Neuerscheinungen | Juni 2017 – Jennifer Niven, Michael Rubens und mehr

Dieses Wochenende verwöhnt uns geradezu mit Sonnenschein und ich spüre, wie ich automatisch entspanne. Sonne und Wärme, dazu dieser ganz besondere Sommerduft am Morgen, das Summen der Bienen und Hummeln, das Brummen der Rasenmäher, das alles trägt dazu bei, dass ich unmittelbar in entspannte Urlaubsstimmung versetzt werde. Was mich dennoch stört ist, dass ich momentan kaum zum Lesen komme, es ist einfach zu turbulent. Nichtsdestotrotz habe ich in den Vorschauen gestöbert und ein paar feine Neuerscheinungen zusammengestellt. Mit Beginn des neuen Monats werde ich diese Liste unter Umständen noch erweitern, da viele Verlage bereits nicht mehr die Frühjahrsvorschauen online haben, so dass es sicherlich noch den ein oder anderen Schatz zu entdecken geben wird. (Für den Herbst habe ich vorgesorgt und alle Herbstvorschauen bereits gespeichert…) Welcher Schatz ist hier für euch dabei?

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Montagsfrage | Was sagst du zu Spoilern?

Nachdem ich letzte Woche bei der Montagsfrage ausgesetzt habe, bin ich heute wieder mit dabei. Ich bin trotz vieler Termine in sonniger Stimmung, ich hoffe, euch geht es genauso? Später stecke ich meine Nase wieder in „Die Schule der Nacht“, doch zuvor beantworte ich die heutige Frage:

Wurdest du schonmal gespoilert? Hast du wegen eines Spoilers ein Buch mal nicht zu Ende gelesen?

Haha, ich bin extrem gut darin, mich selbst zu spoilern. Ich gehöre nämlich zu denjenigen, die sehr gerne den letzten Absatz des Buches direkt zu Beginn oder nach den ersten Seiten lesen. (Jaja, Schande über mein Haupt ;-)) Ich kann mich nicht erinnern, das jemals nicht getan zu haben, es ist also eine ziemlich festgefahrene Gewohnheit. Spoiler stören mich daher nicht allzu sehr, viel wichtiger ist mir das Gesamtwerk und das gesamte Leseerlebnis – und dazu gehört schließlich viel mehr als eine verratene Plotentwicklung oder Ähnliches.

Wie steht ihr zu Spoilern und welche Erlebnisse habt ihr gemacht?

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Die Montagsfrage gibt es wöchentlich von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen! Mit einem Klick auf das Banner gelangt ihr zu den Regeln.

Hörbuch-Rezension | Der Club von Takis Würger

„Der Club“ von Takis Würger, Redakteur beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, war in den Wochen seit Erscheinen des Romans in aller Munde. Ich begegnete begeisterten Stimmen und stolperte auf sämtlichen Social-Media-Kanälen über das schlichte, aber dennoch (oder eben deshalb) auffällige Cover. Lange sträubte ich mich dagegen, das Buch selbst zu lesen bzw. es mir anzuhören, doch letztendlich siegte die Neugier. Mehr zum Hörbuch erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Rezension | Die Unvergesslichen von Val Emmich

„Some dance to remember, some dance to forget“ – diese Zeile aus dem Lied „Hotel California von den Eagles ging mir nicht mehr aus dem Kopf, während ich „Die Unvergesslichen“ (Originaltitel: The Unforgettables) von Val Emmich las. Musik kann das, sie kann Erinnerungen wecken und sie kann einen vergessen lassen. Im Roman geht es genau darum: Um das Vergessen, das Erinnern und Musik. Außerdem geht es um Lebensträume, Ängste, Familie und Freundschaft. Ich war umgehend fasziniert und danke daher dem Droemer Knaur Verlag ganz herzlich für das Rezensionsexemplar. Mehr zur Geschichte erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Montagsfrage | Besitzt du Schmuckausgaben?

Schönen guten Abend, ihr Lieben! Ich weiß nicht, wie es euch heute erging, doch ich sitze gerade zum ersten Mal an diesem Tag in Ruhe auf dem Sofa. Puh. Seit sieben Uhr war ich unterwegs, zur Kita, zur Arbeit, Termine, zur Kita, zum Tanzen, nach Hause, kochen, aufräumen, hustendes Kind ins Bett. Puh. Jetzt versuche ich mein Gehirn so langsam abzuschalten, damit ich mich auf die heutige Montagsfrage konzentrieren kann, sie lautet:

Besitzt du eine (oder mehrere) Schmuckausgabe/n von bestimmten Büchern?

Viele Schmuckausgaben besitze ich nicht, lediglich zwei Jane Austen Romane: „Emma“ und „Pride and Prejudice“. Ich achte nicht sonderlich auf Schmuckausgaben und muss ein Buch auch nicht ein zweites Mal kaufen, nur um so eine Ausgabe zu besitzen. So war auch der Kauf dieser beiden Romane nicht beabsichtigt, sondern purer Zufall.

Kauft ihr Schmuckausgaben, auch wenn ihr das Buch schon besitzt?

