhanger klar?

Mit Cliffhangern komme ich eigentlich gut zurecht. Im ersten Moment bin ich zwar frustriert und möchte natürlich am liebsten direkt den Folgeband lesen, doch sobald ich mich mit einem nächsten Buch ablenke, ist alles wieder in bester Ordnung.

Offene Enden sind etwas schwieriger, da sich hier manchmal eine Unzufriedenheit einschleichen kann. Das geht mir bei Filmen ähnlich. Beim Lesen stellt sich ja meist eine gewisse Erwartungshaltung an das Ende ein – wenn die dann anders, oder eben gar nicht, erfüllt wird, macht mich das nicht glücklich. Ich mag es lieber, wenn eine Geschichte zu einem Abschluss gebracht wird.

Wie geht es euch? Könnt ihr euch mit offenen Enden und spannenden Cliffhangern anfreunden?

[Neuerscheinungen] September 2016 – Cecilia Ahern, Sharon Guskin und mehr

Diesen Monat bin ich mit meiner Liste ziemlich früh dran. Das liegt daran, dass ich im Moment eher hektische Tage habe – ich wollte diesen Beitrag also einfach „von der Backe“ haben. Allerdings haben meine Recherchen gar nicht so viel ergeben wie erwartet und erhofft. Wo verstecken sich die ganzen guten Bücher? Wahrscheinlich halten die Verlage alle Schmuckstücke bis zur Frankfurter Buchmesse zurück, um uns dann vollkommen zu überfluten mit vielen neuen Herzensbüchern. Zuvor möchte ich diese Titel vorstellen.

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[Rezension] „So wüst und schön sah ich noch keinen Tag“ von Elizabeth LaBan

Dieses Buch hat einen Titel, der unglaublich poetisch klingt. Findet ihr nicht? Mich hatte er sofort angesprochen. Ich versprach mir ein Jugendbuch voller Geheimnisse und Poesie, voll unerwarteter Zusammenhänge und tiefschürfender Gedanken. „Hör dir meine Geschichte an“ heißt es im Klappentext – das wollte ich nur zu gerne tun. Warum das Buch mich letztendlich aber nicht so recht überzeugen konnte, erfahrt ihr hier.

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[Montagsfrage #40] Welches Buch hat dich zuletzt enttäuscht?

Heute war definitiv einer dieser Montage, über deren Ende ich mich wahnsinnig freue. Im Grunde war der Tag zwar richtig schön und ich habe viel Tolles erlebt und gelernt, doch wenn das Kind in der Nacht anfängt zu fiebern, man die halbe Nacht wach liegt und man sich morgens als Erstes händeringend um eine Betreuung kümmern muss, damit man zur Arbeit kann, dann ist man einfach froh, wenn der Tag um ist.

Nun widme ich mich noch der Montagsfrage, die ich nur zu gerne beantworte. Habt nur bitte ein Nachsehen mit mir, wenn ich eure Beiträge nicht so rege wie sonst kommentiere. Mir fallen schon jetzt beinahe die Augen zu…

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Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln. Die heutige Montagsfrage lautet:

Welches Buch hat dich zuletzt richtig enttäuscht und warum?

lee_royal passionGanz klar: „Royal Passion“, Band 1 der Royals Saga. Oh, das fand ich so schlecht, dass ich es auf dem Blog gar nicht besprechen wollte. Gelesen hatte ich es vor etwa zwei Monaten, parallel zu einem anderen Buch. So konnte ich zumindest zwischendurch unterbrechen, so dass ich nicht vollkommen verrückt wurde😉 Zugegeben, ich hatte nicht allzu hohe Erwartungen an das Buch. Doch ich wollte wissen, was es mit diesem Hype um das Buch auf sich hat. Also griff ich zu, als ich das Buch recht günstig im Laden liegen sah.

Schon auf den ersten Seite kristallisierte sich heraus, dass dieser Erotik-Roman und ich keine Freunde werden würden. Wo sich „50 Shades of Grey“ wenigstens noch ein wenig um Tiefe bemühte, gab es hier außer massig vielen Klischees rein gar nichts Interessantes zu entdecken. Auch die Charaktere waren in meinen Augen lächerlich. Von den Dialogen ganz zu schweigen – nichts als abgedroschene Plattitüden. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte. Dieses Buch ist tatsächlich, nachdem ich es mit Ach und Krach zu Ende gelesen hatte, im Müll gelandet. Etwas, dass sonst nie passiert! Doch dieses Buch möchte ich nicht einmal weiterverschenken.

