[Aus der Szene] Leseparty zur Leipziger Buchmesse 2017

Es geht los! Vom 23. bis 26. März findet die Leipziger Buchmesse statt. Ein Highlight für alle, die Bücher schreiben, herausgeben und lesen. Wie auch im letzten Jahr werde ich allerdings nicht dabei sein, da Leipzig einfach zu weit weg ist für einen Besuch. Doch nur weil ich die eine Party verpasse, heißt es nicht, dass ich ganz auf ein tolles Buchevent verzichten muss. Denn wie zu jeder Buchmesse wird parallel von Bloggerinnen die Leseparty veranstaltet. Hier halte ich euch auf dem Laufenden über diese tolle Alternative zur Leipziger Buchmesse.

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[Montagsfrage #67] Was war dein letzter Re-Read?

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, ihr hattet alle ein wunderschönes Wochenende? Meines war viel zu kurz. Außerdem drückte mir ein Termin, den ich heute Abend habe, gewaltig auf die Stimmung, so dass ich die freie Zeit eigentlich gar nicht richtig genießen konnte. Doch wie so oft, wird es sicherlich besser werden, sobald ich heute Abend die Füße hochlegen kann und in meinem aktuellen Buch weiterlesen kann. Zwischendrin beantworte ich aber noch die heutige Montagsfrage, sie lautet:

Was war dein letzter Re-Read, bzw. welches gelesen Buch hast du zuletzt erneut gelesen?

Es passiert nicht häufig, dass ich ein Buch erneut lese. Dazu fehlt mir vor allem jetzt mit Kind die Zeit, zudem gibt es so viele tolle neue Bücher – wie sollte ich das bloß mit Re-Reads unter einen Hut bringen? Daher ist es auch schon fünf Jahre her, dass ich ein Buch erneut gelesen habe. Der Grund dafür ist die Geburt meiner Tochter Emma und meine Lieben zu Jane Austen. Mein Freund nahm sich dies beides zum Anlass, mir die Schmuckausgabe von „Emma“ aus dem dtv Verlag zu schenken.

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Zum ersten Mal las ich „Emma“ mit vierzehn. Mit diesem Buch entdeckte ich damals Jane Austen für mich und es folgte ein Band und eine Verfilmung nach der nächsten. Es dann vor fünf Jahren mit über zehn Jahren Abstand erneut gelesen zu haben, war eine tolle Erfahrung. Denn obwohl ich noch alles gut in Erinnerung hatte, fieberte ich dennoch dem Ende entgegen und war genauso gefangen genommen von der Handlung wie beim ersten Lesen.

Welches Buch habt ihr zuletzt erneut gelesen? Und warum? Und wie hat es euch gefallen?

[Rezension] Das Herz der verlorenen Dinge von Tad Williams

Nicht J.R.R. Tolkien sondern Tad Williams war es, der mich in fantastische literarische Welten entführte und der mir (für die damalige Zeit) spektakuläre Science-Fiction-Geschichten erzählte. Die Reihe „Das Geheimnis der Großen Schwerter 1-4“ las ich mit 15 Jahren, „Otherland 1-4“ mit 21, und beide sind mir bis heute ans Herz gewachsen – ganz besonders aber die Geschichten rund um Osten Ard, Simon und Miriamel, Binabik und alle anderen. Ihr könnt euch also nun in etwa vorstellen, wie meine Reaktion war, als ich erfuhr, dass Tad Williams eben diese Reihe wieder neu aufleben lässt. „Das Herz der verlorenen Dinge“ bildet dabei eine Art Zwischenakt, ehe es mit der neuen Reihe „Der letzte König von Osten Ard“ im September 2017 so richtig losgehen wird. Wie mir „Das Herz der verlorenen Dinge“ gefiel, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Blogparade] Ich bin ein Königskind

Wenn einen Post aus dem Königskinder Verlag, einem Imprint der Carlsen Verlag GmbH, erreicht, ist das grundsätzlich immer ein Grund zur Freude. Denn der im Oktober 2013 gegründete Verlag bringt ausgewählte und starke Bücher auf den Markt, die nicht nur bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen. So gibt es dieses Jahr zahlreiche Aktionen rund um den Verlag, wie zum Beispiel das von Dani („Brösels Bücherregal“) ins Leben gerufene „Das Jahr der Königskinder“, oder die von Bloggerin Kathrin initiierte und vom Verlag unterstützte offene Blogparade #ichbineinkönigskind. Und bei letzterer bin ich dabei, indem ich euch heute erzähle, warum ich mein Herz an diesen Verlag verloren habe und ein Königskind bin.

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[Montagsfrage #66] Bevorzugst du ein bestimmtes Coverdesign?

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Die Sonne macht mich langsam richtig glücklich. Nach so langen Entzugserscheinungen hatte ich schon beinahe vergessen, wie gut sich Sonnenstrahlen anfühlen und wie hübsch ein blauer Himmel aussieht. Heute saß ich den Nachmittag über klassisch auf dem Spielplatz und ließ meine Sommersprossen sprießen – herrlich. Habt ihr die Sonne auch so genossen? Doch ehe ich komplett abschweife, viel wichtiger ist die heutige Montagsfrage, sie lautet:

Würdest du sagen, dass du beim Buchkauf einen bestimmten Coverdesign-Stil bevorzugst?

