[Neuzugänge] Bettina Belitz, David Levithan und mehr

Es wird mal wieder Zeit, meine Neuzugänge zu präsentieren. Das habe ich in den vergangenen Monaten etwas vernachlässigt, da zu viele andere Dinge zu tun waren. Arbeit, Familie, Alltag – ihr kennt das🙂 Da meine Kleine heute etwas krank in den Federn liegt, nutze ich die Zeit und voilà: Hier sind sie nun also (fast) alle auf einen Blick. Mehr zu den einzelnen Büchern erfahrt ihr im Beitrag.

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[Montagsfrage #44] Gibt es Antagonisten, die du magst?

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Au weia, bin ich müde. Aber im Büro wurde heute die neue Kaffeemaschine aufgebaut! Da freue ich mich direkt auf morgen🙂 Die macht sogar warmen Kakao, mhmmm. Doch bevor ich den Abend auf dem Sofa und mit meiner aktuellen Lektüre „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ ausklingen lasse, gibt es noch etwas zu tun: Die heutige Montagsfrage lautet:

Gibt es Antagonisten, die ihr mehr mögt als Protagonisten bestimmter Bücher/Reihen und falls ja, was ist der Grund dafür?

Als erstes fiel mir Severus Snape von Harry Potter ein. Ihn fand ich in den Büchern ausgezeichnet und später in den Filmen dargestellt von Alan Rickman einfach nur wundervoll. Er ist nicht der Typ Antagonist, der grundsätzlich und stur gegen Harry und seine Freunde ist, sondern vielmehr ein vielschichtiger, von eigenen Motiven getriebener Charakter. Darüber hinaus fallen mir auf die Schnelle recht wenige sympathische Antagonisten ein. Ich vermute aber auch, dass es wenige gibt, die ich wirklich mag.

Grundsätzlich habe ich beim Blick durch meine Regalreihen festgestellt, dass viele Antagonisten nach dem gleichen oder zumindest ähnlichen Muster angelegt sind: Anfangs sind sie abweisend, kühl, berechnend, gemein oder gefährlich, doch ab einem bestimmten Zeitpunkt wendet sich das Blatt und sie sollen einem regelrecht gefallen. Das betrifft zum Beispiel Warner aus der Shatter me-Reihe von Tahereh Mafi. Er ist zu Beginn ganz klar „der Böse“, der Antagonist. Doch im Verlauf der Geschichte erfährt man mehr über ihn und das Bild ordnet sich neu.

Kennt ihr auch Antagonisten, die sich so entwickeln? Und welche Antagonisten mögt ihr?

[Rezension] „Die Spuren meiner Mutter“ von Jodi Picoult

Eine Woche lang hat mich dieses Buch begleitet. Und es begleitet mich noch immer, denn die Geschichte lässt einen so schnell nicht mehr los. Tatsächlich habe ich seit Ewigkeiten kein Buch mehr gelesen, das mich so fasziniert und berührt hat wie „Die Spuren meiner Mutter“. Mein Herz schmerzte regelrecht, so schön, so traurig und so verzaubernd war es. Ich möchte mich ganz herzlich beim Bloggerportal und bei der Verlagsgruppe Random House dafür bedanken, dass ich dieses Buch lesen durfte.

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[Montagsfrage #43] Was macht ein Lese-Highlight aus?

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Der Montag ist geschafft. Hattet ihr auch so viel zu tun? Bei mir gab es Termine und Aufgaben, die mich in Atem gehalten haben. Nun wird dieser Tag wie gewohnt mit der Montagsfrage beendet, danach lese ich mein „currently reading“ „Die Spuren meiner Mutter“ weiter. Die heutige Montagsfrage kommt von Linda von Dufttrunken und lautet:

Was muss ein Buch haben, um für dich als Lese-Highlight zu gelten?

Mein erster Gedanke war, dass mich das Buch überraschen muss. Wenn die Story zum Beispiel nicht nach Schema F läuft, sondern mit meinen Erwartungen spielt. Es gibt aber natürlich auch Bücher, die relativ vorhersehbar sind und mich dennoch so sehr überzeugen können, dass sie zum Highlight werden. Woran das liegt:

An einer ungewöhnlichen, fantasievollen Sprache mit starken Bildern oder großer Präzision. Dann würde ich am liebsten jedes Wort so genüsslich lesen, wie ich ein Stück Schokolade genieße. Die Sprache kann ein Buch enorm aufwerten.

Daneben müssen mich natürlich die Charaktere überzeugen. Ich muss sie nicht mögen, aber ich muss ihre Handlungen und Beweggründe nachvollziehen können. In der Regel steigen aber Bücher mit netten und sympathischen Charakteren leichter in den „Olymp der Highlights“ auf.