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Rezension | Ich, Eleanor Oliphant von Gail Honeyman

„Ich, Eleanor Oliphant“ von Gail Honeyman ist die Geschichte über eine einsame junge Frau. Das Buch erzählt, warum das so ist, wie Eleanor die Einsamkeit verkraftet, und wie sie daraus ausbrechen kann. Ein Thema, das mich sehr reizt, denn sind wir nicht alle dann und wann einsam? Ich war es früher oft, denn wir zogen häufig um und ich tat mich immer schwer damit, neue Freundschaften zu knüpfen. Trotz aller Nähe zum Thema also, ist es nun aber schwer, die richtigen Worte zu finden. Denn viele Teilabschnitte von „Ich, Eleanor Oliphant“ sind gut, haben mir gefallen, mich berührt, doch weitaus mehr Abschnitte haben mich stirnrunzelnd in die Seiten schauen lassen. Noch dazu lassen sich die jeweiligen Abschnitte nur schwer miteinander in Einklang bringen. Details erfahrt ihr in meiner Rezension.

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Montagsfrage | Führst Du Leselisten?

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Ich wünsche euch einen schönen 1. Mai! Sonnig ist er (hier) zwar leider nicht, dafür aber umso gemütlicher. Tochterherz spielt, der Freund kramt in der Wohnung herum, und ich habe mich mit Laptop auf meinen Sessel verkrümelt, um in aller Ruhe die heutige Montagsfrage zu beantworten, sie lautet:

Führst du Leselisten (egal welcher Art)? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht? Wie sehen diese Listen aus?

Ich führe keine Leseliste. Also gilt für mich die Frage „wenn nein, warum nicht?“:

In erster Linie wahrscheinlich deshalb, weil ich mich immer sehr spontan für ein Buch entscheide. Das hängt vom Buch ab, das ich zuvor lese, in welche Stimmung es mich versetzt hat, welches Genre es war, etc. Und es hängt natürlich von meiner persönlichen Stimmung ab. Fühle ich mich eher melancholisch greife ich zum Beispiel ganz sicher nicht zu einer locker-flockigen Geschichte.

Eine Leseliste würde ich daher nur ständig über den Haufen werfen und niemals die vorgesehene Reihenfolge einhalten. Ehrlich gesagt, ist es mir ein bisschen schleierhaft, wieso man eine Leseliste führen sollte? Hast du eine Leseliste und wenn ja, warum? 🙂 

Neuerscheinungen | Mai 2017 – Mary E. Pearson, Svenja Gräfen und mehr

Im Mai werden sich viele auf die Fortsetzung der Chroniken der Verbliebenen von Mary E. Pearson freuen, „Das Herz des Verräters“ erscheint Ende des Monats. Ich werde den zweiten Band wahrscheinlich nicht lesen, da mich der Reihenauftakt nicht vollkommen überzeugen konnte. Aber ich freue mich auf alle Rezensionen und lasse mich unter Umständen noch vom Gegenteil überzeugen. Meine Favoriten diesen Monat sind „Die Unvergesslichen“ von Val Emmich und „Das Rauschen in unseren Köpfen“ von Svenja Gräfen. Ersteres werde ich auch lesen, ich bin sehr gespannt. Außerdem lese ich im Mai Band 2 der neuen Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare, „Lord of Shadows“. Welches sind eure Favoriten?

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Montagsfrage | Meine Buchhighlights Q1 2017

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Hallo ihr Lieben, seid ihr gut in die Woche gestartet? Ich war ungeheuer motiviert und gut gelaunt – ungewöhnlich für einen Montag. Das liegt wahrscheinlich an der Sonne, die sich heute endlich mal wieder blicken ließ. Bevor ich nun den Tag mit Serie und Buch ausklingen lasse, beantworte ich die heutige Montagsfrage, sie lautet:

Das erste Quartal des Jahres ist fast vorüber, wie viel hast du schon gelesen und welche Bücher sind dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Da musste ich erst einmal meinen Blog durchstöbern, um die Anzahl der gelesenen Bücher herauszufinden – 🙂 Doch hier das Ergebnis: Von Januar bis März habe ich insgesamt 12 Bücher gelesen. Zu meinen Highlights habe ich klammheimlich aber noch die Bücher hinzugenommen, die ich zusätzlich im April schon gelesen habe.

highlights q1 2017

Mackenzie Lee – Cavaliersreise | Colleen Hoover – Zurück ins Leben geliebt | Lena Gorelik – Mehr Schwarz als Lila | Ulla Scheler – Es ist gefährlich, bei Sturm zu schwimmen | Sylvain Coher – Nordnordwest | Tad Williams – Das Herz der verlorenen Dinge | Rena Fischer – Chosen | Jack Cheng – Hallo Leben, hörst Du mich? | Harriet Reuter Hapgood – The Square Root of Summer

Welche Bücher konnten euch im ersten Quartal 2017 begeistern? Und wieviele Bücher habt ihr gelesen?

Rezension | Ein bisschen wie Unendlichkeit – von Harriet Reuter Hapgood

Das Erwachsenwerden kann manchmal ganz schön kompliziert sein. Besonders schwierig wird es, wenn man so traurig ist wie Gottie. Seit dem Tod ihres Großvaters hat sie sich verändert. Sie kapselt sich ab, verliert sich in ihrer Traurigkeit – und gerät noch dazu in Wurmlöcher, die sie in ihre eigene Vergangenheit katapultieren. Was will das Universum ihr damit sagen? Oder verliert sie etwa einfach ihren Verstand?

Das Genre Coming-of-Age empfand ich schon immer als absolut faszinierend, Harriet Reuter Hapgood beleuchtet diese Entwicklungsphase in „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (Orig.-Titel: „The Square Root of Summer“) sensibel, humorvoll und extravagant. Mehr dazu in meiner Rezension.

reuter hapgood_the square root of summer

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