Einen bestimmten Stil bevorzuge ich nicht, nein. Wenn ich in mein Regal schaue, steht dort alles kunterbunt gemischt. Ich mag allerdings weniger einige dieser typischen Jugendbuch-Cover, die sich in letzter Zeit sehr durchgesetzt haben. Sie wirken auf mich alle irgendwie gleich, sie bieten wenig Alleinstellungsmerkmale. Lieber mag ich klare Farben und Linien, auffällige Kontraste und interessante Muster. Das Cover darf auch gerne reduziert sein, wie zum Beispiel das Cover von „Die Launenhaftigkeit der Liebe“ oder „Die Spuren meiner Mutter“. Auch das Cover von „Mehr Schwarz als Lila“ hatte mich angesprochen.

Das ich meinen Kauf aber danach richte, darauf ein klares Nein. Ich kaufe und lese auch gerne Bücher, deren Cover mich überhaupt nicht anspricht, sofern der Inhalt gut klingt.

Wie ist es bei euch? Mögt ihr einen Stil ganz besonders?

[Kinderbuch + Gewinnspiel] Die sture Raupe Rieke von Karoline Herfurth, Claas Engels

Es gibt sie, die Tage, an denen man gerne wieder Kind wäre. Oder? An denen man liebend gerne jegliche Verantwortung von sich abstreifen würde, um ohne Eile und Grübeleien in den Tag hinein zu leben, wohl wissend, dass sich die Eltern schon um alles kümmern werden. Gedanklich höre ich nun einen kollektiven, wohligen Seufzer. Rieke, die kleine Raupe, macht da alles goldrichtig. Denn sie hat es partout nicht eilig damit, erwachsen zu werden und sich in einen Schmetterling zu verwandeln, der immer nur fliegen muss. In meiner Rezension stelle ich euch das Kinderbuch „Die sture Raupe Rieke“ von Karoline Herfurth und Claas Engels aus dem Verlag arsEdition vor. Außerdem habt ihr am Ende des Beitrags die Chance, eines von drei Exemplaren zu gewinnen.

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[Rezension] Sweetgirl von Travis Mulhauser

Ehe der Frühling so richtig beginnt, möchte ich noch von einem Überraschungs-Winterlesetipp aus dem Hause dtv erzählen. „Sweetgirl“ von Travis Mulhauser wurde mir angekündigt als „ein Roman, der in den tiefverschneiten Bergen Michigans spielt und eine packende, wilde Mischung aus anrührend, witzig und grotesk ist; dessen Charaktere dich auch nach dem Lesen nicht loslassen; dessen Atmosphäre an Filme wie ›True Grit‹ und ›Winter’s Bone‹ erinnert und dessen Ton an Songs erinnert, die mit rauer Stimme am Lagerfeuer gesungen werden“. Inwiefern ich den Roman so erlebte oder auch nicht, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Montagsfrage #65] Kommst du nach Unterbrechungen leicht in die Handlung zurück?

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(c) Buchfresserchen

Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Der Montag begann klassisch – durcheinander, geprägt von Hektik und durchzogen von allgemeiner Müdigkeit 😉 Das Wochenende war mal wieder einfach viel zu kurz. Trotz alledem habe ich aber heute schon viel geschafft, so dass ich nun entspannt den Nachmittag beginnen kann. Diesen läute ich mit der heutigen Montagsfrage ein, sie lautet:

Wie kommst du mit Unterbrechungen beim Lesen klar, findest du leicht wieder in die Handlung zurück?

Es kommt darauf an. Mit Unterbrechungen komme ich in der Regel gut zurecht, ich bin es sowieso nicht gewohnt, ein Buch in einem Rutsch lesen zu können. Das passierte mir bisher tatsächlich noch nie, glaube ich. Unterbrechungen stören mich lediglich dann, wenn ich mir bewusst Zeit fürs Lesen genommen habe, beziehungsweise nehmen möchte. Das gilt zum Beispiel für Bahnfahrten. Werde ich hier von flüchtigen Bekannten um mein Lesevergnügen gebracht, finde ich das eher nicht so toll. Vor allem dann nicht, wenn man in einer Redepause das Buch demonstrativ aus der Tasche holt und aufschlägt und der andere nicht mal diesen Wink mit dem Zaunpfahl versteht.

In die Handlung finde ich nach einer Unterbrechung meist wunderbar zurück. Schwierig wird es nur, wenn mich das Buch nicht zu fesseln vermag. Mir fehlt in diesem Fall die Grundlage, um über längere Durststrecken hinweg emotional und gedanklich in der Geschichte „drin“ zu bleiben.

Wie sieht es bei euch aus, findet ihr leicht in die Handlung zurück? Und gibt es auch Momente, in denen ihr es gar nicht leiden könnt, beim Lesen unterbrochen zu werden?

[Rezension] Nächstes Jahr am selben Tag von Colleen Hoover

Ich mag Colleen Hoover bis auf wenige Werke sehr gerne. Sie schreibt Young Adult Romane voller Unbeschwertheit und Feingefühl, vermischt mit ernsten Facetten, wie das Leben einem eben so mitspielen kann. Mich überzeugte sie mit „Love and Confess“ sowie allen darauffolgenden Romanen, nur „Weil ich Layken liebe“ traf zuvor nicht meinen Geschmack. Demnach hatte ich sicherlich die eine oder andere Erwartung an ihren neuen Roman „Nächstes Jahr am selben Tag“, den ich bei einer Bloggeraktion des dtv Verlags gewonnen hatte. Mit dieser Geschichte konnte sich Colleen Hoover jedoch leider nicht in mein Herz schreiben. Weshalb das so ist, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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