Neuerscheinungen Dezember 2021 – Holly Bourne und Manfred Theisen

Wer sich bis jetzt noch nicht ausreichend mit Büchern für gemütliche Winter-Lesestunden ausgestattet hat, der wird vielleicht hier fündig. Zwar haben mich im Dezember nur zwei Neuerscheinungen angesprochen, doch diese beiden klingen gut! Es erwartet euch Gegenwartsliteratur zum Thema Überwachung sowie als Kontrastprogramm ein Coming-of-Age-Roman aus der Feder von Holly Bourne. Auf welche Neuerscheinung freut ihr euch im Dezember? Viel Spaß beim Stöbern!

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Crave von Tracy Wolff | Rezension

Ja, „Crave“ von Tracy Wolff ist ein Buch über Vampire und ja, es sieht den „Twilight“-Ausgaben übertrieben ähnlich – dennoch (oder vielleicht auch gerade deswegen) war ich neugierig auf diese Geschichte. Kann sie sich von der Twilight-Vampirromanze abheben oder betritt Wolff die gleichen ausgetretenen Pfade? Wird die Protagonistin dem Vampir wieder relativ willenlos verfallen? Wird der Vampir wieder blendend schön sein? Wird er im Sonnenschein funkeln? Zumindest die letzte Frage kann ich mit einem eindeutigen „Nein“ beantworten. In „Crave“ funkelt niemand. Höchstens der Schnee im Sonnenlicht. Was den Rest angeht, nun, hier gestaltet es sich schwieriger, denn in einigen Aspekten gleicht „Crave“ der Reihe von Stephenie Meyer durchaus: Ein Mädchen begegnet einem charismatischen und extrem gutaussehenden Vampir, sie verlieben sich ineinander und ihr Leben ist diverse Male in Gefahr. Dennoch kann sich die neue Vampir-Reihe von Meyers Werk abgrenzen und, nennt es Guilty Pleasure, aber ich hatte tatsächlich schlicht und einfach Spaß beim Lesen von „Crave“.

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Neuerscheinungen November 2021 – Jennifer Saint, Simon James Green und mehr

Im November wird es abends schon deutlich früher dunkel, was gibt es also schöneres, als es sich mit einem guten Buch gemütlich zu machen? Diesen Monat erscheinen fünf Romane, die mich neugierig gemacht haben. Vor allem „Ich, Ariadne“ möchte ich gerne lesen, da mich die Bücher von Madeline Miller sehr begeistert haben. Aber auch die „Heartbreak Boys“ von Simon James Green klingt großartig. Zu welchem Buch aus dieser Auswahl würdest du greifen? Und auf welches freust du dich im November? Viel Spaß beim Stöbern!

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Mein Leben als lexikalische Lücke von Kyra Groh | Rezension

„Mein Leben als lexikalische Lücke“ von Kyra Groh handelt von Benni und Jule, zwei Jugendlichen, die sich selbst als „lexikalische Lücke“ beschreiben. Die Bezeichnung steht dafür, die eigenen Gefühle nicht in Worte fassen zu können und/oder nicht dazuzugehören. Jule hadert mit ihren Eltern und ihrem Bruder und deren rassistischen Meinungen und Äußerungen. Benni’s Mutter leugnet wissenschaftliche Fakten und stellt ihren Glauben über alles. Sowohl Benni als auch Jule fühlen sich nicht zugehörig, sehen sich aber außerstande, dies zu ändern. In ihrem neuen Roman schildert Kyra Groh sehr feinfühlig, wie es sich anfühlt, solch eine „lexikalische Lücke“ zu sein und wie sich diese Lücke unter Umständen schließen lässt. Gleichzeitig ist es auch eine wunderschöne, ernsthafte und authentische Liebesgeschichte.

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Tilda von Maiken Brathe | Rezension

Verlust und Trauer sind zentrale Themen in „Tilda“ von Maiken Brathe, einem emotionalen und feinfühligen Roman aus dem Ulrike Helmer Verlag. Genauso geht es aber auch um die Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit bzw. Kindheit, um nachteilige Verhaltens- und Beziehungsmuster sowie um Selbstfindung und Neuanfänge. Susanna hat ihre Partnerin Anna verloren. Tiefe Trauer umfängt Susanna, gleichzeitig brennt eine unbändige Wut in ihr – auf Anna, die eine andere Frau traf, auf ihre Mutter, die sie als Kind zu oft alleine ließ, und auf ihre Tante, die ihr etwas Wichtiges verschwieg. Wie soll Susanna mit all diesen Erkenntnissen umgehen? Und wie wirkt sich dies auf ihr Leben aus? Ein aufwühlender und vielschichtiger Roman über Familie, Freundschaft und die Liebe.