Ganz wichtig ist mir, dass mich ein Buch mitnimmt auf eine emotionale Reise. Bleibe ich aufgrund von schlecht ausgearbeiteten Charakteren, langweilige und uninspirierter Sprache und allzu abgenutzter Story unberührt, ist da nicht mehr viel zu machen.

Kommen jedoch die meisten oder gar alle diese Punkte zusammen, dann ergibt das für mich ein Highlight.

Meine letzten Highlights

Außerdem hat meine aktuelle Lektüre das absolute Potenzial, das nächste Highlight dieser Liste zu werden.

Nun bin ich aber gespannt: Was muss ein Highlight eurer Meinung nach bieten?

[Montagsfrage #42] Habt Ihr Mitleid mit Protagonisten?

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Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Heute bin ich wieder dabei, nachdem ich die Montagsfrage letzte Woche ausgesetzt habe. Die freigestellte Frage kam mir nämlich ehrlich gesagt ganz gelegen, da ich viele Rezensionen auf dem Tisch hatte. Die sind nun alle geschrieben und veröffentlicht – daher geht es jetzt direkt hiermit weiter.

Die heutige Montagsfrage kommt von Sanne von Wortgestalten und lautet:

Habt Ihr ein schlechtes Gewissen gegenüber Protagonisten, wenn die bspw. hungern müssen und Ihr nebenher futtert?

Bei dieser Frage musste ich direkt an eine Szene aus dem Film „Die unendliche Geschichte denken“. Bastian sitzt auf dem Dachboden seiner Schule und liest von Atrejus Abenteuer. Währenddessen packt er sein Brot aus und beißt herzhaft hinein – bis er feststellt, dass Atreju auf seiner Reise nichts zu essen hat. Statt das Brot genüsslich aufzuessen, packt Bastian es wieder ein und ermahnt sich selbst mit den Worten „nicht alles auf einmal“. Ich liebte diese Szene als Kind, da ich es herrlich fand, wie sehr Bastian sich in das Gelesene hineinversetzt fühlte.

Ich selbst habe damit aber weniger Schwierigkeiten. Vielmehr gar keine. Ich halte es so wie Buchfresserchen und sage auch ganz einfach: nein.

Habt ihr ein schlechtes Gewissen?

Ich wünsche euch einen entspannten und lesereichen Montagabend!

 

[Rezension] „vergissdeinnicht“ von Cat Clarke

Für diese Buchempfehlung werde ich Nadine von WortKUNSTSalat ewig dankbar sein. Beim Lesen ihrer Rezension war mein Interesse sofort geweckt und ich bestellte mir den Roman von Cat Clarke noch am gleichen Abend. Das Ergebnis: Ich las es in kürzester Zeit – die letzten Seiten auf dem Weg zur Arbeit, so dass ich meine Haltestelle verpasste und mich anschließend im Lesen und Laufen gleichzeitig übte. (Keine gute Idee.) Es war einfach unmöglich aufzuhören, ehe ich nicht am Ende angelangt war.

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[Rezension] „Sieben Nächte in Tokio“ von Cecilia Vinesse

Dieses Buch hat mich völlig fix und fertig zurückgelassen. Was war ich froh, dass ich es alleine auf dem Sofa eingekuschelt beendet habe – es war bestimmt ein interessanter Anblick, wie ich da mit Buch und Taschentuch in der Hand saß und Seite für Seite fieberhaft und mit Tränen in den Augen durchblätterte. Ich hatte nicht erwartet, dass dieses Buch eine derart heftige Reaktion auslösen würde, aber es rief sehr viele Erinnerungen an selbst erlebte Abschiede von Städten und Freunden wach.

„Sieben Nächte in Tokio“ ist für mich ein Highlight in diesem Jahr. Ich liebe es. Und ich spiele mit dem Gedanken, mir das Cover als Großdruck an die Wand zu hängen – es ist zu schön, um nur im Regal sein Dasein zu fristen. Ganz herzlich möchte ich mich beim dtv Verlag bedanken, der mir das Lesen ermöglichte. Eine wunderbare Bloggeraktion!

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[Rezension] „The problem with forever“ von Jennifer L. Armentrout

Hach, ich komme einfach nicht an Büchern von Jennifer L. Armentrout vorbei. Davon war ich immer felsenfest überzeugt. Allerdings begann ich „The problem with forever“ dann doch nicht mit der gleichen uneingeschränkten Vorfreude wie zum Beispiel noch „Opal – Schattenglanz“ sowie die zwei darauffolgenden Bände der Reihe. Dazu enttäuschten mich „Obisidan – Schattendunkel“ und „Opposition – Schattenblitz“ einfach zu sehr. Diese Enttäuschung nagte noch an mir, als ich das neue Werk von ihr begann. Und was soll ich sagen? Ich verschlang es und es ging mir gleichzeitig gehörig auf die Nerven.

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