[Montagsfrage #64] Welches Buch hat dich überrascht?

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Da ich Karneval nicht mag, verkrümele ich mich heute in der Wohnung, und sobald der Rest der Familie den Rosenmontagszug im Fernsehen anschaut, hilft nur noch eines: Kopfhörer auf und mich auf den Blog konzentrieren. Daher beantworte ich mit Musik auf den Ohren die heutige Montagsfrage, sie lautet:

Gibt es ein Buch, das dich positiv überrascht hat, von dem du es nie erwartet hättest?

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Copyright: dtv Verlag

Das ist eine schwierige Frage, denn normalerweise lese ich Bücher, von denen ich recht gut einschätzen kann, ob sie meinen Geschmack treffen oder nicht. Überrascht hat mich allerdings ein Buch, das ich erst vor kurzem gelesen habe, da ich nicht gedacht hatte, dass es mir so gut gefallen würde: „Nordnordwest“ von Sylvain Coher. Die Stimmung, die der Autor erzeugt, die klaustrophobische Atmosphäre, das Zusammenspiel der Charaktere, die Weite des Meeres, alles fügte sich so perfekt ineinander, dass ich dieses Buch immer als etwas Besonderes in Erinnerung behalten werde.

Welches Buch hat euch positiv überrascht?

[Neuerscheinungen] im März 2017 – Tad Williams, Colleen Hoover und mehr

Im März freue ich mich ganz besonders auf eine Neuerscheinung, nämlich „Das Herz der verlorenen Dinge“ von Tad Williams. Seine Osten Ard-Tetralogie war mein Einstieg in Fantasy-Literatur und das neue Werk ist die Fortsetzung dieser grandiosen Buch-Reihe. Ich kann es kaum erwarten, wieder in diese Welt zu reisen! Außerdem erwartet uns ein neues Buch von Colleen Hoover, das ich bereits gelesen habe und zu dem es in den nächsten Tagen eine Rezension geben wird. Aktuell lese ich „Als das Meer uns gehörte“, das am 10. März beim Aufbau Verlag erscheinen wird. Auf welches Buch freut ihr euch am meisten?

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[Rezension] Mehr Schwarz als Lila von Lena Gorelik

Lena Gorelik hat mit ihren Werken bereits zahlreiche Preise abgeräumt. Doch das ist es nicht, wodurch ich auf das neue Buch von ihr, „Mehr Schwarz als Lila“, aufmerksam wurde. Es war der Klappentext, der eine Mischung aus Coming-of-Age, Liebesgeschichte und historischen Kontext versprach, der mich so sehr ansprach, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Dank an den rowohlt Verlag, der mir dies ermöglichte. Was mir dann im Buch begegnete, unterbot meine Erwartungen einerseits, und übertraf sie andererseits. Mehr dazu in meiner Rezension.

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[Montagsfrage #63] Buchzitat, das im Gedächtnis blieb

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In den letzten Tagen wurde meine Blog To-Do-Liste beinahe länger als meine regulären Aufgaben. Ich fühle mich etwas überfordert und sollte im März wieder ein bisschen die Balance finden. Das Problem ist nur, es bereitet alles so viel Freude. Steckt ihr auch manchmal in diesem Zwiespalt? Bevor ich aber meine To-Dos weiter abarbeite und mit einer Rezension beginne, beantworte ich die heutige Montagsfrage, sie lautet:

Gibt es ein Zitat aus einem Buch, dass dir in letzter Zeit (oder überhaupt) im Gedächtnis geblieben ist?

Als ich noch zur Schule ging, besaß ich ein kleines Büchlein, in das ich regelmäßig Zitate geschrieben haben, die mir sehr gefielen. Dieses Buch habe ich dann allerdings einer meiner besten Freundinnen geschenkt, sozusagen als kleinen Zitateschatz. Seither habe ich diese Gewohnheit nicht wieder aufgegriffen, so dass ich aus dem Stehgreif kein liebstes Zitat nennen kann. Es gibt aber ein Zitat, das mir nicht aus dem Kopf geht, und zwar:

“As he read, I fell in love the way you fall asleep: slowly, and then all at once.”
John Green, The Fault in Our Stars

Ich weiß nicht, warum mich dieser Satz nicht loslassen will, doch immer wenn ich ihn höre, bringt er mich zum Lächeln.