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The Stranger Times von CK McDonnell | Rezension

Was für eine verrückte und fantastische Geschichte, spannend und gespickt mit britischem Humor vom Allerfeinsten. Hinzu kommt ein Set an Figuren, die in ihrer jeweiligen Schrulligkeit und Eigentümlichkeit einfach nur hinreißend liebenswert sind. CK McDonnell hat mit „The Stranger Times“ einen Roman ganz nach meinem Geschmack geschrieben. Es geht um sonderbare Ereignisse, Ungeheuer und Magie. Und natürlich geht es um die „The Stranger Times“, eine Zeitung, die über eben jene unerklärlichen Dinge berichtet – sei es das Bild eines Trolls, der Haustiere frisst, oder eine vom Teufel besessene Toilette. Alles nur Humbug, denkt sich Hannah Willis, als sie notgedrungen die Stelle als stellvertretende Chefredakteurin annimmt. Doch schon am ersten Arbeitstag beginnt ein großes Abenteuer, das nicht nur ihr Weltbild auf den Kopf stellen wird.

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Neuerscheinungen Oktober 2021 – Kacen Callender, Colleen Hoover und mehr

Der Herbst wird fantastisch und romantisch und spannend. So viele Titel, die mich neugierig machen! Geht es euch im Herbst auch immer so, dass ihr quasi von Neuerscheinungen erschlagen werdet, die ihr alle am liebsten lesen möchtet? Ganz vorne mit dabei auf meiner Liste der Must-reads im Oktober ist „Felix Ever After“ von Kacen Callender, ein Roman zum Thema Transgender. Daneben interessieren mich aber auch „Die allerbeste Zeit meines Lebens“ von Sigurd Hartkorn Plaetner und „Du bist der Sturm, du bist das Licht“ Val Emmich sehr. Welche Neuerscheinung wirst du dir nicht entgehen lassen? Viel Spaß beim Stöbern!

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Der Mauersegler von Jasmin Schreiber | Rezension

Die Themen Krankheit, Tod und Trauer spielten in „Marianengraben“, dem Debütroman von Jasmin Schreiber, eine zentrale Rolle. In ihrem neuen Roman greift sie diese Themen erneut auf, setzt jedoch andere Schwerpunkte. In „Der Mauersegler“ es geht um Reue und Schuld, um Ambitionen und Fehler im eigenen Handeln. Wie lebt man mit tragischen Konsequenzen? Kann man vor den eigenen Fehlern weglaufen? Kann man vor sich selbst fliehen? „Der Mauersegler“ hat mich durchweg begeistert, der Roman ist zutiefst emotional, ich schwankte zwischen Wut, Fassungslosigkeit, Ohnmacht und Traurigkeit. Und dennoch hat Jasmin Schreiber es auch hier wieder geschafft, mich zum Lachen zu bringen. Eine großartige Mischung und ein wundervolles Werk, über das ihr hier mehr erfahrt.

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Vegane Lieblingskuchen: Süße und salzige Klassiker, die glücklich machen von Maartje Borst | Rezension

Das Kochbuch „Vegane Lieblingskuchen: Süße und salzige Klassiker, die glücklich machen“ lädt dazu ein, sich mit der veganen Ernährung auseinanderzusetzen. Meine Neugier war auf jeden Fall sofort geweckt, denn gerade beim veganen Backen hatte ich noch viele Fragezeichen. Immerhin sind gerade dort oft Eier, Milch und Butter die Grundzutaten, wie sollen ohne sie Kuchen, Muffins, Quiches, etc. gelingen? Und worauf muss ich achten? Welche Produkte benötige ich? Wo kann ich diese kaufen? Maartje Borst, Autorin und Inhaberin des veganen Cafés „Koffie ende Koeck“ in Amsterdam, zeigt in ihrem Kochbuch, worauf es in der veganen Backstube ankommt und wie sich auch mit pflanzlichen Zutaten Plätzchen, Kuchen und Tartes zaubern lassen. Was das Kochbuch zu bieten hat und wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr hier.

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Neuerscheinungen September 2021 – Sally Rooney, Leigh Bardugo und mehr

Kaum zu glauben, dass der August schon wieder vorbei ist. September! Herbst! Bald ist Weihnachten… okay, das ist ein wenig voreilig. Nichtsdestotrotz hat sich ein Kinderbuch zum Thema Weihnachten in meine Auswahl an spannenden, abenteuerlichen, magischen, kritischen und lustigen Neuerscheinungen im September geschlichen. Aber wenn ein neues Weihnachtsbuch von Mauri Kunnas erscheint, dann MUSS das einfach auf die Liste. Abgesehen davon werden sich auch Fans von Leigh Bardugo, Kerstin Gier, Julie Kagawa und viele mehr freuen, sie alle versorgen uns mit neuem Lesestoff. Und der Preis für das schönste Cover geht eindeutig an „Die Stadt ohne Wind“ von Éléonore Devillepoix. So wunderschön, oder? Auf welches Buch freust du dich im September? Viel Spaß beim Stöbern!

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