Habt ihr das Buch gelesen? Oder auch die ganze Reihe und ihr fandet sie gut? Dann fühlt euch bitte nicht auf den Fuß getreten🙂 Ich bin neugierig auf eure Meinung dazu! Und natürlich bin ich gespannt auf eure Enttäuschungen.

[Kinderbuch] „Das kleine Gespenst. Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“, nach einer Idee von Otfried Preußler

Gespielt habe ich schon lange mit dem Gedanken, auf diesem Blog auch hin und wieder Kinderbücher vorzustellen. Ist ja auch irgendwie naheliegend – schließlich bin ich Mutter einer vierjährigen Tochter, die leidenschaftlich gerne vorgelesen bekommt. Immer wieder stoßen wir dabei auf wunderbare Buchentdeckungen, die ich am liebsten dick und fett mit einem Aufkleber „BUCHTIPP“ versehen würde, um sie anschließend überall herumzuzeigen. Nun, von dem Bekleben nehme ich mal Abstand, doch das herumzeigen lässt sich einrichten.

Hier also meine erste Rezension eines Kinderbuches: „Das kleine Gespenst. Tohuwabohu auf Burg Eulenstein“, nach einer Idee von Otfried Preußler. Einen Platz bei uns zu Hause hat es über ein Gewinnspiel gefunden. Daher an dieser Stelle auch nochmal einen lieben Dank an buecherkinder.de und insbesondere Stefanie Leo!

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[Montagsfrage #39] Wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Was für ein hektischer Vormittag… Und was für eine tolle Montagsfrage! Da möchte ich gar nicht lange erzählen was ich heute alles getan habe, sondern direkt mit meiner Antwort loslegen🙂

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln. Die heutige Montagsfrage lautet:

Ein Blick zurück – wie bist du zum Bücherwurm geworden?

Den Grundstein hat ganz bestimmt meine Mutter gelegt. (Danke, Mama!) Sie hat mir jeden Abend vorgelesen, auch in der Grundschule noch. Dabei reichte die Bandbreite von Bilderbüchern bis hin zu ernsten Nachkriegsgeschichten wie „Für’n Groschen Brause“. Ich habe also schon früh eine ganz breite Palette an Geschichten kennengelernt. Sobald ich selbst gut genug lesen konnte, kamen Lieblinge wie „Krabat“, „Die Brüder Löwenherz“, „Die rote Zora“ und sämtliche Werke von Tonke Dragt hinzu. Das Lesen und vorgelesen bekommen damals hat für mich ganz viel mit Behaglichkeit und Liebe zu tun.

Gegen Ende der Grundschulzeit und Anfang der Hochschulzeit kam es dann zu einer kleinen Flaute. Zumindest, so weit ich mich erinnere. Es war viel interessanter mit meinen Freunden zusammen zu sein, draußen die Welt zu erobern und Musik zu hören. Erst nach einem Umzug ans andere Ende der Welt, entdeckte ich mit 11 Jahren die Schulbücherei für mich. Und damit war es dann besiegelt: ich war offiziell Bücherwurm. Alles, was ich als Kind so geliebt hatte, wurde wieder wachgerüttelt. Ich las mich im Eiltempo durch sämtliche Kinder- und Jugendbücher dort, unter anderem die wunderbare „Alanna“-Buchreihe  von Tamora Pierce.

Mit 14 Jahren zog ich erneut ans andere Ende der Welt – auch dort wartete verlässlich die Stadtbücherei auf mich. Mindestens ein Mal in der Woche verschlug es mich dorthin. In dieser Zeit schlug mein Herz insbesondere für die Werke von Wolfgang und Heike Hohlbein. Das Lesen in meiner Jugend stand also ganz stark für ein Heimatgefühl, ein Gefühl der Zugehörigkeit, das ich durch die Umzüge schmerzlich vermisste. Bücher waren hingegen immer da, dort fühlte ich mich immer zu Hause.

Inzwischen ist das Lesen ein selbstverständlicher Bestandteil meines Lebens geworden. Ich verbinde damit alle Gefühle: Behaglichkeit, Liebe, Heimat, Geborgenheit, Beständigkeit. Manche erleben diese Gefühle ausschließlich an der Seite ihrer Familie oder in den eigenen vier Wänden – ich erlebe sie beim Lesen von Büchern. Daher bin ich Bücherwurm.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich mich auf eure Antworten freue! Was macht euch zum Bücherwurm?