Welches Zitat blieb dir im Gedächtnis?

[Rezension] Zurück ins Leben geliebt von Colleen Hoover

Colleen Hoover muss eine wahre Produktionsmaschine sein. Insgesamt dreizehn Romane schrieb sie in den vergangenen sechs Jahren, eines davon eine Zusammenarbeit mit Tarryn Fisher. Ihre Genres sind Young und New Adult, und ja, sie bedient in vielerlei Hinsicht gängige Klischees. Dennoch lese ich ihre Bücher gerne, da meist irgendetwas Besonderes in ihnen steckt, und sie ein gutes Gefühl für authentische Charaktere hat. So auch bei „Zurück ins Leben geliebt“, ein Geschenk vom Weihnachtswichteln, dessen Klappentext förmlich nach „Klischee“ schreit. Ob drinsteckt war draufsteht, erfahrt ihr in meiner Rezension.

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[Rezension] Der Kuss der Lüge: Die Chroniken der Verbliebenen (Band 1) von Mary E. Pearson

Mit einer großen Bloggeraktion hat Bastei Lübbe auf „Der Kuss der Lüge“ von Mary E. Pearson aufmerksam gemacht. In den USA bereits in aller Munde, hat es Band 1 „Die Chroniken der Verbliebenen“ nun auch endlich nach Deutschland geschafft. Ich bin gespannt, ob die Geschichte hierzulande einen ähnlichen Hype auslösen wird. Ob meiner Meinung nach das Potential drinsteckt, erfahrt ihr in meiner Rezension. Danke an Bastei Lübbe, dass ich zu den Vorablesern gehören durfte.

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[Montagsfrage #62] Auf welche Neuerscheinung freust du dich?

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Ich war wieder im Büro, ich fühle mich wieder halbwegs fit – juhu. Es war eine willkommene Abwechslung, nicht mehr den größten Teil des Tages auf dem Sofa zu liegen und kraftlos Serien zu konsumieren. Endlich kommt wieder Schwung in den Alltag und ich fühle mich direkt energiegeladener. Das kann natürlich auch an der Sonne liegen, die sich heute nach gefühlt endloser Abwesenheit blicken ließ. So oder so stürze ich mich nun auf die heutige Montagsfrage, sie lautet:

Welche Neuerscheinung auf die du dich freust, erscheint als nächstes?

Ich freue mich am meisten auf den neuen Roman von Lena Gorelik. „Mehr Schwarz als Lila“ erscheint am 17. Februar, und ich darf ihn jetzt schon lesen. Weit bin ich zwar noch nicht gekommen, da ich vergangene Woche erst „Zurück ins Leben geliebt“ von Colleen Hoover beenden wollte, doch bereits auf den ersten Seiten lockt mich der ungewöhnliche Schreibstil sehr.

Worum geht es im Buch?

Mehr Schwarz als Lila
von Lena Gorelik

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Mit 17 ist das Leben schwer. Dass man, wie Alex, mehr Schwarz als Lila trägt, mit einem schweigenden Vater und einem Papagei lebt und nur den einzigen Schulfreund Paul hat, macht es kaum leichter. Aber dann taucht Herr Spitzing auf, der junge Referendar, den sogar Alex gut findet. Auf der Klassenfahrt nach Polen jedoch macht Herr Spitzing ihr klar, dass sie nur seine Schülerin ist, Paul dagegen, dass er für sie gern mehr wäre als nur ein Freund. Von tausend Gefühlen überrannt, küsst Alex ihren Lehrer – am unpassendsten Ort der Welt, in der Gedenkstätte Auschwitz. Jemand fotografiert, das Bild geistert durchs Netz, und plötzlich reden alle über Alex und die Jugend von heute, der Papagei entfliegt, Paul verschwindet, und Alex erkennt: «Das ist jetzt mein Film, und ich muss die beiden finden.» – Lena Gorelik erzählt von einer überforderten 17-Jährigen, die der Welt mit Witz und einer Spur notwendigem Stolz gegenübertritt. Wie nebenher wirft sie Fragen auf – wie kann man Geschichte vermitteln, wie Erinnerung? Vor allem aber geht es ums Erwachsenwerden und um die komplizierten Bilder, die wir von uns selbst und anderen haben. Ein packender, jugendlich glühender Roman für jüngere wie für erwachsene Leser.

Welche Neuerscheinung weckt eure Neugier besonders?

[Autorennews] Interview mit Rena Fischer | Chosen: Die Bestimmte

Das Jugendbuch „Chosen: Die Bestimmte“ von Rena Fischer ist eine Mischung aus Fantasy, Thriller und Liebesgeschichte. Mich überzeugten vor allem der komplexe Plot und der Schreibstil, der von einer überraschenden Wendung zur nächsten trägt. Im Interview erzählt uns Rena Fischer ein bisschen mehr über ihr Buch, wie sie auf die Idee zur Story kam, und wie tief sie selbst beim Schreiben in ihre Geschichte eingetaucht ist. Außerdem erwartet euch ein kleiner Ausblick auf Band 2. Viel Vergnügen beim Lesen!

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[Kinderbuch] „Auch Prinzessinnen müssen mal pupsen“ von Ilan Brenman, Magali Le Huche

Von Büchern kann ich bekanntlich nicht genug kriegen. Gleiches gilt für Kinderbücher, da kann sich meine kleine Leseratte wahrscheinlich ziemlich glücklich schätzen. Sie wird immer genug Lesestoff haben. Vor allem ist es um mich geschehen, wenn Kinderbücher so lustige Titel wie „Auch Prinzessinnen müssen mal pupsen“ haben. Klingt amüsant und lesenswert? In der Rezension erfahrt ihr, wie mir und meiner Tochter das Buch von Ilan Brenman gefiel. Herzlichen Dank an arsEdition für das Rezensionsexemplar.

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[Montagsfrage #61] Welche ist deine längste Buchreihe?

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Hallo (hust hust) zusammen (hatschi). Ich bin heute mit dem Sofa verwurzelt, da eine dicke Erkältung mich fest im Griff hat. Der Kopf dröhnt, der Hals schmerzt und die Nase läuft. Jippieh. Hoffentlich seid ihr alle davon verschont und konntet gesund und munter in die Woche starten! Ich schlürfe nun ein Schlückchen Tee und widme mich der heutigen Montagsfrage, sie lautet:

Welche ist deine längste Buchreihe im Regal und was gefällt dir so gut daran?

Ich habe festgestellt, dass ich keine längste Buchreihe im Regal stehen habe. Jede Reihe zählt nur vier Bände. Wie zum Beispiel die Osten Ard- und Otherland-Reihe von Tad Williams, After von Anna Todd oder Twilight von Stephenie Meyer. Langfristig gerne mag ich davon allerdings nur die Romane von Tad Williams.

Es gibt dennoch zwei lange Reihen, die ich zwar gelesen habe, die aber nicht (komplett) in meinem Bücherregal stehen. Eine ist Harry Potter von Joanne K. Rowling. Die ersten vier Bände besitze ich, die übrigen hatte ich damals ausgeliehen. Harry Potter zu lesen hat sehr viel Spaß gemacht, wirklich eine großartige Geschichte. Mehr Vergnügen bereiteten mir aber die Die Chroniken der Unterwelt und Die Chroniken der Schattenjäger von Cassandra Clare. Die Geschichte konnte mich stärker begeistern, sie war von Anfang an düsterer und geheimnisvoller. Davon steht allerdings kein Band im Regal, sie waren alle ausgeliehen.

Welche Reihe konnte euch so richtig begeistern?